Archiv für 25. Juli 2011

Auch Merkel unter Generalverdacht

… treibt offensichtlich die Vision, das Land und die ganze Welt befreien zu müssen. Das ist wahnhaft. Und äußerst gefährlich. Man hat ja in Norwegen gesehen, wohin die wahnhafte Vision führt, zum Beispiel die Erdtemperatur gezielt regeln zu können. Was ist, wenn die Gelder ausgehen, mit der der Regulierungsmechanismus betrieben wird, müssen wir uns dann noch mehr fürchten als bisher?

Erderwärmung läßt Schweine sterben

Bundeskanzlerin Merkel: „Noch 0,08 Grad Celsius herunter mit der Temperatur, dann sind wir gerettet.Die Hitze und die Truppen. Gotha, 25. Juli (1911) Die Infanterieregimenter 97, 95 und 71, die gegenwärtig auf dem Übungsplatz Ohrdruf stationiert sind, haben seit gestern über 100 Marode. Zwei Soldaten sollen, wie das Tagebl. berichtet, gestorben sein. Die Übungen mußten abgebrochen werden. Folgen der Hitze. Mühlhausen, 25. Juli. Gestern nachmittag kamen zwei Waggons mit 50 Schweinen an, die infolge der Hitze eingegangen waren. Ebenso ist noch ein Transport mit Rindern unterwegs, die ebenso unterm Einfluß der Hitze verendet sind. Köln, 25. Juli. In den letzten drei Tagen sind am Mittelrhein von Köln bis Duisburg 80 Personen durch Hitzschlag oder Ertrinken ums Leben gekommen. Vom Ertrinken wie vom Hitzschlag wären bedauerlicherweise insbesondere muslimische Feministinnen betroffen, die weder Schwimmen konnten, noch bei dieser Hitze auf das beliebte Feministinnengewand, die Burka, verzichten wollten. Das sei, so ein Sprecher des Zentralrats der Muslime, aber den Preis der Emanzipation wert. *Freiburger Zeitung 25.07.1911*

Die Hitzewelle Amerikas scheint nun auf den europäischen Kontinent übergegriffen zu haben. Die seit Tagen hier herrschende tropische Hitze hat schon mancherlei unangenehme Konsequenzen sowohl für Stadt als auch Landbewohner gezeitigt. Besonders in den Sudeten macht sich bereits Dürre bemerkbar. Der Wasserstand der Elbe verschlechtert sich von Tag zu Tag, so daß bis auf weiteres bereits die Einstellung der Schiffahrt erfolgt ist. An vielen Stellen des Elbebettes treten die sogenannten „Hungersteine“, charakteristische historische Merkmale an den Ufern des Flusses, wieder ans Tageslicht. Diese Hungersteine sind schon seit mehreren Jahren nicht mehr sichtbar gewesen. Das starke Heraustreten der Steine bekundet die rapide Abnahmes des Wassers, das bisher diese Zeugen einer Jahrhunderte alten Vergangenheit immer gut bedeckt hat. Das vorletzte Mal sind diese Steine im Juli des Jahres 1904 vom Wasser entblößt gewesen. Dieses Datum wurde auf einem der Steine eingemeißelt. Auf dem Stein unterhalb der Tetschener Kettenbrücke sind die Jahreszahlen 1115, 1616, 1636, 1707, 1716, 1790, 1800, 1811, 1842, 1862, 1868, 1983, und 1904 zu lesen. Die Bedeutung der Jahreszahlen geht jedenfalls konform mit der Bedeutung der Bezeichnung dieser Steine. Die Bevölkerung hat jedenfalls schon vor vier und noch mehr Jahrhunderten den Stillstand der schon 1057 n Chr. betriebenen Elbeschiffahrt als eine schwere wirtschaftliche Schädigung empfunden und die Steine, die in solchen Zeiten als drohende Zeugen dieser Krisis ans Tageslicht traten, „Hungersteine“ getauft. *Österreichs Illustrierte Zeitung 30.07.1911*

Unter dem Schutz der UNO

Man sieht wieder einmal, einen Nobelpreis zu haben, das bedeutet gar nichts, außer, einen Nobelpreis zu haben.  Der steigert aber weder Intelligenz noch Einsicht. *25. Juli 1961, NEUES DEUTSCHLAND* Es geht um die Entwaffnung ganz Deutschlands als Voraussetzung für einen Friedensvertrag mit den Siegermächten, daß damals jemand glaubt, die UNO würde irgend etwas garantieren, qualifiziert ihn insbesondere zum weltfremden Hornochsen. Schimanski muß mit Kohle spielen. In erschütternden Worten beschreibt das Zentralorgan der SED auf Seite 2 das traurige Los westdeutscher Ruhrpott – Arbeiterkinder, die zwischen Kohlehalden dahinvegetieren und mangels Feriengelegenheit niemals CO2 – freie Luft atmen dürfen. Weil das mit der Ferienplatzversorgung in der DDR besser klappte, zumindest für die Kinder, konnten die DDR Kombinate auch bis 1989 auf Rußfilter und ähnlichen Schnick – Schnack verzichten, denn das Wohl des Menschen, das liegt nun mal den Genossen besonders am Herzen.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger:  Auf der letzten Seite dieser Ausgabe dieses ND werden die Kaffeefahrtmethoden der Westberliner Abwerber beschrieben, die DDR – Bürger dazu verlocken, den sicheren Arbeitsplatz im demokratischen Berlin aufzugeben und sich einen neuen Wirkungskreis in Westberlin zu suchen. Da so etwas jeden Tag in der Zeitung steht, ist die Empörung unter den Lesern entsprechend hoch.

Der Autor hat sich letztens mit seiner Schwester unterhalten und davon geschwärmt, daß man nun all die Sachen im Internet nachlesen kann, die man als Kind noch gar nicht mitbekommen hat, entweder, weil das Kind zu jung war oder sich gar nicht dafür interessierte. Da hat er erfahren, daß sie mit 11 in einem Kinderferienlager der DDR war, es war gerade 1968 und die Nachrichten verkündeten den Einsatz der Warschauer Vertragsstaaten in die CSSR. Ein sehr beliebter Betreuer erhielt dort seinen Mobilmachungsbefehl und es wurde wohl in den Kindergruppen intensiv darüber diskutiert.  Das hat sich dann auch in den Briefen nach Hause widergespiegelt. So soll sie, sagt sie, im Brief gefragt haben, warum die Sowjetunion noch mehr Land brauche, sie wäre doch schon so groß. Ob das dann Zuhause ausdikutiert wurde?  Eher nicht.


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