Und wieviele Dönermorde?

Bild: Der italienisch – türkische Krieg um Tripolis schwemmt 1912 flüchtige Araber an Europas Strände. Allerdings war das Gutmenschentum um diese Zeit noch sehr unterentwickelt, so daß es weder Richter gab, die arabisches Mord- und Diebesgesindel ausgesprochen milde behandelten, noch ein Sozialsystem, in dem sie sich dauerhaft festsaugen konnten. Zum Glück sind die Zeiten überwunden.

Nach Recherchen des TAGESSPIEGELs haben durch Anhänger Thilo Sarrazins seit der Wende 148 Menschen ihr Leben verloren.  Das sind seit 1989, also in 22 Jahren 148, also pro Jahr 7 Personen, verteilt über das ganze Bundesgebiet und über 365 Tage. Die Gefahr, Opfer von „Rechter Gewalt“ zu werden, ist also ungeheuer hoch und liegt noch weit vor der Möglichkeit, auf der Fahrt zur Arbeit mit dem Auto tödlich zu verunfallen. Das wird jedem einleuchten, der den TAGESPIEGEL liest.

Daß das Bundesinnenministerium nur auf 58 Menschen kommt, liegt daran, daß das Bundesinnenministerium selbst ein Hort des Rechtsextremismus ist. Das ist ja wohl klar. Und die beschönigen die Morde ihrer Gesinnungsgenossen, während der TAGESSPIEGEL das nicht tut. Der ist objektiv.

Nun fragt der Blogwart aber: wieviele Tote kommen auf das Konto der Südländer seit der Wende und nicht, daß er rechtslastige Gewalt kleinreden möchte aber immerhin sind das unsere eigenen Staatsbürger, die wir im Lande dulden müssen, weil das Strafgesetz Verbannung nicht vorsieht,  während zugewandertes Mordgesindel ohne Zuwanderung diese Morde in Deutschland gar nicht hätte begehen können! Das hätte vielleicht im wilden Kurdistan Reisende überfallen und umgebracht. Nicht aber in Deutschland. Wieviele Deutsche könnten also noch leben? Wieviele Frauen hätten nicht ihren Lebenspartner verloren, wieviele Eltern nicht ihre Kinder, wieviele Kinder nicht ein Elternteil. Alleine durch „Südländergewalt“?!

Wir müssen uns aber immer wieder sagen, es ist die höchste Befriedigung für uns Einheimische, von zugewanderten Dönergrillern umgebracht, ausgeraubt, vergewaltigt oder zu Klump getreten worden zu sein, weshalb „Südländergewalt“ auch nicht thematisiert wird, außer sie fallen mal über ein linkes Kneipenprojekt her, dann ist es zwei Zeilen wert, während rechtsextremistische Gewalt, wie der Mord an Mannichl, der Überfall von Phantomnazis auf Rebekka K., das erfolglose Inderlynchen in Mügeln oder die Wasserleiche von Sebnitz, den ganzen Abscheu des werktätigen Volkes und seiner Zentralorgane hervorruft, damit all die Projekte gegen „Rechte Gewalt“ auch in Zeiten der Krise nicht darben müssen, eine fürstliche Apanage für scheidende Bundespräsidenten gibt es eben noch nicht für jeden. Und das ist bedauerlich.

11 Responses to “Und wieviele Dönermorde?”


  1. 1 Prosemit 21. Februar 2012 um 08:01

    eine fürstliche Apanage für scheidende Bundespräsidenten gibt es eben noch nicht für jeden

    Leider ist mein Vorschlag undurchführbar. Leider, aber wieso eigentlich nicht?

    Ich finde, daß jeder Ex-Prfäsident seinen „Ehrensold“ erhalten soll. Ehre da oder weg oder nie gewesen. Dafür sollte aber nicht der nie gefragte Steuerzahler aufkommen, sondern die, die das Männchen in eine Position geliftet haben, die für diese Dritte Wahl schlichtweg unmöglich war. Wenn der Ehrensold also durch die Parlamentarier, die ihn wählten inklusive Mutti der Alternativlosen, gezahlt wird, bin ich sogar noch für eine Aufstockung. Bluten sollen sie!

  2. 2 Karl Eduard 21. Februar 2012 um 08:33

    Ja aber dann würde doch niemand mehr Politiker werden wollen, wenn die finanziell für ihre Fehltrite haftbar gemacht werden. Die müßten dann aufs Amt oder vorm Klo singen.

  3. 4 Sophist X 21. Februar 2012 um 11:47

    +++++breaking news+++++
    Die Bahn (DB) wird am 23.2. um 12:00 Uhr eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt abhalten.
    Dr. Rüdiger Grube drückt in der internen Ankündigung „Entsetzen und Erschütterung“ abgesichts der durch „rechtsextremistische Gewalttäter“ verübten Morde aus.
    ***
    Hab‘ ich was verpasst? Marschiert die SA durch die Straßen? Brennen die Synagogen?

  4. 5 Sophist X 21. Februar 2012 um 12:09

    Abgesichts könnte fast mit Absicht falsch geschrieben worden sein.

  5. 6 Karl Eduard 21. Februar 2012 um 12:17

    „Marschiert die SA durch die Straßen? Brennen die Synagogen?“ Wir können sicher sein, dann würde Die Bahn keine Schweigeminute abhalten. Die SA bekäme aber Fahrpreisermäßigungen.

  6. 7 Denkmal 21. Februar 2012 um 12:52

    Es scheint dass in der BRD die Wahrscheinlichkeit vom Haushuhn zur Knochengerippe gepiekt zu werden liegt vorstellbar höher als von einem Nazi-Schergen gemeuchelt zu werden. Jetzt versteht man auch genauer warum die Nazis den Krieg verloren haben. Man lernt also niemals aus.

  7. 8 texel 21. Februar 2012 um 16:58

    man darf aber nicht übersehen,die Kulturbereicherer bringen sich auch untereinander um.Es ist aber nicht geklärt ob aus Selbstkritik oder Entlastung der Sozialkassen oder beides.

  8. 9 ostseestadion 21. Februar 2012 um 20:29

    Erinnert sich noch jemand an das Danke Thilo Mann Video?
    Wie der Danke Thilo Mann da von einem jungen engagierten Intellektuellem – hört auf zu lachen! – beschimpft wird?
    Was sagt unser junger Held am Schluß?

    „Wozu sozialarbeiter ich den ganzen Tag“ !

    Ja, habt ihr mal an die zehntausende Diplomsozialarbeiter_Innen gedacht?
    Da wäre doch ein großer Teil dann völlig nutzlos und würde sich vorkommen wie ein Nichtsnutz oder Schmarotzer oder Tunichtgut.

    Ist es das, verehrte Genoss_Innen, was wir sollen?
    Dass sich Nichtsnutze wie Nichtnutze fühlen?
    Hm ?

  9. 10 Karl Eduard 22. Februar 2012 um 05:22

    Das kann niemand wollen, weshalb sie ja auch mit wohlklingenden Titeln wie Sozialwissenschaftler oder so bedacht werden. Da ist das wie mit dem Jodeldiplom. Da hat frau was eigenes.

  10. 11 ppq 22. Februar 2012 um 22:57

    ich freu mikch auf märz, da kommen die neuen horrorzahlen. mal sehen, wie sie trixen werden, um noch mal „immer mehr“ hinzubekommen.


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