Wie man liest

hat die Türkei nun ein Nachbarland überfallen. Den Irak. Um kurdische Rebellen zu töten. Wie auch immer, damit hat sich die Türkei weiter für einen Beitritt zur Europäischen Union qualifiziert, deren Mitglieder hin und wieder, und mit den putzigsten Begründungen, über andere Staaten herfallen müssen, weil das Kriege, wie wir sie von früher, und aus den Geschichtsbüchern kannten, zum Glück für die Zukunft ausschliesst. Europa bedeutet Frieden, nur die Menschen, die von Europa heimgesucht werden, die haben das noch nicht so richtig begriffen, eine Ausweitung der fremdsprachigen Sendungen unseres Staatsfernsehens könnte dem abhelfen.  Bild: italienisch- türkischer Krieg 1911. „Auszug der türkischen Besatzung vor der Bombardierung von Tripolis“

4 Responses to “Wie man liest”


  1. 1 Waffenstudent 20. Oktober 2011 um 08:05

    TÜRKEI GREIFT AKTUELL KURDEN IM NORIRAK AN:

    Man kann das, was Premierminister Tayyip Erdogan gerade befiehlt, auch als Notwehr betrachten. Immerhin hat Usraöl schon lange an der Landkarte des altehrwürdigen Morgenlandes einige Veränderungen geplant: Und danach soll in Ostanatolien ein von Usraöl verwaltetes Kurdistan entstehen. Und zu diesem Gebilde werden der Nordirak und auch Nordwestpersien sowie Teile des Kaukasus und von Syrien gehören. Nachdem sich Erdogan aktuell mit den auserwählten Titanen angelegt hat, ist seine Hinrichtung wohl schon geheim beschlossen worden und wartet nur noch auf ihre medienwirksame Vollstreckung. Eine offizielle Forderung nach pseudodemokratischem Sondermüll, äh Freiheit und Demokratie, der weltgrößten Quasselbude, der UNO, für Kurden und Armenier, kommt den Auserwählten gerade jetzt nur allzu gelegen; denn damit bedrängt man gleichzeitig die Türkei, Persien, Syrien und Rußland.

  2. 2 Karl Eduard 20. Oktober 2011 um 08:09

    Ob Usrael oder nicht, jedenfalls ist es tatsächlich Notwehr, wegen Notwehr aber fremde Territorien mit militärischer Macht anzugreifen, das ist auf dieser Welt keinem erlaubt, es sei, wegen Demokratie, Freiheit, Menschentrechten oder um eigene Jubelrevolutionäre zu unterstützen. Dieser Erdogan hat leider noch nicht die demokratischen Phrasen verinnerlicht, wie sie die westlichen Staatführer unablässig gebrauchen, um ihre Scheußlichkeiten zu beschönigen.

  3. 3 Sophist X 20. Oktober 2011 um 09:46

    >Nachdem sich Erdogan aktuell mit den auserwählten Titanen angelegt hat,
    >ist seine Hinrichtung wohl schon geheim beschlossen worden…

    Also zur Abwechslung mal gute Nachrichten.

    ***
    Für seine Integrationsbemühungen bezüglich der Kurden benötigt Erdogagan keine bei der EU geborgten Phrasen, weil beim stolzen Türkentum der gute alte Krieg aus offenem Eigennutz weniger Gefahr läuft, schlechte Presse zu bekommen als in Europa und Nordamerika.

  4. 4 eulenfurz 20. Oktober 2011 um 17:11

    Ist das nicht eine „friedenserhaltende“ oder „humanitäre Maßnahme“? Ich meine, so eine wie 1939 …


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