Archiv für 1. August 2011

Angst über der Stadt

Wir sammeln. Aber nicht alles! 

Auch die Osnabrücker Zeitung war beteiligt

Nicht nur PI hat das Attentat in Norwegen mit seiner unerträglichen Islamhetze verursacht, die Osnabrücker Zeitung ist kein Stückchen besser, macht sie uns doch weis, nette Muslime würden es als kulturelle Tradition sehen, Elfjährige zu vergewaltigen. Der deutsche Scharia – Richter hat ihr aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Kultursensibel hat er Bewährungsstrafen verhängt, obwohl er hätte gar nicht bestrafen dürfen, höchstens die Elfjährige. Da ist noch viel zu tun in Deutschland. Was die Gerichte betrifft.

Besonders gut ist aber das: „Eine von der Anklagevertreterin zusätzlich geforderte Verurteilung zu einer Geldstrafe von jeweils 500 Euro lehnte das Gericht ab. Alle drei sollten jeweils das Geld in monatlichen Raten von 25 Euro zu Gunsten einer sozialen Einrichtung abstottern. Das mache nicht viel Sinn, meinte der Vorsitzende Richter, weil die Hartz-IV-Empfänger dafür keinen finanziellen Spielraum haben. Auch zu sozialen Diensten sind sie nicht verpflichtet worden, weil die Drei dann für mögliche Jobangebote nicht zur Verfügung stehen.“ Da fragt man sich doch: Welche Jobs? Denn:  Wie seine Eltern spricht der junge Mann bis heute nicht die Sprache seiner Wahlheimat und ist auch sonst nicht integriert . Analphabet ist er außerdem, was auch Rückschlüsse auf die Eltern zuläßt. Nun, wie wäre es mit einer Stelle als Integrationsminister? Das wär doch was. Gefunden bei Kybeline. Ein Fall für „Nürnberg 2.0“.

Kauft nicht bei Russen!

„Unsere“, die Putin und Medwejew – Jugend  demonstrieren. Schon alleine die Unterteilung in „Uns“ und „Ihr“, das ist so furchtbar! Haben denn die Russen nichts aus dem Großen Vaterländischen Krieg gelernt? Der Autor kauft ab sofort keine Matrjoschkas mehr und mit russischen Gas kocht er auch nicht. Isst er die Dosensuppe eben kalt. Diese Intoleranz, die AlJazeera erschüttert vermeldet, der Sender, der sich rund um die Erde um die Menschenrechte sorgt, kann nicht geduldet werden.

Sag mir wo Du stehst

Berliner reden deutsch. Leser urteilen über Grenzgänger. Von den 246 Leserbriefen, die gestern in unserer Redaktion eingingen, waren 112 dem Grenzgängerproblem gewidmet, derzeitig das Hauptgesprächsthema in Berlin. Hier einige Auszüge: Unmißverständlich: Mir scheint, da muß endlich mal ein deutliches Wort geredet werden. Deutlich, damit meine ich unmißverständlich. Die da drüben arbeiten und hier ihre Kinder in die Ferien fahren lassen, drüben die Löhne drücken und hier billige Mieten zahlen, müssen sich endlich mal sagen lassen: Ihr könnt uns nicht auf der Nase herumtanzen! Sicher soll man darüber reden aber mal muß auch mit dem Gerede zu Ende sein. Sie haben ganz recht: Jetzt muß man wissen, wohin man gehört. Paul K., Brigadier, Leninallee

Meckertante war still.  Als ich neulich vor einem Laden stand, wo man auf Kartoffeln wartete, meckerten einige Frauen darüber, daß nur ein Mann da wäre, der sie ablud, was ihnen zu lange dauerte. Plötzlich meldete sich eine Frau zu Wort und fragte die neben ihr stehende, warum denn ihr Mann „drüben“ arbeite. Wäre er hier, könnten vielleicht auch die Kartoffeln schneller abgeladen werden. Da war die Meckertante gleich still. Manchmal ist unser Langmut schon zu groß. Erst betrügen sie uns, nutzen die Vorteile des Arbeiter – und Bauern- Staates, ohne, daß sie einen Handschlag für diesen Staat tun. Mitfahrer sozusagen, die obendrein noch meckern, daß der Chauffeur nicht schnell genug fährt. Emma Schulz, Berlin – Weißensee

