Archiv für 21. Februar 2012

Und wieviele Dönermorde?

Bild: Der italienisch – türkische Krieg um Tripolis schwemmt 1912 flüchtige Araber an Europas Strände. Allerdings war das Gutmenschentum um diese Zeit noch sehr unterentwickelt, so daß es weder Richter gab, die arabisches Mord- und Diebesgesindel ausgesprochen milde behandelten, noch ein Sozialsystem, in dem sie sich dauerhaft festsaugen konnten. Zum Glück sind die Zeiten überwunden.

Nach Recherchen des TAGESSPIEGELs haben durch Anhänger Thilo Sarrazins seit der Wende 148 Menschen ihr Leben verloren.  Das sind seit 1989, also in 22 Jahren 148, also pro Jahr 7 Personen, verteilt über das ganze Bundesgebiet und über 365 Tage. Die Gefahr, Opfer von „Rechter Gewalt“ zu werden, ist also ungeheuer hoch und liegt noch weit vor der Möglichkeit, auf der Fahrt zur Arbeit mit dem Auto tödlich zu verunfallen. Das wird jedem einleuchten, der den TAGESPIEGEL liest.

Daß das Bundesinnenministerium nur auf 58 Menschen kommt, liegt daran, daß das Bundesinnenministerium selbst ein Hort des Rechtsextremismus ist. Das ist ja wohl klar. Und die beschönigen die Morde ihrer Gesinnungsgenossen, während der TAGESSPIEGEL das nicht tut. Der ist objektiv.

Nun fragt der Blogwart aber: wieviele Tote kommen auf das Konto der Südländer seit der Wende und nicht, daß er rechtslastige Gewalt kleinreden möchte aber immerhin sind das unsere eigenen Staatsbürger, die wir im Lande dulden müssen, weil das Strafgesetz Verbannung nicht vorsieht,  während zugewandertes Mordgesindel ohne Zuwanderung diese Morde in Deutschland gar nicht hätte begehen können! Das hätte vielleicht im wilden Kurdistan Reisende überfallen und umgebracht. Nicht aber in Deutschland. Wieviele Deutsche könnten also noch leben? Wieviele Frauen hätten nicht ihren Lebenspartner verloren, wieviele Eltern nicht ihre Kinder, wieviele Kinder nicht ein Elternteil. Alleine durch „Südländergewalt“?!

Wir müssen uns aber immer wieder sagen, es ist die höchste Befriedigung für uns Einheimische, von zugewanderten Dönergrillern umgebracht, ausgeraubt, vergewaltigt oder zu Klump getreten worden zu sein, weshalb „Südländergewalt“ auch nicht thematisiert wird, außer sie fallen mal über ein linkes Kneipenprojekt her, dann ist es zwei Zeilen wert, während rechtsextremistische Gewalt, wie der Mord an Mannichl, der Überfall von Phantomnazis auf Rebekka K., das erfolglose Inderlynchen in Mügeln oder die Wasserleiche von Sebnitz, den ganzen Abscheu des werktätigen Volkes und seiner Zentralorgane hervorruft, damit all die Projekte gegen „Rechte Gewalt“ auch in Zeiten der Krise nicht darben müssen, eine fürstliche Apanage für scheidende Bundespräsidenten gibt es eben noch nicht für jeden. Und das ist bedauerlich.


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