Das ist es!

 

Bild: 1911 war die Welt noch in Ordnung. Dönermörde wie NSU kannte man nicht und die Gefahren, die im Winter auf die Damen lauerten, entsprangen eher den modisch hohen Absätzen der völlig unpraktischen Schuhe, die zum Skiausflug ausgewählt wurden.

Daß Richter immer öfter und völlig ungeniert migrantische Kriminelle nach begangener Tat auf freien Fuß setzen, das liegt nicht etwa an der moralisch verkommenen Richterschaft, sondern daran, daß der deutsche Staat seiner Datenspeicherwut nicht ungehemmt frönen darf. Das erklärte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann: „Wir haben große Probleme, bei Schwerkriminalität erfolgreich zu sein. Ich wäre sehr froh, wenn wir sechs Monate speichern könnten“. So einfach ist das also.

Wenn aber inmitten der Krise der Europäischen Union dieser  Bsirske den griechischen Rentnern das deutsche Geld wegnehmen will, um es dubiosen Schmarotzerorganisationen zuzustecken, die den Kampf gegen eingebildete Neonazis führen, dann  ist das schon haarsträubend. Außer der Zentralrat der Juden bekommt es. Der kauft dann Taschenlampen für die polizeilichen Ermittler im selbstinszenierten Fall „NSU“, denen jetzt auch Herr Graumann angehört, damit man nicht länger im Dunkeln tappen muß. Was die Aufklärung dieser phantastischen Geschichte betrifft. Warum sich aber noch kein Vorsitzender eines Kleingartenvereins zum Fall geäußert hat, aber ein Zentralrat der Juden in Deutschland, das verwundert den Blogwart. Offenbar gehen den Hunde- , Pferde- und Pflanzenzüchtern die Dönermorde am Allerwertesten vorbei, die haben aber auch keinen Holocaust erlitten. Man kann eben nicht alles haben.

Den Vogel schießt aber wieder dieser Herr Bosbach ab.  „So wie es aussieht, wird es wohl noch sehr lange dauern, bis feststeht, wie weit das Netzwerk der Gruppierung NSU reicht“. Wenn es denn ein Netzwerk gibt. Und dann? Muß am Ende der Verfassungsschutz aufgelöst werden, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung? Und – Man werde mit Mitarbeitern sprechen müssen, die gar nicht mehr im Dienst sind, um herauszufinden, ob das mörderische Treiben früher hätte entdeckt werden können. Das ist natürlich hart und eine gewaltige personelle  Aufgabe, die die Polizei da schultern soll, wo es für die Sicherheit auf Straßen, Plätzen und in Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mal mehr reicht. Da sollten neben dem Zentralrat der Juden auch alle anderen Räte, Vereine und Organisationen als Hilfspolizei vergattert werden. Jeder Außenstehende ist dann im Zweifel „NSU“ und muß den antifaschistischen Tribunalen unter Vorsitz Wolfgang Thierse zugeführt werden.

Dieser war immerhin DDR-Bürgerrechtler, heißt es. Er kennt sich also mit der Abschaffung der Bürgerrechte aus und hat das auch schon praktisch demonstriert, mit der Annulierung des Demonstrationsrechtes. Die Volkspolizei der DDR mußte damals noch auf solche Zausel wie den Thierse mit Knüppeln einschlagen. Der Wolle war pfiffiger. Setzt sich auf die Straße und ruft: „Nazis raus!“ Hätte das die Stasi mal damals gemacht. Sich den Montagsdemonstrationen in den Weg gesetzt und den Thierse mit „Nazis raus!“ begrüßt und ihm auch gleich eine Fahrkarte spendiert. Nach Dortmund oder Hamburg. Da könnte er dann Zeitungen verkaufen oder den Weihnachtsmann geben, statt den Augenarzt. Jetzt, wo wir wissen, die Dame Justizia ist nicht nur auf dem linken Auge und dem migrantischen Auge blind, da wächst die Besorgnis, beim Wolfgang, sie könnte nun auch auf dem „rechten Auge“ nichts mehr sehen, wäre also zukünftig völlig ahnungslos, wer da vor den Richtertisch tritt, müßte also lediglich nach Recht und Gesetz urteilen.

Aber, fragen da Blogwart und Wolfgang Thierse unisono, kann das jemand wollen, daß die Justiz urteilt ohne Ansehen der Person? Das fehlte uns noch!

9 Responses to “Das ist es!”


  1. 1 Prosemit 30. Dezember 2011 um 07:29

    „1911 war die Welt noch in Ordnung“

    Es ist schwer vorstellbar, „wie sehr“ die Welt in Ordnung war. Besonders, wenn man sie nicht von der Warte des moralisch gefestigten ’68ers aus missmutig betrachtet, sondern von ganz unverfänglichen Originalquellen.

    Wie gesagt : unfassbar!

    Reisen wir ins England des Jahres 1851. Die Weltaustellung im berühmten Kristallpalast wird eröffnet.

    http://www.victorianstation.com/palace.html

    In den 6 Monaten der Austellungsdauer besuchten mehr als 6 Millionen Menschen die Austellung. Der Tag der meisten Besucher war der 7. Oktober 1851 mit 110 Tausend – gleichzeitig waren bis zu 90 Tausend Besucher im Palast.

