Archiv für Dezember 2011

Das ist es!

 

Bild: 1911 war die Welt noch in Ordnung. Dönermörde wie NSU kannte man nicht und die Gefahren, die im Winter auf die Damen lauerten, entsprangen eher den modisch hohen Absätzen der völlig unpraktischen Schuhe, die zum Skiausflug ausgewählt wurden.

Daß Richter immer öfter und völlig ungeniert migrantische Kriminelle nach begangener Tat auf freien Fuß setzen, das liegt nicht etwa an der moralisch verkommenen Richterschaft, sondern daran, daß der deutsche Staat seiner Datenspeicherwut nicht ungehemmt frönen darf. Das erklärte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann: „Wir haben große Probleme, bei Schwerkriminalität erfolgreich zu sein. Ich wäre sehr froh, wenn wir sechs Monate speichern könnten“. So einfach ist das also.

Wenn aber inmitten der Krise der Europäischen Union dieser  Bsirske den griechischen Rentnern das deutsche Geld wegnehmen will, um es dubiosen Schmarotzerorganisationen zuzustecken, die den Kampf gegen eingebildete Neonazis führen, dann  ist das schon haarsträubend. Außer der Zentralrat der Juden bekommt es. Der kauft dann Taschenlampen für die polizeilichen Ermittler im selbstinszenierten Fall „NSU“, denen jetzt auch Herr Graumann angehört, damit man nicht länger im Dunkeln tappen muß. Was die Aufklärung dieser phantastischen Geschichte betrifft. Warum sich aber noch kein Vorsitzender eines Kleingartenvereins zum Fall geäußert hat, aber ein Zentralrat der Juden in Deutschland, das verwundert den Blogwart. Offenbar gehen den Hunde- , Pferde- und Pflanzenzüchtern die Dönermorde am Allerwertesten vorbei, die haben aber auch keinen Holocaust erlitten. Man kann eben nicht alles haben.

Den Vogel schießt aber wieder dieser Herr Bosbach ab.  „So wie es aussieht, wird es wohl noch sehr lange dauern, bis feststeht, wie weit das Netzwerk der Gruppierung NSU reicht“. Wenn es denn ein Netzwerk gibt. Und dann? Muß am Ende der Verfassungsschutz aufgelöst werden, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung? Und – Man werde mit Mitarbeitern sprechen müssen, die gar nicht mehr im Dienst sind, um herauszufinden, ob das mörderische Treiben früher hätte entdeckt werden können. Das ist natürlich hart und eine gewaltige personelle  Aufgabe, die die Polizei da schultern soll, wo es für die Sicherheit auf Straßen, Plätzen und in Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mal mehr reicht. Da sollten neben dem Zentralrat der Juden auch alle anderen Räte, Vereine und Organisationen als Hilfspolizei vergattert werden. Jeder Außenstehende ist dann im Zweifel „NSU“ und muß den antifaschistischen Tribunalen unter Vorsitz Wolfgang Thierse zugeführt werden.

Dieser war immerhin DDR-Bürgerrechtler, heißt es. Er kennt sich also mit der Abschaffung der Bürgerrechte aus und hat das auch schon praktisch demonstriert, mit der Annulierung des Demonstrationsrechtes. Die Volkspolizei der DDR mußte damals noch auf solche Zausel wie den Thierse mit Knüppeln einschlagen. Der Wolle war pfiffiger. Setzt sich auf die Straße und ruft: „Nazis raus!“ Hätte das die Stasi mal damals gemacht. Sich den Montagsdemonstrationen in den Weg gesetzt und den Thierse mit „Nazis raus!“ begrüßt und ihm auch gleich eine Fahrkarte spendiert. Nach Dortmund oder Hamburg. Da könnte er dann Zeitungen verkaufen oder den Weihnachtsmann geben, statt den Augenarzt. Jetzt, wo wir wissen, die Dame Justizia ist nicht nur auf dem linken Auge und dem migrantischen Auge blind, da wächst die Besorgnis, beim Wolfgang, sie könnte nun auch auf dem „rechten Auge“ nichts mehr sehen, wäre also zukünftig völlig ahnungslos, wer da vor den Richtertisch tritt, müßte also lediglich nach Recht und Gesetz urteilen.

Aber, fragen da Blogwart und Wolfgang Thierse unisono, kann das jemand wollen, daß die Justiz urteilt ohne Ansehen der Person? Das fehlte uns noch!

