Die reaktionäre Presse nennt es Krawalle

also das, was sich da um die Liebigstraße abspielte. Wir aber wissen, die wir den Marx gelesen haben, hier handelt es sich lediglich um das verzweifelte Aufbäumen derer, die der deutsche Staat mittels HARTZ IV oder BAFÖG täglich noch zum Hungern zwingt und steht in wirklich keinem Zusammenhang mit dem Programm der DIE LINKE, der GRÜNEN, der Sozialdemokraten, der PIRATEN oder der stets wiederkehrenden Mahnungen der Kanzlerin nach mehr sozialer Verantwortung oder Gerechtigkeit.

Das Plündern von Geschäften ist dabei lediglich eine gesellschaftlich anerkannte Form des Protestes und des Ausdrucks von Sprachlosigkeit, der Fähigkeit, sich verbal auszudrücken. Brände zu legen, das ist etwas, das wird immer gehört, als wenn man beispielweise sagen würde, keine Lust,  zu arbeiten,  aber die schicke Villa will ich dennoch!

Bild: Akteure der sogenannten Krawalle. Barfuß, ausgemerkelt und ohne genügend Geld in der Tasche, mit denen sie sich die Annehmlichkeiten einer Paris Hilton gönnen könnten, protestieren sie in mächtiger Wut gegen einen Staat, der sie nach Vorlage weniger Papiere fürs ganze Leben versorgt, aber nicht so üppig wie die Hilton. Das muß uns alle wütend machen.

3 Responses to “Die reaktionäre Presse nennt es Krawalle”


  1. 1 Prosemit 31. Januar 2012 um 16:24

    Ein Kinderphoto von Mutti??? Die zweite von links…

    :mrgreen:

  2. 2 Karl Eduard 31. Januar 2012 um 17:11

    Die Ähnlichkeit 🙂

  3. 3 Blond 1. Februar 2012 um 07:47

    Wenn dat da Jung-Merkel is,
    dann jab’s abba dahmals jans schön
    komische Hosnanzüje 😀


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