Wo kommen die jungen Araber her?

 

Erpresst Die LINKE jetzt schon Schutzgeld? Von arabischen Facharbeitern und Austauschstudenten? Der Blogwart ist empört, traurig, betroffen und alles, was Kanzlerin Merkel zu diesem Thema hochkommen würde. Was ist nur aus dem guten alten proletarischen Internationalismus geworden, in dem Berliner Arbeiterkinder freudig ihre letzten Groschen hergeben, damit sich die ägyptischen Klassenbrüder neue Gewehre kaufen können? Und was ist aus der Ethik des TAGESSPIEGELS geworden, der hier Araber Araber nennt, statt Berliner oder Deutsche mit südländischem Aussehen, Jugendliche oder Rechtsextreme? Geht nach Wulff jetzt auch noch die journalistische Moral den Bach herunter? Hoffentlich nicht! Und, ha, wie das Schamgefühl die Geschlagenen und Bestohlenen daran hindert, ihre Schläger Schläger zu nennen, aus Angst, man könnte sie für weniger progessiv halten und für Ausländerfeinde! Warum entschuldigen sie sich nicht bei den Arabern? „Du, hör mal, entschuldige, daß Du mich überfallen und treten mußtest, und ich hatte kaum Geld dabei. Das wird das nächste Mal nicht wieder vorkommen. Versprochen.“

Bild: Freudig geben Berliner Arbeiterfrauen ihren letzten Eurocent den darbenden arabischen Brüdern in Berlin. Eine Handlungsweise, an der sich die sogenannte linke Szene ein Beispiel nehmen sollte. Sich zwingen zu lassen, für die internationale Solidarität unter den Völkern zu spenden, das zeichnet keinen wahren Sozialisten aus, Genossen! 

7 Responses to “Wo kommen die jungen Araber her?”


  1. 1 Sophist X 6. Februar 2012 um 06:44

    Der Tagesspiegel wirft Araber und Kurden wirr durcheinander. Ich hoffe, dass die linken Gruppen, die das Szeneobjekt Scherer 8 frequentieren, eine Richtigstellung durchsetzen, die allen an der Erpressung beteiligten Nationalitäten gerecht wird.

    Falls die Linken grad etwas klamm sind, weil der Staat noch immer Geld für Sachen ausgibt, die weniger wichtig als Kampf gegen Rechts und soziale Gerechtigkeit sind, könnten sie ja bei Ahmet A. einsteigen anstatt dem Existenzgründer Steine in den Weg zu legen. Er hätte sicher Stellen für Leute frei, die in Sachen Körperverletzung und Kampf gegen Bullen Referenzen vorweisen können.

  2. 2 Prosemit 6. Februar 2012 um 06:52

    Ich habe mit Betsürzung den Artikel über Scherer 8 gelesen.

    Unverantwortlich! Die jungen Leute so in Gewissenskonflikte zu bringen! Allerdings hat die Sache auch ein Gutes. Die wenigen, die eventuell noch lernfähig sind, lernen, daß alles nicht so einfach ist. (Und wieder 50Cent in’s Phrasenschwein…)

  3. 3 web 6. Februar 2012 um 07:56

    Könnte mich kaputtlachen wenn die linken Spinner selbst Opfer von ihren “Freunden” werden.
    Also mein Mitleid und meine Solidarität halten sich da doch in sehr engen Grenzen.

    Wenn es ihnen nicht passt, einfach wegziehen.

  4. 4 eulenfurz 6. Februar 2012 um 09:07

    Wunderschön! Das ist die Gerechtigkeit, die sich durchsetzt, auch wenn man selbst die Hände in den Schoß legt.

  5. 5 Blond 6. Februar 2012 um 09:20

    Nun, ob es Gerechtigkeit ist, die sich da gewaltig den Weg bahnt,
    oder vielleicht doch nur ein weiteres Gesicht der Selben Kanaille –
    äh, Medaille?

  6. 6 eulenfurz 6. Februar 2012 um 09:52

    „Die Revolution frißt ihre eigenen Kinder“, sagte man früher immer.

    Voller Mitgefühl und Trauer erwarte ich den Tag, an welchem Claudia Roth oder Maria Böhmer von ihren Bereicherern kurzerhand erschlagen werden wie räudige Kühe. Mein Mitgefühl haben sie. Amen!

  7. 7 Blond 6. Februar 2012 um 10:20

    Ich habe mich mal kurz auf ‚linksunten‚ umgesehen
    (angeregt durch quotenqueen):
    da gäbe es noch Etliche, die revolutionär zu fressen sind!
    Hihi.


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