Kritik an Atomkraft schlimmer als Supergau

Was wir aus den letzten Stellungnahmen zum Blutbad in Norwegen ableiten können, bei dem die Polizei extra wartete, bis der Schütze genug in Blut gebadet hatte, ist, daß die Kritik an dem Betreiben von Atomkraftwerken schlimmer ist als jede unkontrollierte Kettenreaktion. Tschernobyl oder Fukushima sind nicht etwa auf  Bedienungsfehler zurückzuführen oder ein Erdbeben mit nachfolgendem Tsunamie, sondern auf die Phobie, die manche Menschen gegen die Verwendung von Atomstrom entwickelt haben, insbesondere die Nutznießer von Solar-, Windkraft- und Biogasanlagen. Es soll, so heißt es, auch in Deutschland ein engmaschiges Netz von Atomkraftgegnern geben, deren Widerstand gegen eine saubere Technologie in Deutschland zwar noch keine Todesopfer gefordert hat aber daß die Kernkraftgegner tickende Zeitbomben darstellen, die irgendwann, in nächster Zeit, auch deutsche Atomkraftwerke zum Explodieren bringen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

4 Responses to “Kritik an Atomkraft schlimmer als Supergau”


  1. 1 Prosemit 27. Juli 2011 um 06:14

    Die Kernkraftgegner werden erst dann explodieren, wenn das sonntaägliche Fußbellereignis wegen Stromsperre ausfällt oder auf den sonnigen Donnerstagmorgen verlegt werden muß.

    Bis dahin wird der gemeinde Deutsche geduldig auf den Befehl zum Einschalten der Waschmaschine und zum Ausschalten der Tiefkühltruhe warten – und er wird begeistert lesen, daß die Kühlung von Lebensmitteln eine überholte, vor allem amerikanisch-westliche Sicht ist. Und daß man dank der Maßnahmen zur Klimarettung Lebensmittel auch im Juli, dem früheren Sommer, im Freien lagern kann, allerdings vor Raten und Mäusen gesichert.

  2. 2 Onkel Peter 27. Juli 2011 um 07:34

    Der Betrieb von Biogasanlagen ist weitaus gefährlicher als der von Atomkraftwerken. Neulich sind in Lauchhammer zwei Arbeiter zu Schaden gekommen:

    Die Explosion in dem Behälter hat nach Angaben des Landesamtes zwei Industriereiniger einer in Schwarzheide ansässigen Spezialfirma verletzt. Mit leichteren Verletzungen soll ein 49-jähriger Senftenberger davongekommen sein. Sein 43 Jahre alter Kollege aus Schwarzheide habe schwere Verbrennungen erlitten und ist in eine Berliner Spezialklinik gebracht worden.

    http://www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Gaerbehaelter-in-Lauchhammer-fliegt-in-die-Luft;art1054,3434632

  3. 4 Blond 27. Juli 2011 um 08:24

    Tja, wie konnte das denn nur passieren?
    Einfach so,
    ohne die Betreiber und Verantwortlichen sowie die Grünen
    um Erlaubnis zu bitten!
    Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Bioparkes, zu Hause in Bayern: „Dieses Ereignis hat mich wie ein Blitz getroffen“, sagt er gegenüber der RUNDSCHAU. Ihm sei es unerklärlich, wie das passieren konnte.

    War da nicht schon mal was?
    Nur fünf Monate nach dem Brand in einem Trockner des Biogasparkes in Lauchhammer-West ist es am Montagmorgen zu einer Explosion gekommen.“ [Lausige Rundschau – selbiger Artikel]

    Und ist nicht schon mal so n Ding ausgelaufen?
    http://www.fr-online.de/panorama/eine-million-liter-guelle-ausgelaufen/-/1472782/4737602/-/index.html
    In der Eifel sind aus einer Biogasanlage eine Million Liter Gülle ausgelaufen. Über den Umweltschaden kann die Polizei noch keine Auskunft geben.

    Liste Biogasunfälle Stand 03.02.2010
    -http://buergerinitiative-kreuzkrug.de/index.php?option=com_content&view=article&id=25&Itemid=26-


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