Archiv für 23. August 2011

Erschöpft vom Facharbeiten

Daß Deutschland immer mehr Facharbeiter braucht, weil seine Unternehmen die beschäftigten Facharbeiter vor dem 50. Lebensjahr lieber entlassen – geschenkt. Auch, daß deutsche Arbeitslose als nicht mehr qualifizierbar gelten, weil es für sie einfach keinen Sinn macht, zu den selben Konditionen auch zu arbeiten, wie ein ALG – II – Empfänger fürs Nichtstun zu schuften, darauf wollen wir hier nicht herumreiten, auch nicht darauf, daß die importierten Facharbeiter auch nicht auf den Kopf gefallen sind, und sie vom  Wunderbaren des deutschen Sozialstaates bereits im tiefsten Herzen der Finsternis erfuhren. Nein, Facharbeiter bereichern unsere Gesellschaft multikulturell, sie bringen Farbe in die tristen grauen deutschen Straßen, in denen der furchtbare Schwabe sein Unwesen treibt – und dafür wollen wir ihnen dankbar sein.

Sehr oft kommt uns der Facharbeiter als Integrationsbeauftragter entgegen, die Universitäten in Afrika, die Integration lehren, zum Beispiel die Integration der Tutsi in die Hutu und umgekehrt, leisten geradezu  beispielloses, manchmal aber gelingt dem aufmerksamen Volkskorrespondenten ein Schnappschuss, ein Beleg, wie sehr sich die zugereisten Facharbeiter verausgaben, daß ihnen der Schweiß in Strömen nur so herunterrinnt, das muß für die Nachwelt festgehalten werden, um dann in Schulbüchern aufzutauchen, die erzählen, wie ausländische Facharbeiter Deutschland in der schwersten Weltwirtschaftskrise seit merkelgedenken durch ihre harte, zähe und ausdauernde Arbeit retteten, deshalb auch dieser Blogeintrag.

Bild: Unglaublich! Facharbeiter benutzt Handtuch zu Kühlung! Kein aufgeklärter Mensch wird nunmehr bestreiten, daß zwischen dem westlichen Herzchirugen, der auch jeden Tag ein Handtuch benutzt, manchmal sogar mehrere, und seinem stark behaarten Kollegen vom anderen Kontinent, mehr Ähnlichkeiten bestehen, als uns in Deutschland Rassisten, wie dieser Sarrazin,  weismachen wollen. Da liegen noch ganze Urwälder voller ungenutzter Facharbeiterpotentiale brach, die alle nach Deutschland gehören. Meint der Blogwart.

Demokratie schreitet weiter voran

„Allah ist unser Bäcker!“ So und ähnlich begleiten immer wieder Rufe den begeisterten Korrespondeten, der die aufstrebenden Demokraten in Libyen dokumentiert. „Allah ist unser Bäcker!“ Gleich nach ihrem Sieg, so können wir sicher sein, wird es freie und geheime Wahlen geben, auch Werbespots der Opposition werden zugelassen, so wie das in Deutschland nicht der Fall ist, jeder darf Bücher schreiben oder „Autobahn “ sagen, ohne seinen Job zu verlieren, jetzt haben die in Europa verpönten westlichen Freiheiten endlich einen Ort an dem sie Asyl finden, es wird das demokratische Libyen sein, wenn sich die Stämme untereinander geeinigt haben, wer von nun an der Häuptling sein darf, der neue Peter Pan und das kann noch eine Weile dauern. In Afghanistan dauert es immerhin schon 10 Jahre und auch im Irak sind die Diskussionen noch nicht abgeschlossen. Grund zur Freude für die Libyer? Auf jeden Fall.


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