    Während den ganzen 6 Monaten wurden 25 Personen festgenommen. 15 davon wegen Taschendiebstahl, 10 wegen anderer kleiner Diebstähle. Das war’s…

  2. 2 Prosemit 30. Dezember 2011 um 07:40

    Damit mir niemand Einseitigkeit vorwirft und daß ich auf dem linken Auge blind bin. 😉

    Gehen wir kurz ins zaristische Russland. Über die Zeit ist allgemein wenig bekannt. Zum Beispiel, daß der Versuch jemanden zu einem anderen, als dem russisch orthoxen Glauben zu bekehren :

    „Nach § 187 wird jeder, der einen Bekenner der orthodoxen Kirche überredet, oder zu überreden versucht, sie zu verlassen und einem anderen christlichen Bekenntnis sich anzuschließen, für die Lebensdauer nach Sibirien verschickt.

    Im § 188 heißt es: »Wenn jemand die orthodoxe Kirche verläßt und sich einer anderen christlichen Kirche anschließt, so soll er der Kirchenbehörde zur Belehrung und Ermahnung zugewiesen werden. Seine minderjährigen Kinder sollen unter Vormundschaft der Regierung gestellt werden, sein Vermögen soll unter Kuratel kommen und er soll das Recht freier Verfügung über beide erst dann wieder erhalten, wenn er seine Irrtümer abgeschworen hat.«

    Eltern, welche verpflichtet sind ihre Kinder im »wahren Glauben« zu erziehen, die jedoch ihre Kinder nach den Lehren und Bräuchen einer anderen christlichen Kirche taufen oder erziehen lassen, sollen mit Gefängnishaft von nicht unter acht und nicht über sechzehn Monate bestraft werden. Während dieser Zeit sollen die Kinder »rechtgläubigen« Verwandten oder einem von der Regierung ernannten Vormund übergeben werden (§ 190).

    Heiratet ein Jude oder ein Mohammedaner eine rechtgläubige Christin und werden die aus einer solchen Ehe hervorgegangenen Kinder nicht im orthodoxen Glauben erzogen, oder werden ihnen in der Ausübung der Lehren und Bräuche der orthodoxen Kirche Hindernisse gestellt, so soll die Ehe für ungültig erklärt werden, und der Verbrecher für lebenslang nach dem fernsten Teil Sibiriens verschickt werden (§ 186).

    Wer zur Ausbreitung bestehender Sekten beiträgt, oder zur Gründung neuer, die der orthodoxen Kirche feindlich oder nachteilig sind, der verliert alle bürgerlichen Rechte und wird für seine Lebenszeit nach Sibirien oder Transkaukasien verbannt (§ 196).“

    Kennan, Sibirien
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/6039/24

    Die Bücher Kennans sind mit die wichtigsten Quellen zur Geschichte Sibiriens und besonders zur Geschichte des sibirischen Lagersystems.

  3. 3 Karl Eduard 30. Dezember 2011 um 08:40

    Schönen Dank für die Ergänzungen.

  4. 4 Blond 30. Dezember 2011 um 10:48

    Es ist immer wieder supi,
    die ollen dollen Zeiten von dunnemals neu belebt zu sehen –
    auch wenn man im Heute lebt (oder gerade deswegen?)!
    Noch so eine Hoffnung
    wie die von Prosemit geschilderten minimalen Verhaftungszahlen
    aus Heute eher Bagatellgründen
    (die Heute auch meist nicht mehr zu einer Haftstrafe führen)
    bei Millionen von Gästen (die sich auch so benahmen!)
    ist das Bild:
    Endlich wieder Schnee 😀
    (da bin ich auch gerne beim An-Ski-en behilflich!)

  5. 5 Blond 30. Dezember 2011 um 10:50

    Guten Rutsch und
    flöhliches neues Jahl
    (wie die Chinesen zu sagen pflegen)

  6. 6 Waffenstudent 30. Dezember 2011 um 12:22

    DAS BEREICHERUNGSZEITALTER IST JETZT DA:

    Besondere bereichernd sind die Musels in der Kinderklinik. Da kommen täglich hundert an der Zahl und bereichern die traditionelle angestammte nationalsozialistische Bakterienkultur, gegen die ein Mitteleuropäer über Generationen hinweg ein funktionierendes Immunsystem entwickelte. Und wenn Frau Musel noch immer nicht geworfen hat, dann steigt Herr Musel seelenruhig zu ihr ins Entbindungsbett zum obligatorischen Potenzbeweis. Und wenn deutsche Krankenschwestern das verbieten wollen, dann bekommt die Deutsche mächtig Ärger.

  7. 7 ostseestadion 31. Dezember 2011 um 17:36

    Dem Blogbetreiber, den Kommentator_Innen, einen Guten Rutsch und alles Gute in 2012 jewünscht!

  8. 8 Vitzliputzli´s Oma 31. Dezember 2011 um 18:03

    vitzliputzlis omi schließt sich osti an 🙂

  9. 9 Waffenstudent 1. Januar 2012 um 01:12

    Zieh ein zu allen Toren,
    Du starker deutscher Geist,
    Der aus dem Licht geboren,
    Den Weg ins Licht uns weist,
    Und gründ´ in unserer Mitte,
    Wehrhaft und fromm zugleich,
    In Freiheit, Zucht und Sitte
    Dein tausendjährig Reich.“-
    Imanuel Geibel (1813-84)

    „Der Herold der Deutschen“


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