Soziale Golfplatzungerechtigkeit

Im 17. Jahrhundert wurde das Golf (oder auch Kolf) viel auf dem Eise gespielt. Unsere obigen Abbildungen, die nach alten Gemälden des holländischen Malers Aert van der Neer (geb. 1603) reproduziert sind, lassen diese deutlich erkennen. So Sport im Bild 1911. Ursache war natürlich die soziale Golfplatzungerechtigkeit, die nicht jedermann einfach so auf die Plätze liess, auf denen sich nur die Priveligiertesten tummeln konnten, wie die Gewerkschaftsführer, keinesfalls war es die Kleine Eiszeit, die menschengemachte Erdabkühlung, die einfach lange im Jahr ideale Golfplätze auf Seen und Teichen schuf. Ganz ohne Gegenleistung.

Ob von der Kälte auch Migranten betroffen waren, die unbarmherzig unterm ungewohnten Klima litten, aber was leidet der Mensch nicht alles, nur, damit andere für seinen Lebensunterhalt aufkommen, vermag der Autor nicht zu sagen, die Anzahl der Nichteuropäer in Holland jedenfalls tendierte nahezu gegen Null. Das war wahrscheinlich auch der Grund für Hollands See- und Handelsmacht. Die hatten das Geld noch, um Schiffe auszurüsten.

9 Responses to “Soziale Golfplatzungerechtigkeit”


  1. 1 Easterner 7. September 2011 um 05:37

    Hmm, Golfplatzungerechtigkeit; mir ist letztens das Wort ‚Klimagerechtigkeit‘ untergekommen. Kannte ich noch nicht. Google zeigt jedoch, dass es sich schon weit verbreitet hat – na ja, vielleicht lebe ich ja hinter dem Mond, bin aber trotzdem voll dafuer, fuer Klimagerechtigkeit. Wenn ich so an einen trueben Novembertag denke oder Januar, es wird kaum hell, arschkalt und Nieselregen, da sollten uns doch die, die sich das ganze Jahr die Sonne auf den Bauch scheinen lassen bei sommerlichen Temperaturen unter Palmen doch einen Urlaub im sagenumwogenen Suedland finanzieren, der Klimagerechtigkeit wegen.

  2. 2 Karl Eduard 7. September 2011 um 07:05

    Ja, da erhebt sich doch die Frage, wer hat uns das angenehme warme Klima geklaut, daß nun bei den Berbern herumlungert.

  3. 3 Prosemit 7. September 2011 um 07:50

    Der bedeckte Himmel, so typisch für diesen heißesten Sommer seit (x-beliebiges einsetzen) im wärmsten Jahr in fünfzehnter Folge (genau 15!) war das Kennzeichen der niederländischen Malerei während der kleinen Einszeit. Glücklicherweise für die damals frierenden Menschen gab es noch kein PKI und keine Presse, die ihnen immer wieder erklärte, daß es eigentlich viel zu warm für diese Jahreszeit und überhaupt ist und daß man noch viel mehr Geld ausgeben muß, damit es nicht noch wärmer wird.

  4. 4 Rucki 7. September 2011 um 07:52

    Während mein Kollege Ende Juli – Anfang August auf Borkum das reinste Sauwetter erlebte, konnte ich mich Mitte bis Ende August im Alpenland bei 30°C in der Sonne suhlen und im Bergsee baden.

    Kann er jetzt von mir, wegen der erlittenen Klimaungerechtigkeit einen finanziellen Ausgleich erwarten oder reicht für mich ein schlechtes Gewissen aus?

    Da ich mit dem PKW in den Urlaub gefahren bin, plagt mich sowieso mein schlechtes CO2-Gewissen. War etwa meine schlechte CO2-Bilanz für das warme, sonnige Wetter im Alpenland verantwortlich, hätte ich nicht besser mit dem Zug fahren sollen, damt der nasskalte Sommer durchgehend erhalten geblieben wäre?

  5. 5 Karl Eduard 7. September 2011 um 08:16

    @Rucki

    Du hast schon die richtigen Antworten mitgeliefert. Und, schlechtes Gewissen ist gut, besser wäre aber ein Obolus für die unterm Klimawandel ächzenden kleinen Negerkinderlein, die wegen des westengemachten Klimawandels immer noch so leben wie vor 1000 Jahren, nur, daß sie sich jetzt, statt mit Blättern, mit Plastikfolie und zerlumpten T – Shirts bedecken und die müssen sie nicht mal pflücken.

  6. 6 Rucki 7. September 2011 um 09:16

    @K.E.

    Das BVG hat die Verfassungsklage gegen den Euro-Rettungsschirm zurükgewiesen. Somit erhält das finanzielle ausquetschen der noch wertschöpfenden deutschen Restbevölkerung Verfassungsrang.

    Mit schlechtem Gewissen zahlt es sich leichter, lieber K. E. deshalb auch die Ökoreligion. Die zehn Gebote muss man schon persönlich und willentlich übertreten, damit evtl. das Gewissen quält, bei der Ökoreligion ist die pure Existenz schon eine Sünde. Die Christen glauben an die Vergebung durch den Sühnetod Jesu, die Ökoreligiösen fordern lebenslangen Ablass, doch die Natur wird erst durch die Auslöschung der eigenen Existenz (Tod) erlöst.

    Säkularisierte Erbsünde und den Ökologismus als Staatsreligion für die wertschöpfende deutsche Restbevölkerung,

  7. 7 Prosemit 7. September 2011 um 09:43

    Das BVG hat die Verfassungsklage gegen den Euro-Rettungsschirm zurükgewiesen. Somit erhält das finanzielle ausquetschen der noch wertschöpfenden deutschen Restbevölkerung Verfassungsrang.

    Mich erschüttert eher die Zahl derer, die geglaubt haben, das BVG würde den ganzen Irrsinn stoppen. Natürlich nicht, das BVG hatte keine andere Wahl. Das BVG kann nicht die Politik bestimmen. Wenn die amtierende Regierung den Rettungsschirm für alternativlos hält, kann das BVG vielleicht leise mit dem kleinen Fingerchen wedeln, aber so, daß es niemand sieht. Mehr nicht. Eine Alibiveranstaltung.

    Ich gestehe aber, daß ich nachts manchmal davon träume, daß Politiker wirklich zur Verantwortung gezogen werden.

  8. 8 Rucki 7. September 2011 um 10:06

    Das Wort „alternativlos“ kann man durchaus mit „totalitär“ ersetzen.

  9. 9 Karl Eduard 7. September 2011 um 10:09

    Natürlich hatte das BVG eine Wahl. Die Richter hätten „Nein“ sagen können. Dafür hätte ihnen weder Tod, Folter oder Haft gedroht. Sie hätten öffentlich immer auf ihre Unabhängigkeit pochen können und daß sie dem Gesetz verpflichtet sind. Nichts wäre ihnen passiert, außer, daß sie weniger angelächelt worden wären von ihren Kollegen. Das sind vielleicht Zivilcouragierte. Aber über die Filbingers urteilen, die Pfeifen.


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