Archiv für 1. Februar 2012

Zitat des Tages

*Mein Eindruck ist, dass China mit besonderem Interesse beobachtet, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bereit sind, Souveränität an die europäischen Institutionen abzugeben, und wie dabei Europa zusammenwächst.*

Klimachange

In der Mark Brandenburg. 1596. In der Mitte des Januar war es so warm, daß die Bäume und Sträucher Knospen und kleine Blätter heraustrieben; es folgte aber ein Sturm aus Norden mit sehr tiefem Schnee und viel Frost. 1597. War ein sehr unfruchtbares Jahr und große Theuerung. 1598. Spürte man in Halle ein Erdbeben d. 16. December. In Berlin wüthete die Pest. 1599. War ein harter Winter. Die Kälte dauerte vom November bis Ende Februar, im Sommer war große Hitze und Dürre. Im Österreichischen gerieth der Wein sehr gut.

1600. Ebenfalls ein harter Winter, noch um Ostern fiel ein ungewöhnlich tiefer Schnee, der bey darauf folgender strenger Kälte 14 Tage liegenblieb. Das Vieh kam erst nach Pfingsten auf das Feld, die Bäume waren um diese Zeit noch unbelaubt, die Kirschen blüheten erst nach Trinitatis und das Korn nach Johannis, daher eine große Teuerung entstand. 1601. Auch in diesem Jahr soll ein harter Winter gewesen seyn, wenn nicht hier wiederum Verwechslungen vorgefallen sind, denn der harten Winter folgen fast zu viele hintereinander. 1602. Ein sturmreiches Jahr. 1603. Hatte einen kalten Winter, am 5. Oktober war ein starker Sturm, im December war zu Sevilla ein fürchterlicher Orkan. 1604. Ebenfalls ein streng anhaltender Winter, am 23. August wehet ein heftiger Sturm. Der Herbst und Winter war sehr gelind, und um Weihnachten war es ganz warm, es folgte aber ein unfruchtbares Jahr darauf.

1605. Sahe man d. 17. Novemer und 20. Dezemver starke Nordlichter. Mit Ende Februar und Anfang März fing es wieder heftig zu frieren an, jedoch dauerte die Kälte nicht lange. 1606. War wiederum ein kalter Winter, am 30. Julius wehet ein heftiger Sturm mit Hagel. 1607. Der Winter war außerordentlich gelind, es wütheten um Ostern heftige Stürme. Überhaupt war ein sehr trockenes Jahr. Am 17. November sahe man ein Nordlicht. In England verursachte das Übertreten der See eine große Wassersnoth. 1608. War im Januar und Februar eine außerordentlich strenge Kälte in Paris, die man kaum jemals in solchem Grade bemerkt hatte, Die Süder – See fror ganz zu. In Italien fiel eine ungewöhnliche Menge Schnee, ja der strenge Winter ward fast in ganz Europa gespüret. Es folgte darauf ein feuchter Kühler Sommer. 1609. Um 12. Januar war ein heftiger Sturm. Der Winter war so gelind, daß Blumen und Bäume zu blühen anfingen, und der Hopfen wuchs. In England entstand eine große Pest.   *Versuch einiger Beobachtungen über die Witterung der Mark Brandenburg, besonders in der Gegend um Berlin von Karl Ludwig Gronau*

Diese Beobachtungen hat ein Geistlicher zusammengetragen, Sarrazin hat in seinen kruden, eugenischen Thesen auch erwähnt, daß die Geistlichen damals besonders intelligent und gebildet waren, ihren Familen viele berühmte Wissenschaftler aber auch Komponisten entstammten,  und sie konnten ihre Gene auch weitergeben, gab es doch den Trend zur homosexuellen Vermehrung in Pfarrhäusern noch nicht, wie das heutzutage zur Normalität erhoben wird. Klar, daß nur noch so etwas wie die edle Margot dabei herauskommen kann. Über das Pfarrergen hat sich damals komischerweise niemand aufgeregt.

Mit Bedauern vermerkt der Blogwart, daß vom Kampf gegen den Klimawandel leider nichts zu lesen ist, vielleicht haben die Menschen gebetet, waren so einfältig, daß sie nichts vom menschengemachten Klimawandel wußten, den später ja erst dieser Al Gore erfunden hat, oder waren ganz einfach mit dem täglichen Kampf ums Überleben völlig ausgelastet. Er ist aber froh, daß es uns heute materiell so gut geht, daß sich die Gesellschaft einen Haufen nutzlosen Kroppzeugs mit Professorentitel leistet, die sich immer neue Klimaschrecknisse ausdenken, um uns Abwechslung in unser langweiliges Leben zu bringen und das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Das Schöne bei solch digitalen Sammlungen ist ja, daß sie auch wieder verschwinden können,  so sind zum Beispiel  ein Teil der Zeitungsverlinkungen des Blogs im Nirwana der digitalen Bibliothek verschwunden, die Ostafrikanische Zeitung oder auch Das Neue Deutschland. Um nur zwei Beispiele zu nennen. Der Blogwart vermutet dahinter auch keinesfalls die gute Absicht, sie für jedermann unsichtbar zu machen, der daran interessiert ist, sie zu lesen, sicher hat nur mal jemand aufgeräumt. 


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