Archiv für Dezember 2011



Schreibt Bekennerschreiben!

ruft der Blogwart enthusiastisch nach dem Lesen dieses Artikels. Und er freut sich schon auf die Meldungen, in denen berichtet wird, wie nach Buntmetalldiebstählen, Vergewaltigungen, Raubüberfällen, Ehrenmorden oder kollektivem Tottreten Bekennerschreiben mit Hakenkreuzen dazu auftauchen. Aber bitte nicht in der Weihnachtszeit! Wo es gerade so schön mannichelt.

Immer mehr Arme ohne I-Pod

Ein erschütterndes Bild der Armut zeichnet Gottlieb Kempf von Hartenkampf, die alljährlich wieder zur Weihnachtszeit die Gazetten, Spendenorganisationen und Haushalte überfällt. Ein Gemälde, das der geschulte Betrachter zielsicher dem sozialistischen Realismus zuzuordnen vermag, der aber, leider, leider, die LINKE seit 1990 vollständig verlassen hat. Nachdem Afrika und Asien mit deutscher Winterhilfswerkerspendenwut beglückt wurde, gilt es die letzten Reserven zu mobilisieren, um den darbenden Einheimischen, den Mädchen mit den Schwefelhölzchen, Rettung und den Organisatoren ein erkleckliches Einkommen zu verschaffen.

Eine Familie, die von HARTZ IV  lebt, und sich ein karges Zubrot mit Holzdiebstahl im bitterkalten Tann dazu verdient, wird hier justament vom Geist der sozialen Gerechtigkeit überfallen, der sich urplötzlich aus dem gesammelten Grün und über das Bildnis der Jungfrau Maria erhebt, davon kündend, daß die Erde reich sei, der Reichtum aber nur ungleichmäßig verteilt, „Ihr“, ruft er donnernd den schreckstarren Proleten zu, „Ihr könnt mit einem Schlitten ins Unterholz ziehen, die Treberhilfe in Berlin aber mit nur einem Luxusautomobil – und wer baute denn die siebentürige Villa des Genossen Lafontaine – , ist das sozial gerecht?“

Wir kennen den Ausgang der Geschichte nicht, können uns aber denken, daß diese Leutchen nun flugs selber eine Vereinigung gründen. Gegen Armut, Hunger, Obdachlosigkeit, Rechts, Klimawandel, Autobahnen, Diskriminierung oder was auch immer und sie leben glücklich und zufrieden, bis dem Staat die Kohle ausgeht. Wie im Märchen eben, nur, daß es dort Goldesel und Tischlein-deck-Dich gibt.

Neuer Bundespräsident in Arbeit

 

Aufsehenerregende Fotos gelangen unseren investigativen Journalisten aus der Kaderschmiede der Demokratie Amerika, das für seinen Export von Menschenrechten, Freiheit und westlichen Werten, wie, seine Meinung frei zu äußern, ohne dafür eingesperrt zu werden oder seine Arbeit zu verlieren,  geradezu berühmt ist. Erstmals durfte die Produktion von Volksvertretern und Parteisoldaten abgelichtet werden, die dann in alle Welt ausgeliefert werden. Irgendwo im rechten Bild erhält auch der neue Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland seine unverwechselbaren, markant- verwaschenen  Züge, ob die Fertigwaren noch am 24. Dezember auf dem Gabentisch der bundesdeutschen Demokratie liegen, wer vermag das schon zu sagen?

Solidarität mit Christian Wulff!

Auf einen Bundespräsidenten, der erklärt, der Islam, mit allen seinen Scheußlichkeiten, gehöre zu Deutschland, sollte nicht wegen diesem läppischen Privat – Kredit eine journalistische Treibjagd erfolgen.

Das Imperium Merkel

Solange das Regime die Macht über die Hirne der Menschen behält, solange es den Fluss der Information kontrolliert, so lange kann das System in der Theorie bestehen. Schlimmer noch: Derart festgefügt ist das Merkel’sche Universum, dass es selbst dann noch Bestand hätte, wenn man es der realen Welt aussetzte.

Das war jetzt wieder zynisch und menschenverachtend, denn ARD und ZDF kontrollieren natürlich nicht die Gehirne ihrer Zuschauer. Sie haben, im Gegenteil, einen Bildungsauftrag, dank dessen die herangewachsene Generation Deutscher meint, es würde eine menschengemachte Erderwärmung geben, ausgewachsene Politiker im Ernst vorschlagen, jedem Menschen ein CO2 – Limit zuzumessen und die Zuwanderung krimineller Sozialschmarotzer aus dem Ausland als Bereicherung gilt. Mit Nordkorea ist das kein Vergleich, wo Menschen wegen anderer politischer Ansichten verfolgt werden. Die dort als Verbrechen gelten, die anderen Ansichten. Der Blogwart weiß, wenn hier in Deutschland Menschen ihre Arbeit verlieren, wenn sie äußern, was nicht inhaltlich dem entspricht, was die Bevölkerung zu äußern hat, oder sie deshalb eingesperrt werden, dann geschieht das nur zu ihrem und zum Schutz der Gesellschaft. Und außerdem leben wir in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Das sollten wir nie vergessen.


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