Archiv für 9. September 2011

Bundesregierung schafft Arbeitsplätze

Mindestens 11334. Jaaaa! Heil, Dir, Klima – Kanzlerin!  … Da erscheint das Bemühen der „Klimaanpassungsakademie Kassel“ durchaus verdienstvoll, kommunale „Anpassungsbeauftragte“ auszubilden. Die soll künftig jede Gemeinde einstellen. … Das erklärt, weshalb der Anpassungseifer dort am größten ist, wo es schon heute Probleme gibt. Wie in Wuppertal. Die Menschen dort wissen, wie es ist, wenn es ausdauernd regnet. Die Atlantikwolken, die von Westen über die Kölner Bucht ziehen, entleeren sich besonders häufig über dem Bergischen Land. Fast 1200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen in Wuppertal im Jahr, doppelt so viel wie in Berlin. Weil zudem die zwei Stadtzentren eingezwängt im tiefen Tal der Wupper liegen, rauschen die Niederschläge immer wieder mit Wucht die Hänge hinab. …

Ja, hätten die Wuppertaler beim Bau von Wuppertal nicht darauf achten können? Der Autor meint schon. Wuppertal da zu bauen, wo Wuppertal gebaut wurde und heute darüber zu jammern, das ist ungefähr so intelligent, wie im Überschwemmungsgebiet der Elbe ein Häuschen zu bauen und nachher über das Hochwasser zu klagen. Schon möglich auch, daß es in Wuppertal schon immer doppelt so viel regnete als in Berlin, das ja in mitten der „märkischen Streusandbüchse“ liegen soll, wie Brandenburg auch geheissen hat, aber erst jetzt, wo Klimafolgenforschungsparasiten davon finanziell profitieren, da  fasst uns das klimatische Grauen so richtig an!

Und, ist das nicht schön, wie unermüdlich die Partei für jene sorgt, die das nicht selbst können oder wollen? Zum Beispiel eine Klimaanpassungsakademie. Ein löbliches Haus, in dem gewiss viele, für das Leben da draußen untaugliche, Personen ihr Einkommen oder Auskommen finden. Warum die immer bei der Lebenshilfe e.V. im Betreuten Wohnen unterbringen? Mit einer Klimaanpassungsakademie geht es doch auch! Oder die Frauen und Farbigen, denen Karrieren in der Industrie mangels Intelligenz verschlossen bleiben und alle Stellen im öffentlichen Sektor sind schon durch körperlich Benachteiligte, geistig Behinderte, Weibliche oder Migranten belegt, aber immer noch besteht der Wunsch, nach Vorspiegelung eines nützlichen, sinnerfüllten Lebens!

Da bieten sich „Anpassungsbeauftragte“ doch förmlich an, die der Bürger dann zusätzlich finanziert. Was? Die Polizei ist unterbesetzt? Tut uns leid, das Geld wird für den Anpassungsbeauftragten gebraucht. Es muß eben nicht immer ein Autobahnbau sein. Um die Arbeitslosen von der Straße zu holen.

Probleme mit der Temperatur hat heute schon die bayrische Stadt Regensburg. In der engen Altstadt staut sich an Sommertagen die Hitze, nachts kühlt es kaum ab. „Es ist klar, dass die Situation verbessert werden muss“, sagt Joachim Scheid. Der Geograf soll ein Konzept erarbeiten. Doch die Denkmalschützer wollten keine Veränderung am geschützten Unesco-Welterbe, die Tourismus-Verantwortlichen freuten sich über „südländisches Flair“ und die verlängerte Saison. Immerhin, fand Scheid heraus, hat die Stadt einen besonderen Vorteil. Die Gebäude und die Stadtstruktur sind während einer mittelalterlichen Warmzeit errichtet worden. Damals gab es Belüftungsschächte und Bachläufe zur Temperaturregulierung. Könnten die wieder freigelegt werden, wäre Anpassung nur ein Schritt in die Vergangenheit.

Ach Du meine Güte, eine mittelalterliche Warmzeit! Wahrscheinlich nicht mal menschengemacht und daß so etwas überhaupt an die Öffentlichkeit gelangen darf. Immerhin scheint es aber damals mit der Klimabeschwörung  richtig geklappt zu haben, denn die Warmzeit wurde bald durch eine, auch nicht menschengemachte, Eiszeit abgelöst. Die sollten doch mal richtig in den Archiven graben, ob es da noch Beschwörungsformeln gibt, mit denen Kälte und Eis herbeibeschworen werden können. Wir freuen uns doch alle wieder darauf, daß es knackig kalt wird. Oder nicht?

 

Hund beisst Frau

Verzeihung. Kurde beisst Frau. Verzeihung. Linker Kurde, der nach Deutschland gekommen ist, um gegen die soziale Ungerechtigkeit in der Türkei zu kämpfen und für ein freies Kurdistan, weil er dafür in der Türkei im Gefängnis sässe oder ihm die Augen rausgeprügelt würden, beisst eine deutsche Polizistin in den Arm. Hier darf er das. Polizisten beissen. Wir freuen uns darüber, wie sehr er die demokratischen Werte bereits verinnerlicht hat.

