Archiv für 30. September 2011

Liebe Zahldrohnen

Die Aktuelle Kamera.

Was der Uropa noch wußte

„Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria, Ho!“ … Die Mißachtung der primitivsten Regeln unserer Gesellschaftsordnung, die Sucht zum Abenteuerleben und der Hang zum mühelosen Gelderwerb, der mitunter auch vor Diebstahl und Betrug nicht zurückscheute, forderten die nachsichtsloseste Strenge aller autoritativen Verwaltungskörper gegen das zur Landplage gewordene, zügellos herumstreichende Nomadenvolk heraus. … Der Zigeuner muß mit der ganzen dem Staate zur Verfügung stehenden Gewalt, dabei natürlich im Einklange mit der jedem Volke und Stande gewährleisteten weitestgehenden persönlichen Willensfreiheit, zur Seßhaftigkeit und zur Aufnahme irgendeines Berufes angehalten werden. … Hauptaufgabe des Staates muß es sein, das Gift des hypersanguinischen Volkscharakters durch langsame Entnationalisierung der heranwachsenden Generationen auszurotten. So hart dieses Wort sein mag und so barbarisch diese drakonische Maßregel auch tatsächlich ist, so muß sie dennoch im Interesse der Landeswohlfahrt und der Kultur unnachsichtig durchgeführt werden.

Der ungehemmte, von Generation zu Generation vererbte Hang zum gleisnerischen, wenn auch elenden Abenteuerleben, die Liebe zum Müßiggange in Verbindung mit der Scheu vor geregelter Arbeitsbetätigung und „philisterhafter“ Seßhaftigkeit kann nur durch strenggeübten Schulzwang bei Zigeunerkindern langsam beseitigt werden. … *Aus dem Zigeunerleben Österreichs Illustrierte Zeitung 1. Oktober 1911*.

Der Blogwart meint, Menschenverachtenderes und Zynischeres hat er kaum gelesen, seit dem letzten Statement der deutschen Bundeskanzlerin zur „Eurorettung“. Landeswohlfahrt! Hört sich an, wie Wohlfahrt des Landes. Also, daß es dem Land, dem eigenen, gutgehen möge. Und dem stehen die edlen Zigeuner wohl im Wege, mit ihrem Hang   zum mühelosen Gelderweb, der mitunter auch vor Diebstahl und Betrug nicht zurückscheut. Da ist es auch kein Wunder, daß damals England losgezogen ist, um den Menschenrechten der   Zigeuner zum Durchbruch zu verhelfen. 1914. Zum Glück haben wir heute aus der Vergangenheit gelernt.   Diebstahl und Betrug gehören heute zu unseren Traditionen und werden vorbildhaft von den Demokraten vorgelebt.

Bild: Zigeuner der ungarischen Tiefebene.  Weil Zigeuner damals, unter Adolf Hitler, in Lagern konzentriert wurden, sind wir Deutschen ihnen ewig dankbar für ihren antifaschistischen Widerstandskampf und lassen sie das Land verwüsten. Das sind wir ihnen schuldig. Aber auch Mörder und Kinderschänder wurden damals konzentriert untergebracht. Die Taten dieser antifaschistischen Widerstandskämpfer harren immer noch ihrer Würdigung und die Angehörigen einer saftigen Entschädigung. Es ist eine Schande!

Deine Stimme zur Wahl

für den Mülleimer oder in den Ofen. Ganz wie es dem Wahlleiter beliebt. Lorenz Marold beklagt im TAGESSPIEGEL  demokratische Zustände, die in Deutschland herrschen, bei den Wahlen ginge es schon fast so korrekt zu wie in Afghanistan, ja, na und? Wie der Herre so das Gescherre, das sagt schon eine Volksweisheit und wer immer noch nicht begriffen hat, daß Wahlen nur ein Kasperletheater sind, um dem Steuerzahler vorzuspielen, er hätte irgendwie mitzubestimmen, während ihm das Ersparte aus der Tasche gezogen wird, um es Griechen, Zigeunern, Afrikanern, arbeitsscheuen Mohammedanern oder abgehalfterten EU-Bürokratten zu geben, der ist wirklich ein armer Tor oder er hat zu lange vorm Fernseher gesessen und das Öffentlich Rechtliche Verbildungsprogramm konsumiert.

Irgendeine Politikertusse beklagt, Deutsche säßen im Schnitt vier Stunden lang vor dem Internet, gegen Internetsucht müsse dringend etzwas unternommen werden. Genau! In diesen vier Stunden, die der Deutsche ins Weltnetz starrt, wie die Kollegen von der deutschen Heimatfront sagen würden, kann er nicht ARD und ZDF gucken und all die Propaganda und die Lügen, die die Demokraten ausstrahlen, gehen unkonsumiert an ihm vorüber, eventuell tummelt er sich sogar auf Seiten, die meinen, CO2 sei gar nicht böse, die EU bestünde mitnichten aus unseren Freunden und daß die Politik Merkel alternativlos wäre, sei ebenso wahr wie der Ausspruch Erich Honeckers, kurz vorm Zusammenbruch der DDR: „Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.“ Etwas später fand er dann Kirchenasyl bei einem Pfarrer. Da sollte doch Frau Margot Käßmann für die amtierende Bundeskanzlerin schon einmal das Gästezimmer herrichten lassen. Der Zukunft zugewandt. Sozusagen.

Bild: Es war alles schon einmal da. Drei Jahre, bevor Deutschland von England, Frankreich und Rußland in den Ersten Krieg getrieben wird, den man dann Weltkrieg nannte, präsentiert ein amerikanischer Erfinder das Handy, das Zylindri genannt werden würde, wenn es sich denn durchgesetzt hätte. Da das Empfangsteil im Zylinder sitzt und das Sendeteil unter der Oberbekleidung getragen wird, wird die Damenwelt schwer durch diese Erfindung benachteiligt.


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