Verkaufen sich an Konzerne. Unser Nachbar sagte uns immer: „So lange es nicht verboten ist, gehe ich „rüber“. Jetzt glaubt er, daß alle anderen gemeint seien, nur er nicht. Wir haben ihm gesagt, daß es jetzt auch für ihn gilt, sich zu entscheiden. Er ist ein alter Arbeiter, und ich habe ihn an die großen Kämpfe der zwanziger Jahre erinnert, als kaum ein Berliner Arbeiter daran dachte, nur seine eigenen Interessen zu sehen. Ob er denn glaube, daß die Direktoren der Konzerne heute anders dächten als damals. Sie haben damals wie heute nur das eine Interesse, die Arbeiterklasse zu schädigen. Und das sollen wir uns gefallen lassen? Wir haben es uns damals nicht gefallen lassen, und heute erst recht nicht. Fritz L., Berlin –  Pankow

Stoff für Hetze. Wäre es nicht so traurig, könnte man es fast kurios nennen, welche Rolle die Grenzgänger jetzt spielen: Erst verlassen sie hier ihre Arbeitsplätze. Die vielen Vorteile, die ohne ihre Hilfe zustande kommen, nehmen sie wahr. Obendrein liefern sie aber der Westpresse nun auch noch einen Vorwand zur Hetze gegen uns. Die armen Menschen, die drangsalierten, hört man da. Das sollte uns reichen. Erst uns in den Rücken fallen und uns dann auch noch von vorne anfallen. Alles muß seine Grenzen haben. Erna Konrad, Berlin – Treptow

Bild:   Grenzgänger  – Ihr könnt uns nicht auf der Nase herumtanzen! Sicher soll man darüber reden aber mal muß auch mit dem Gerede zu Ende sein. Sie haben ganz recht: Jetzt muß man wissen, wohin man gehört.   Manchmal ist unser Langmut schon zu groß. Erst betrügen sie uns, nutzen die Vorteile des Arbeiter – und Bauern- Staates, ohne, daß sie einen Handschlag für diesen Staat tun. Die vielen Vorteile, die ohne ihre Hilfe zustande kommen, nehmen sie wahr. Obendrein liefern sie aber der Westpresse nun auch noch einen Vorwand zur Hetze gegen uns. Die armen Menschen, die drangsalierten, hört man da. Das sollte uns reichen.   Alles muß seine Grenzen haben. *NEUES DEUTSCHLAND 01.08.1961*

Das NEUE DEUTSCHLAND war das Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei der Deutschen Demokratischen Republik, die sich, unterm Eindruck des Jahres 1989 erst in Partei des Demokratischen Sozialismus, dann in DIE LINKE umbenannte, nun aufgestockt, durch westliche Terroristen, Maoisten, Kommunisten, Gewerkschafter und Antizionisten. Es veröffentlichte die politischen und ökonomischen Zielstellungen der Partei und die Meinung, die im Land zu herrschen hatte. Damals reichte eine große überregionale Zeitung. Es mußten nicht Hunderte voneinander abschreiben. Wie heute. Es ist schön, meint der Autor, daß man einmal nachlesen kann, wie sehr sich die grundlegenden Auffassungen geändert haben. Denn natürlich ist heute, von der Arbeit anderer zu leben und immer neue Privilegien für sich einzufordern, als Gegenleistung für Integrationsverweigerung, Faulheit und kriminelles Verhalten, keine Ausbeutung mehr.

Sag mir wo Du stehst!


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