Wer hätte das gedacht?

Von den judenfeindlichen Ausschreitungen in England. Aus London wird gemeldet: Die antisemitischen Unruhen in Südwales dauern fort. In der Stadt Monmouthshire kam es Mittwoch den 23. August von neuem zu starken Ausschreitungen des Pöbels. Plünderungszüge wurden unternommen und viele Personen mißhandelt. Das Londoner Komitee der britischen Juden erhob im Ministerium des Inneren Vorstellungen und erhielt das Versprechen, daß weitere Truppen nach Monmouthshire abgehen würden, um die Ruhe wiederherzustellen. – Seit dem Ausbruch der Judenhetzen in Südwales ist es auch im Londoner Judenviertel zu allerlei Feinseligkeiten gekommen, die jedoch keinen gewalttätigen Charakter hatten.

Ferner schreibt man aus London: Immer neue Hiobsbotschaften treffen stündlich aus Südwales ein. Das Volk hat sich nicht nur nicht beruhigt, es geht in seinem sinnlosen Wüten immer weiter und nimmt die bedrohlichste Haltung gegen die Juden ein. Die Hauptschuld an den immer gefährlicher ausartenden „Riots“, wie man die „echt – russisch“ anmutenden Progrome hier beschönigend nennt, misst man den gewissenlosen antisemitischen Demagogen zu, die die Wut des Pöbels in unverantwortlicher Weise schüren und unaufhörlich neues Vorgehen gegen die Juden predigen. Die schweren Ausschreitungen in Monmouthshire sind keineswegs zuende. Im ganzen Lande erregt es das peinlichste Aufsehen, daß das Militär, obwohl es in genügender Anzahl vorhanden war, dennoch nicht helfend eingriff und den Überfallenen Schutz gewährte. Die Miliz tat nicht das geringste, die Ausfälle der Wütenden zu verhindern, sondern sah dem schrecklichen Treiben, ganz nach russischem Muster, teilnahmslos zu. In Tredegar standen allein 150 Mann, fünf Offiziere und eine Eskadron Husaren unter dem Befehl eines Majors. Fast 200 Mann befanden sich in der Nachbarschaft und in Cardiff lagen tausend Mann Infanterie.

Trotz dieser Schutzmacht überfielen die Aufrührer Mittwoch den 23. August nochmals die jüdischen Häuser, drangen mit Gewalt in die Läden ein, zertrümmerten die Einrichtung und streuten die Waren auf die Straße, die Beute, die sie mitnahmen wurde ihnen zwar zum Teil von der Polizei abgenommen. Unterdessen predigten die Hetzer weiter den „gerechten Kampf gegen die jüdischen Schädlinge“. Die sonst als friedlich bekannten Bergarbeiter sind plötzlich in wilde Meuterer verwandelt. Ganz England steht vor einem Rätsel. Von einem Abflauen der Pogromstimmung kann keine Rede sein. Immer weitere Kreise werden von dem Taumel ergriffen, sogar die besseren , gebildeten Gesellschaftsschichten. Die jüdische Bevölkerung hegt die größte Besorgnis, und wenn die Sache nicht in allerkürzester Zeit unterdrückt wird, kann die Bewegung Dimensionen annehmen, die man jetzt bei allem Pessimismus dennoch nicht anzunehmen wagt.

Bemerkenswert ist, daß die Bewegung, die zu Ende der letzten Woche in Monmouthshire ausbrach und auch nach Breconshire übergriff, jetzt bereits das eigentliche Wales, und zwar die Grafschaft Glanmorganshire erreicht hat. Sie springt von Tag zu Tag auf neue Ortschaften über, während sie in ihrem Ursprungsgebiet um Tredegar nachzulassen scheint. Donnerstag abends griff die Menge in der Ortschaft Bargold eine Anzahl jüdischer Läden an und wurde erst nach wiederholten Vorstößen der Polizei vom Militär durch Bajonettangriff zerstreut.

In Gildach kam es während der Nacht zu ähnlichen Szenen und in Senghenzod wurden heute morgen zwei jüdische Geschäfte eingeäschert. In den betreffenden Siedlungen dauerte während der Nacht ein wahrer Guerillakrieg an, den organisierte Banden der Plünderer mit der durch Infanterie verstärkten Polizei führten. *Jüdische Volksstimme 06. September 1911* Bild: Von hier.

