Archiv für 24. Juli 2011

Neues Dümmlichkeits – Hoch

Frau Bundeskanzlerin schwadroniert von vermeintlich Fremden, die dem Hasse Einheimischer ausgesetzt sind aber wer sind das, vermeintlich Fremde? Bekannte, die wir nicht kennen? Freunde von Gesichterbuch? „Darf ich Dich zu meinen Freunden hinzufügen?“ Wer erkennt vermeintlich Fremde als Nichtfremde und was zeichnet die Vermeintlichen aus? Na, ihre Bekanntheit doch. Es ist der Südländer, mit südländischem Aussehen, der im Polizeibericht auftaucht. Es ist die geschätzte Familie Miri. Keiner kann sagen, daß er sie nicht kennt, obwohl er sie besser nicht treffen möchte. Es ist Herr Edathy, der bekanntlich mit den Einheimischen, den Deutschen, fremdelt aber bekannt ist er schon. Es ist der Zentralrat der Muslime, der tut, als gingen Muslime deutsche Traditionen und Sitten nichts an, jedenfalls nicht in Deutschland. Keine Fremden. Noch nicht mal vermeintliche Fremde. Und daß sich gegen die irgendein Hass richten könnte, das ist doch völlig unvorstellbar. Bereichern sie denn nicht unsere Kultur? Machen sie nicht unser Leben bunter? Aber ja doch! Und wie.

Hell aus dem Norden

bricht der Freiheit Licht. Frisch auf, mein Volk! Die Flammenzeichen rauchen; hell aus dem Norden bricht der Freiheit Licht. Du sollst den Stahl in Feindesherzen tauchen. Frisch auf, mein Volk! – hie Flammenzeichen rauchen, hie Saat ist reif; ihr Schnitter, zaudert nicht! Das höchste Heil, das letzte, liegt im Schwerte. Drück dir den Speer ins treue Herz hinein! Der Freiheit eine Gasse! – Wasch die Erde, Dein deutsches Land, mit deinem Blute rein!

Es ist kein Krieg, von dem die Kronen wissen; Es ist ein Kreuzzug; ’s ist ein heil’ger Krieg. Recht, Sitte, Tugend, Glauben und Gewissen hat der Tyrann aus deiner Brust gerissen; Errette sie mit deiner Freiheit Sieg! Das Winseln deiner Greise ruft: »Erwache!« Der Hütte Schutt verflucht die Räuberbrut; die Schande deiner Töchter schreit um Rache, der Meuchelmord der Söhne schreit nach Blut. …

An dieser Stelle weist der Autor darauf hin, daß Theodor Körner endlich verboten gehört, der hier zum Hass gegen die vermeintlich Fremden, die Franzosen in Deutschland, 1813 aufruft. Wir sollten, meint der Autor, doch aus unserer Geschichte gelernt haben. So etwas, wie 1813 darf sich niemals wiederholen. An dieser Stelle wird der Sender Eriwan gefragt, ob Tyrannenmord in unserer Zeit immer noch gestattet sei. Im Prinzip ja, antwortet der Sender, eine volksdemokratische Regierung, die gegen ihr eigenes Volk arbeitet, um es möglichst schnell auszulöschen, kann aber nicht mit einem Adolf Hitler verglichen werden, denn der hatte nicht die demokratische Zustimmung für seine Untaten, volksdemokratische Regierungen schon, und außerdem können wir  die Frage nur beantworten, wenn der Anrufer uns den vollständigen Namen und die  Adresse mitteilt, damit das Ministerium für Haßbekämpfung ihn rechtzeitig findet.

Bluttat im Norden

Hass auf Einheimische muß gefördert werden:  … Wir haben noch kein abschließendes Bild von dieser entsetzlichen Tat. Wir wissen nicht genau, was zu diesem Verbrechen geführt hat; aber es heißt, Hass sei ein Motiv gewesen – Hass auf den Anderen, Hass auf den Andersartigen, auf den anders Aussehenden, den vermeintlich Fremden. Dieser Hass ist unser gemeinsamer Feind. …

Einheimische, so die Bundeskanzlerin, könnten sich  warm anziehen, denn natürlich, gab die Bundeskanzlerin zu bedenken, wenn wir uns jetzt insbesondere auf den Hass auf den vermeintlich Fremden konzentrieren müssen, werde keine Zeit mehr für die unschönen Vorfälle bleiben, die so überbewertend mit „Hass auf Deutsche“ betitelt wurden.

Was vermeintlich Fremde wären, so die Bundeskanzlerin, das würde sie in einer der nächsten Pressekonferenzen erläutern. Keinesfalls wären es aber Menschen, die sich seit Jahren und Jahrzehnten in Deutschland aufhalten, ihre eigenen Regeln lebten, ihre Kulturen und Sitten und die gar nichts mit den Deutschen gemein hätten, als von ihnen Geld zu nehmen, Quotenposten zu fordern oder sie zu berauben, zu bestehlen oder zu vergewaltigen.

Kein Mensch ist in unserem Land ein Fremder, nicht einmal die, die gegen uns kämpfen, das sei alternativlos. In der nächsten Woche, so kündigte die Bundeskanzlerin an, werde sie ein eigenes Ministerium zur Bekämpfung des Hasses schaffen, in dessen heiligen Hallen man zwar die Rache nicht kenne, wohl aber eine gnadenlose Strafverfolgung aller, die nicht wie Maria Böhmer den vermeintlich Fremden in ihr Großmutterherz geschlossen habe.  Als Antihassministerin ist Margot Käßmann im Gespräch, die sich insbesondere durch gemeinsames Beten mit den Taliban in Afghanistan dafür qualifiziert hat. All you need ist love!


Blog Stats

  • 2.183.817 hits

Archiv