Dies und das

 Bild: Vom Kriegsschauplatz in Tripolis: Eine interessante Aufnahme von dem letzten Vorgehen der Italiener in Tripolis in der Gegend von Ainzara. Wir sehen auf unserem Bild die Schützenlinien verstreut in den Sanddünen und können daraus die Schwierigkeit der Kriegsführung und das Vorgehen in diesen endlosen Sandwüsten bedeutend besser erklären.

Man muß es den Italienern lassen: Sie verstehen zu lohnen und verstehen zu strafen. Die englischen und die deutschen Kriegsberichterstatter, die aus Tripolis zwar wahre, den italienischen Truppen aber abträgliche Berichte in die Welt sandten, wurden in heiligem Zorn aus dem gelobten Tripolis verbannt. Ja, man hat sich sogar damit nicht begnügt und auch die römischen und die Mailänder Korrespondenten ihrer Blätter aus Rache des Landes verwiesen.

Aber die Italiener verstehen auch Dienste, die ihnen geleistet wurden, mit Großmut zu lohnen. Herr Carrére von der Pariser „Temps“ ist in Tripolis von einem Unbekannten überfallen worden, angeblich wegen seiner italienfreundlichen Berichte. Der leichtverwundete Korrespondent beschloß daher, sich wieder nach Hause zu begeben. Die Fahrt gestaltete sich zu einem Triumphzug für  Carrére.  In Neapel wurde er bei der Landung zum Ehrenbürger der Stadt ernannt, der Zug, der ihn nach Rom brachte, erlitt eine namhafte Verspätung, weil die Bevölkerung dem italienfreundlichen Journalisten Ovationen darbrachte und in Rom selbst erwarteten ihn 100 000 Menschen. Das lebensgefährliche Gedränge auf dem Perron, wird berichtet, steigerte sich bei der Einfahrt des Zuges derart, daß viele Menschen ohnmächtig wurden und nur mit Mühe gerettet werden konnten.

Carrére wurde mit endlosen Evvivas empfangen und zu seinem bereitstehenden Automobil getragen. Man empfing ihn mit der Marseillaise, gab ihm das Geleit bis zu seiner Wohnung und ruhte nicht eher, bis er vom  Balkon aus eine Rede an das versammelte Volk hielt. Ja, die Italiener verstehen es, Dienste zu belohnen. Blasser Neid verzehrt die ausgewiesenen Kriegskorrespondenten, wenn sie  Carréres Schicksal betrachten .. Ehrenbürger von Neapel, das ist schon ein paar schöngefärbte Berichte wert. *Österreichs Illustrierte Zeitung 24.12.1911*

Kritisch muß der Blogwart anmerken, daß die Begeisterung für schöngefärbte Berichte in den letzten 100 Jahren stark nachgelassen hat. Wann wurden, zum Beispiel Maria Böhmer, Claus Kleber oder Christian Wulff, für ihre schöngefärbten Berichte auf Händen getragen, daß sie von 100 000  Menschen sehnsüchtig erwartet werden, daß kann er sich schon vorstellen, nur nicht, um sie dann zu ihren Automobilen zu tragen. Und das findet er schade.

Islam hat nichts mit Islam zu tun

Boko Haram hatte sich bereits in den vergangenen Tagen zu verschiedenen Anschlägen in Nordnigeria bekannt, bei denen 46 Menschen ums Leben gekommen waren. Ein Ende von Terror und Einschüchterung ist trotz einiger Verhaftungen in jüngster Zeit noch längst nicht in Sicht. Es scheint, als setze die Gruppe ihren Kampf für einen Staat auf Grundlage der Scharia und ohne westlich geprägte Demokratie ungebrochen fort. … „Besonders verabscheuungswürdig ist es, dass sich die Anschläge gegen Menschen richteten, die sich friedlich an Weihnachten in ihren Gotteshäusern versammelt hatten“, schrieb Wulff am Sonntag in einem Beileidstelegramm an den nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan: „Diese feige Gewalt ist von keiner Religion gedeckt.“ . Hoffentlich hat nun auch der Letzte verstanden, welcher Eigenschaft dieser Mann das Bundespräsidentenamt verdankt. Er ist eben eine moralische Instanz und über jeden Verdacht erhaben.

Übrigens, der linksterrorstische Klassenkampf wird natürlich auch von keiner Ideologie gedeckt. Und die Millionen Opfer Lenins, Stalins, Pol Pots oder der nordkoreanischen Kims, sind Opfer von Extremisten, die das Wort „Beseitigen“ nur nicht richtig verstanden haben. Fragt den Bundespräsidenten. Der könnte das genau erklären.

