Archiv für 26. September 2011

Merkelmund tut Wahrheit kund

Einmal im Jahr, und nicht nur zu Weihnachten, kann man ja die Wahrheit sagen. Die Zeitung ist begeistert! Wie auch der Blogwart. Auch Deutschland hat zu viele Schulden gemacht. Aber, muß er da kritisch nachfragen, wer ist in diesem Falle Deutschland? Ist es der Taxiunternehmer, die Friseuse, die Bäckerin, der Automechaniker, der Rentner, das Schulkind, die alleinerziehende Mutter, der Arbeitslose? Haben die ihren Geldbeutel überstrapaziert? Oh nein, die besitzen  keine Verfügungsgewalt über den Staatshaushalt und was mit ihren Steuern passiert, so sie überhaupt noch in der Lage sind, welche zu zahlen. Die dürfen einmal in vier Jahren ihr Wahlrecht abgeben, an solche Alternativlosen, wie die Frau Bundeskanzlerin und sie und ihre Banditen, die höflicherweise Minister und Staatssekretäre genannt werden, weil sie das Plündern von Amts wegen betreiben, die machten zu viele Schulden und als wäre das nicht genug, häufen sie auf die vorhandenen Berge von Schulden weitere neue Berge von Schulden, in der lustigen Annahme, sie wären dafür demokratisch legitimiert. Sie scheinen sich tatsächlich für Deutschland zu halten. „Der Staat bin ich“. Und zwar alternativlos.

Was wir aber hätten erwarten können müssen, von einer ehrlichen, aufrechten Demokratin, wie sie Angela Merkel nicht ist, ist der Satz: „Ich habe zu viele Schulden gemacht. Und ab heute hört das auf.“ Daß sie das nicht gesagt hat, entweder hält sie die Fernsehzuschauer für komplette Idioten oder aber sich für unangreifbar, aber wie hat schon der Genosse Stalin gesagt? Die Merkel kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt.

Bild: 1911. Geldverschwendung findet mehrheitlich auf privater Ebene statt. Rettungsschirme sind gänzlich unbekannt, die Fliegerei steht ja noch am Anfang. Leute, die das Nationalvermögen mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen und das als alternativlos bezeichnen, hätten sich mindestens in einer Heilanstalt wiedergefunden, wenn sie nicht gar in einem See ersäuft worden wären. Zum Wohle des Landes. Zum Glück haben wir heute eine Demokratie. 


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