Archiv für 7. September 2011

Na so was aber auch!

London, 6. September. (1939) In London wird erklärt, daß nach Informationen der britischen Regierung Bombenabwürfe durch deutsche Flieger in Polen im allgemeinen nur auf militärische Objekte vorgenommen werden. Im Unterhaus wurde heute die Regierung befragt, in welchem Maße es in Polen auch Opfer der deutschen Bombenabwürfe unter der Zivilbevölkerung gegeben habe. Unterstaatssekretär Butler erklärte, die Informationen, die bei Lord Halifax vorliegen, erlauben noch keine endgültigen Schlußfolgerungen, aber was man allgemein sagen kann, ist, daß die deutschen Bombenabwürfe gegen militärische Objekte und nicht gegen die Zivilbevölkerung als solche gerichtet sind. …

Bern, 6. September. In einer Besprechung des Feldzuges in Polen schreibt die „Thurgauer Zeitung“ u. a.: Aus Gründen der Propaganda beschränkten sich die polnischen Stellen vorwiegend auf Meldungen über angebliche Bombardierung offener Städte und Dörfer. Die Gerechtigkeit gebietet es zu sagen, daß die Deutschen bis jetzt auf die grauenvolle Bombardierung und Zertrümmerung ganzer großer Städte verzichtet hätten. Weder Warschau, noch Paris noch London seien bis jetzt den befürchteten Massenangriffen deutscher Flieger ausgesetzt worden: in Warschau – dies habe eine englische Agentur bestärigt, seien bis jetzt vorwiegend nur militärische Objekte bombardiert worden. … *Freiburger Zeitung 07.09.1939*

Bild: Zu den bestialischen Geiselmorden in Bromberg. In den Straßen und Gärtnen Brombergs liegen zahllose Leichen. Es sind die bestialisch von den Polen hingeschlachteten Volksdeutschen.

Der Autor meint, schlimm, wie wie bereits schon damals die britische Regierung und auch Schweizer Zeitungen das Propagandageschäft der Nazis besorgten, denn natürlich war der Zweck der deutschen Luftwaffe immer nur darauf gerichtet, Zivilbevölkerung zu bombardieren.  Das weiß heute jeder, der deutsche Bildungsinstitute absolviert hat. Im Übrigen sind das alles olle Kamellen und wir wollen die ganzen Greueltaten, die Polen beging, noch bevor die Deutschen daran gingen, selber welche zu veranstalten, nicht immer wieder unseren polnischen Freunden vorhalten, die uns ja vom Nazi – Regime befreiten. Ein Greuel ist eben nie so gut wie der andere.

Soziale Golfplatzungerechtigkeit

Im 17. Jahrhundert wurde das Golf (oder auch Kolf) viel auf dem Eise gespielt. Unsere obigen Abbildungen, die nach alten Gemälden des holländischen Malers Aert van der Neer (geb. 1603) reproduziert sind, lassen diese deutlich erkennen. So Sport im Bild 1911. Ursache war natürlich die soziale Golfplatzungerechtigkeit, die nicht jedermann einfach so auf die Plätze liess, auf denen sich nur die Priveligiertesten tummeln konnten, wie die Gewerkschaftsführer, keinesfalls war es die Kleine Eiszeit, die menschengemachte Erdabkühlung, die einfach lange im Jahr ideale Golfplätze auf Seen und Teichen schuf. Ganz ohne Gegenleistung.

Ob von der Kälte auch Migranten betroffen waren, die unbarmherzig unterm ungewohnten Klima litten, aber was leidet der Mensch nicht alles, nur, damit andere für seinen Lebensunterhalt aufkommen, vermag der Autor nicht zu sagen, die Anzahl der Nichteuropäer in Holland jedenfalls tendierte nahezu gegen Null. Das war wahrscheinlich auch der Grund für Hollands See- und Handelsmacht. Die hatten das Geld noch, um Schiffe auszurüsten.


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