Durchgehende Automobile

Automobilunfälle. Ein durchgehender Motorwagen, der mit 33 Passagieren besetzt war, fuhr mit voller Gewalt gegen einen Baum bei Consett in Durham (England) und wurde zu Atomen zerschmettert. Zehn Personen sind tot und viele verletzt. *Deutsch Ostafrikanische Zeitung 06.09.1911* Bild: Damit ein Automobil nicht erschreckt durchgeht, bedarf es viel Liebe, Zuspruch und Pflege.

9 Responses to “Durchgehende Automobile”


  1. 1 Blond 6. September 2011 um 07:23

    fuhr mit voller Gewalt gegen einen Baum … und wurde zu Atomen zerschmettert.
    Sach ick doch:
    Technik, insbesondere Atomtechnik is
    jans jans pöhse!
    Un imma wihda schön ssu seen:
    ditt Automobil hatte Schuld an den Unfall –
    jans alleene fuhr ett jejn n Baum.

  2. 2 Rucki 6. September 2011 um 09:17

    Ich fordere den sofortigen Ausstieg aus der Automobiltechnologie!

    Da sich Automobile nach einem Unfall in Atome zerlegen ist ein Zusammenhang mit der Atomlobby nicht mehr zu leugen. Das Automobil gehört genauso verboten wie der Atomstrom. Ohne Atome wäre die Welt eine viel bessere! (Da gar nicht vorhanden)

  3. 3 Sophist X 6. September 2011 um 09:47

    LKW fuhren damals nur bei starkem Rückenwind schneller als 30 km/h. Ich vermute, dass sich die Bremsen des atomisierten automobilen Wagens auf dem Stand von 1911 befanden und man diesen hohen Tribut einer abschüssigen Strecke schulden muss. Warum die Obrigkeit die Benutzung von Motorvehikeln nicht bis zur Erfindung der Zweikreisdruckluftbremse mit ABS unterband ist mir ein Rätsel!

  4. 4 ostseestadion 6. September 2011 um 16:33

    Das Einzige was mich interessiert: Sind Migrant_Innen betroffen ?
    Wendete sich der Baum gezielt gegen Migranten ?

  5. 5 Prosemit 6. September 2011 um 17:06

    Die Bremsen der ersten Automobile nach der Jahrhundertwende bestanden aus Lederriemen. Sie hielten nicht lange und man führte immer einen Vorrat mit.

  6. 6 Blond 7. September 2011 um 07:49

    Im Übrigen sieht man am obigen Bild wieder schön,
    dass es früher in (Ost-)Afrika wohl selbst verständlich war,
    wer die Arbeit zu verrichten hatte: die Frauen!
    Die Männer lagen (auf dem Bild vermutlich durch den Wagen verdeckt – oder aber im Rücken der Fotografierenden),
    wohlverdient sowie geschont im Schatten bei eisgekühlten Lange-Getränken auf weichen Lagern
    und erholten Geist und Körper durch Augenpflege oder dem Betrachten der Umgebung.
    Nach getaner Instandsetzung konnte die rasende Safari-Fahrt dann weiter gehen, von den nun hoffentlich vorsichtiger fahrenden Frauen bis zum Erreichen des Erster-Klasse-Hotels ohne weiteren Unfall oder sonstigen Komplikationen.

  7. 7 Blond 7. September 2011 um 07:54

    Ich weiß, ich weiß,
    nur der Artikel stand in der ‚Deutsch Ostafrikanischen Zeitung‘,
    der Unfall ereignete sich angeblich bei Consett in Durham (England):
    daran sieht man, wie die nicht-europäische Kultur die der Europäer schon damals beeinflusst hat.
    😀

  8. 8 Prosemit 7. September 2011 um 07:55

    Ein typisches manipuliertes Bild der damaligen Mainstreampresse.

    Daß Bilder gestellt werden, um den heldenhaften Beitrag der Frau zur Technikgeschichte immer wieder zu demonstrieren, ist ja nichts Neues.

    Bei dem Wagen wurde weder ein Reifen gewechselt, (wo soll der Wagen hochgebockt worden sein?), noch waren die abgebildeten Damen in ernster Tätigkeit. Wieso trägt man/frau zwei gefüllte Pneus so malerisch im Arm?

    Das, was wir aus dem wundervollen Photo der technikbegeisterten FahrerInnen lernen können ist : Die Presse hat schon immer gemogelt…

  9. 9 Karl Eduard 7. September 2011 um 08:20

    @Prosemit

    Ja sicher. Ist ja nicht so, daß ein Rasender Reporter des Weges kam und dachte, „hui, was für ein Motiv!“ Es stammt aber aus einer Geschichte, reich bebildert, über ein Fräulein, deren Vater ihr zur bestandenen Prüfung ein Automobil schenkte und die das voller Begeisterung hegte und pflegte. Allein fahrende Damen waren da noch Sensation.


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