Archiv für 17. August 2011

Schrei nach mehr Bildungsgerechtigkeit

Eine Frau sieht durch. Die sogenannten Bildungsaufsteiger sind es, die unsere Wirtschaft beflügeln, diejenigen also, die keine studierten Eltern haben. … Darin liegt auch eine politische Botschaft. Deutschland muss sein Bildungssystem noch durchlässiger machen, muss Talente früh fördern, Kinder auch und gerade aus sozial schwachen Familien unterstützen. Das gebieten nicht nur Moral und Fairness, sondern auch die ökonomische Vernunft. Jetzt könnte man diese Frau natürlich fragen, wo sich das Bildungssystem Deutschlands denn abschottet und wie Talente erkannt werden sollen, wenn die Länder und Schulen das Bildungsniveau derart absenken, daß zum Unterdurchkriechen der Messlatte längst kein Platz mehr ist, aber dafür ist Kommentatorin ja auch eine Frau. Was sollen da Verstand und Logik, wenn es doch lange Haare hat und ein Herz, das die Probleme erfühlt?

Diese da hat anscheinend den Sarrazin nicht gelesen, denn das Potential, das aus den Unterschichten per Bildung geschöpft werden könnte, ist längst versiegt. Da ist nur noch der Bodensatz übrig, der an die Universitäten drängt, um irgendetwas zu machen, nicht aber etwas gesellschaftlich nützliches zu studieren und schon gar nicht Technik, Physik, Mathematik oder Maschinenbau.

Daß selbst das Bildungswesen in der DDR mit seiner Förderung an Grenzen gelangte, den schlagenden Beweis liefert Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hat das sozialistische Bildungssystem absolviert, wurde Physikerin und verhält sich wie eine geistig Behinderte, wie eine Frau eben, die sich jetzt eine Euro – Wirtschaftsregierung vorstellen kann, der DDR – Bürger fragt sich, hat sie nichts aus dem Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe gelernt?  Aber wie sollte sie auch, fehlen ihr doch dazu offenbar die entscheidenden genetischen Voraussetzungen, die das ermöglichen.  Und, solange es Studienrichtungen für den Sozialabschaum gibt, für die Schmarotzer und Parasiten, die sich später damit beschäftigen, den Zustand der Gesellschaft zu erklären und mehr Geld für sich zu fordern, das wäre dann nämlich die Heilung für verschiedene Krankheiten, wird das mit den Ingenieuren sowieso nichts.

Schrei nach besserer Bildung

Dann geht doch in den Westen Heulsuse!

Tief im Westen, da ist die Freiheit noch grenzenlos.  Minh Do Thi Tran macht es richtig, findet der Autor und ruft, ganz im Sinne Erich Honeckers, „wir weinen ihr keine Träne nach“. Viel Spaß in Dortmund, andere brauchen allerdings keine Ausreden, um aus Magdeburg wegzuziehen, die ziehen einfach. Ob aber nun Olvenstedt ausradiert werden muß, ganz Magdeburg oder besser doch Sachsen – Anhalt komplett, in dem man mit sachsen – anhaltinischen Akzent spricht, das muß sich erst noch herausstellen.

 

 

 


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