Männer tückischer Abstammung

Verzeihung. Türkischer Abstammung. Wir müssen uns aber immer wieder sagen, sie hätten ebensogut auch südländischer Abstammung sein können oder gar keiner Abstammung. Und daß der Onkel eifersüchtig ist auf den Beischläfer der Nichte, nun, das kommt ja in den besten deutschen Familien vor. Oder? Kein Grund aber, generell Onkel unter Generalverdacht zu stellen. Außer, es wäre ein deutscher Onkel gewesen, den hätte man dann zur Neonazi – Terrorszene rechnen müssen. Glück gehabt. Ob die Innenminister nun eine gesonderte Kartei zur Erfassung von Verbrechen türkischer Onkel in Deutschland einrichten, um die Bluttaten derer zu zählen, die glauben, sie hätten ihren Nichten die Ehegatten zu genehmigen, das können wir wohl getrost vergessen. Das bereichert uns nämlich. Was Morde an Dönern nicht tun. Und darob ist der Blogwart ziemlich froh.

Frohes Weihnachtsfest

Vielleicht ist es das letzte?

Schreibt Bekennerschreiben!

ruft der Blogwart enthusiastisch nach dem Lesen dieses Artikels. Und er freut sich schon auf die Meldungen, in denen berichtet wird, wie nach Buntmetalldiebstählen, Vergewaltigungen, Raubüberfällen, Ehrenmorden oder kollektivem Tottreten Bekennerschreiben mit Hakenkreuzen dazu auftauchen. Aber bitte nicht in der Weihnachtszeit! Wo es gerade so schön mannichelt.

Immer mehr Arme ohne I-Pod

Ein erschütterndes Bild der Armut zeichnet Gottlieb Kempf von Hartenkampf, die alljährlich wieder zur Weihnachtszeit die Gazetten, Spendenorganisationen und Haushalte überfällt. Ein Gemälde, das der geschulte Betrachter zielsicher dem sozialistischen Realismus zuzuordnen vermag, der aber, leider, leider, die LINKE seit 1990 vollständig verlassen hat. Nachdem Afrika und Asien mit deutscher Winterhilfswerkerspendenwut beglückt wurde, gilt es die letzten Reserven zu mobilisieren, um den darbenden Einheimischen, den Mädchen mit den Schwefelhölzchen, Rettung und den Organisatoren ein erkleckliches Einkommen zu verschaffen.

Eine Familie, die von HARTZ IV  lebt, und sich ein karges Zubrot mit Holzdiebstahl im bitterkalten Tann dazu verdient, wird hier justament vom Geist der sozialen Gerechtigkeit überfallen, der sich urplötzlich aus dem gesammelten Grün und über das Bildnis der Jungfrau Maria erhebt, davon kündend, daß die Erde reich sei, der Reichtum aber nur ungleichmäßig verteilt, „Ihr“, ruft er donnernd den schreckstarren Proleten zu, „Ihr könnt mit einem Schlitten ins Unterholz ziehen, die Treberhilfe in Berlin aber mit nur einem Luxusautomobil – und wer baute denn die siebentürige Villa des Genossen Lafontaine – , ist das sozial gerecht?“

Wir kennen den Ausgang der Geschichte nicht, können uns aber denken, daß diese Leutchen nun flugs selber eine Vereinigung gründen. Gegen Armut, Hunger, Obdachlosigkeit, Rechts, Klimawandel, Autobahnen, Diskriminierung oder was auch immer und sie leben glücklich und zufrieden, bis dem Staat die Kohle ausgeht. Wie im Märchen eben, nur, daß es dort Goldesel und Tischlein-deck-Dich gibt.


Dezember 2011
M D M D F S S
« Nov   Jan »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Neueste Kommentare

Gucker zu Alice im Fernsehland
Adebar zu Alice im Fernsehland
Tante Lisa zu Alice im Fernsehland
Adebar zu Alice im Fernsehland
Tante Lisa zu Alice im Fernsehland
Tante Lisa zu Alice im Fernsehland
Tante Lisa zu Alice im Fernsehland
Info68 zu Alice im Fernsehland
Info68 zu Alice im Fernsehland
Info68 zu Alice im Fernsehland

Blog Stats

  • 1,997,599 hits

Archiv