Mal so und in eigener Sache

wer andere Kommentatoren nur wegen ihres Kommentatornamens angeht, wird als SPAM markiert. Der Blogwart will hier keine Verschwörungstheorien lesen über Verschwörungen, die die Juden angezettelt hätten, auch wenn sie wahr wären. Das wird als SPAM markiert. Der Blogwart will auch nicht lesen, was für edle Recken die Angehörigen der NS – Elite waren, das wird als SPAM markiert. Überhaupt fliegt jeder Beitrag und Kommentator raus, der dem Blogwart nicht in den Kram passt. Hier ist ein privates Blog und in mein privates Blog darf zwar gesehen, nicht aber geschissen werden. Es gibt Themen, die sind in der Freiheitlich – Demokratischen – Grundordnung mit Tabus belegt, wo die Meinungsfreiheit in Deutschland zuende ist und Grenzüberschreitungen nicht mit Schüssen in den Rücken, aber mit Geld- und Gefängnisstrafen belegt werden. Das zu erfahren, hat der Blogwart keine Lust. Er stellt es aber jedem wahren deutschen Helden frei, einen eigenen Blog aufzumachen, den Nationalsozialismus zu preisen und die Juden aller Abscheulichkeiten anzuklagen, die ihm so einfallen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis die nicht so geheime Staatspolizei bei ihm klingelt und höflich um ein Gespräch bittet.

Und nicht über und nicht unter

andern Völkern wolln wir sein.  Stockholm, 8. September. (1939) „Stockholms Tidningen“ veröffentlicht am Freitag den Bericht ihres Berliner Korrespondenten über den Flug der Auslandspresse nach Bromberg und den furchtbaren Terror, den die Polen in Bromberg ausgeübt haben. Der Bericht hat folgenden Wortlaut:

Bevor die deutschen Truppen Bromberg besetzten, ereignete sich am Sonntag und in der Nacht  zum Montag eine furchtbare Bartholomäusnacht. Ich flog heute morgen zu einem pommerschen Militärflugplatz und setzte dort die Fahrt durch den eroberten Korrodor mit dem Auto fort. Überall waren gesprengte Brücken und menschenleere Gebiete, wo die ersten Kämpfe tobten. Bromberg selbst weist Spuren erbitterter Kämpfe auf. In den Häusern sieht man eine Masse Geschoßeinschläge. Eine unbeschreibliche Schreckensstimmung liegt noch über der Stadt.

Der Sonntag war fürchterlich. Nachdem die polnischen Truppen abmarschiert waren und ehe die Deutschen kamen, fing ein entsetzliches Massaker in der ganzen Stadt an. Die Anzahl der ermordeten und und verstümmelten Menschen – Deutsche und Polen – die unter dem Verdacht standen, deutschfreundlich zu sein – wird ungefähr auf 1000 berechnet. Ich fotografierte selbst einen großen Teil der  großen Leichenhaufen, die noch heute auf den Straßen und in den Wäldern am Rande der Stadt, sowie in den Gärten lagen. Aber die Photografien sind zu entsetzlich und grauenhaft, um überhaupt in den Zeitungen veröffentlicht werden zu können. Selbst die Polen sind vor Entsetzen gelähmt. Was ich heute sah, habe ich niemals während des Weltkrieges erlebt und auch nicht während des schlimmsten Bürgerkrieges in Deutschland, wie zum Beispiel bei dem Kommunistenaufstand in Hamburg und an anderen Orten. Die Menschen sind regelrecht geschlachtet worden.

Den ganzen Tag über sah man heute in Bromberg Feldpolizei Insurgenten mit erhobenen Händen vor sich herführen. Polizei untersucht jeden Winkel von Bromberg und die Truppen säubern die Wälder. In den Kellern hat der größte Teil der Bevölkerung drei Nächte ohne Verpflegung gesessen. Eine Masse von Ihnen wurde jedoch von Insurgenten aufgestöbert und ermordet. Man rechnet damit, daß jetzt noch viele in den Kellern sitzen, weil sie nicht wissen, daß sich die deutschen Truppen in der Stadt befinden. *Freiburger Zeitung 09.09.1939*

Nun, natürlich sind das alles olle Kamellen, ähnliche ollen Kamellen werden aber täglich dazu benutzt, Deutschland politisch zu erpressen. Oder hat schon mal jemand gehört, daß ein deutscher Regierungsschef, deutsche Presse oder ein deutscher Außenminister versucht hat, Polen mit dem Hinweis auf Bromberg den eigenen Wünschen geneigter zu machen? Ein Ding der Unmöglichkeit!  Nicht? Schwamm drüber, über Bromberg und andere Orte! 

Bild: *Wiener Neueste Nachrichten 15.09.1939* Der Autor meint, natürlich muß die Bildunterschrift anders lauten, von heute aus gesehen. SS – Männer und Angehörige der Wehrmacht, denen man dafür Sonderurlaub versprochen hatte, zwingen polnische Frauen, Männer und Kleinkinder, erst ihre Gräber zu schaufeln, um sie dann anschließend zu erschiessen. Leider war Polen damals zu schwach, um Deutschland vom Hitlerfaschismus zu befreien. Die Deutschen konnten so noch bis in den Mai 45 ihre Bluttaten begehen.


September 2011
M D M D F S S
« Aug   Okt »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Blog Stats

  • 2.184.363 hits

Archiv