Kriegshetzer

Natürlich, wenn sich Deutschland einmal nicht am Überfall auf andere Nationen beteiligt, unter einer Regierung von Demokraten, dann ist das mindestens genau so schlimm, als wenn es über andere Nationen herfällt, unter einer Regierung von, sagen wir mal, Diktatoren. Wir hätten jetzt so schön Ansprüche auf libysche Erde, seine Bodenschätze und was auch immer stellen können. Der Autor fürchtet nur, wenn nächstens Auschwitz wieder einmal „verhindert“ werden muß, dann ist es solchen Schreiberlingen  auch  nicht recht.

Ja, fragt er dann, haben wir etwa aus dem Hitlerfaschismus/Nationalem Sozialismus, also Sozialismus auf nationaler Ebene, nichts gelernt? Welche libysche Parzelle hat sich denn der Lohnschreiber erhofft? Wollte er als Wehrbauer in Libyen siedeln, inmitten der edlen Wilden? Drückt dieser Pfeife ein Sturmgewehr in die Hand, kleidet sie ein einen grünen Rock, setzt ihr einen Stahlhelm auf und dann kann sie beweisen, daß sie nicht nur mit dem Maule schwer heben kann.

Der ganze Sermon dient aber nur dazu, hier einen Film zu präsentieren. Zugegebenermaßen ein Propagandafilm, der im von anglo – amerikanischen Bombern pulverisierten Dresden spielt, die natürlich keinen Bombenholocaust angerichtet haben, sondern nur geplantes, methodisches Abschlachten von Zivilbevölkerung aus der Luft.

In diesem Film suchen edle Rotarmisten eines völkermordenden menschenverachtenden Regimes die Gemälde der Dresdner Gallerien und es wird die Theorie aufgeworfen, die Nazis, klar, daß das alles Nazis waren, hätten die Bilder mit Bedacht in Bergwerke und Tunnel gebracht, um sie zu vernichten.

Hätten sie sie etwa in Dresden unter den anglo – amerikanischen Bomben verbrennen lassen sollen? Diese Frage wirft der Film leider nicht auf und der Jungpionier der DDR, der diesen Film voller Ehrfurcht sah, natürlich auch nicht. Obwohl die Protagonisten im Film durch die Trümmer stapfen, die Gemälde hatten die Explosionen doch überstehen müssen und die Feuersbrunst!

Ein wirklich gut gemachter Propagandafilm, der den Blogwart damals zutiefst anrührte, und wer jetzt darin von Sowjetarmisten vergewaltigte Frauen sucht und das moniert, weil er keine findet, das ist ein DEFA – Propagandafilm in Zusammenarbeit mit der Sowjetunion. Vergewaltigungen kamen in der sozialistischen Geschichtsschreibung nicht vor. Jedenfalls nicht von Seiten der sowjetischen Sieger des Krieges. Also geniesst den Fim und haltet die Klappe.

2 Responses to “Kriegshetzer”


  1. 1 eulenfurz 24. August 2011 um 06:13

    …Diese Ankündigung dürfte nicht die einzige Kompensation bleiben, die Deutschland beim Wiederaufbau des Bürgerkriegslandes leisten muss. Wer Fehler macht, muss auch bezahlen. Am teuersten aber kommen einen die Fehler, aus denen man nichts lernen will.

    … leisten MUSS! … MUSS bezahlen!

    Was sind das nur für dummdreiste Tintenspritzereien? Schickt diese Schmierer allesamt als Zwangsarbeiter nach Lybien, wo sie durch harte Arbeit in Steinbrüchen ihre herbeihalluzinierte „deutsche Schuld“ abarbeiten dürfen!

  2. 2 Prosemit 24. August 2011 um 07:40

    Alos ich finde, daß Westerwelle ein tolles Männchen ist. Zumindest traut er sich manchmal direkt vor das Mikrophon. Früher soll er sogar extra Elektrogeschäfte besucht haben, um dort in die Mikrophone zu sprechen, aber diese Euphorie hat sich etwas gelegt.


Comments are currently closed.



August 2011
M D M D F S S
« Jul   Sep »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Blog Stats

  • 2.183.723 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: