Schachdorf Ströbeck

Die *Wiener Illustrierte Zeitung vom 3. März 1912* schreibt: Die wenigsten Reisenden, die vom Süden kommen, die Eisenbahnroute Halle – BVienenburg die eintönige Heidelandschaft des Magdeburger Kreises im Schnellzuge durchfliegen, ahnen nicht, welch sonderbare Lokaleigentümlichkeit das nordwestlich von Halberstadt gelegene Dorf Ströbeck aufweist. Das Gemeinwesen, das äußerlich den typischen sauberen Charakter des mitteldeutschen Bauerndorfes zeigt, beherbergt eine kleine Gemeinde von jungen und alten Schachkünstlern.  Es handelt sich dabei nicht um eine plötzlich in Ströbeck eingerissene Mode, sondern um eine traditionelle ererbte Fähigkeit, ein teures Vermächtnis der Vorfahren, das die Ströbecker pietätvoll zu bewahren und zu vervollkommnen trachten.

Bild: Völlig unabhängig von Quote müssen sich kleine Mädchen in einer harten, männlich dominierten  Schachspielerwelt behaupten. Welche mit mangelndem Geiste gesegnet, der wird die Anerkennung emphatischer Intelligenz, beim Hühnerstreicheln beispielsweise,  völlig versagt, viele kleine Mädchen schafften aus Enttäuschung über mangelnde Geistesgaben nur den Sprung in die Politik. Als Parteivorsitzende oder Bundeskanzlerin.

Hier, an dieser Stelle, warnt der Blogwart eindringlich vor dem Weiterlesen, werden doch im Folgenden die kruden, eugenischen Theorien eines Sarrazin untermauert, die von Vererbung fantasieren, vom Schach – oder gar Judengen*, und Anlagen, die einzelne Menschen schlechter oder besser stellen und auch das Wort „Vorfahren“ sollte bei uns sofort die Arlamglocken schrillen lassen, wer Vorfahren sagt, der hat ein kaltes Herz, wie dieser Gauck und ist ganz gewiss Anhänger dieses, ähm, Hitler!

Der Gewandtheit der Ströbecker Schachkünstler wird schon in älteren Fachwerken rühmlich Erwähnung getan.

Es berührt den Fremden sonderbar, daß diese durch ihre grobkörperliche Werktagsarbeit von den verfeinerten Lebensgewohnheiten und Bedürfnissen des Städters getrennten bürgerlichen Existenzen, ihre freie Zeit dem ernsten, den Geist durch das Erfordernis einer starken Kombinationsgabe in Anspruch nehmenden Schachspiele widmen. Jedenfalls eben so sonderbar, wie die Tatsache, daß es in einzelnen Gegenden Ungarns bäuerliche Gemeinwesen gegeben hat, respektive noch geben soll, wo das Latainische neben der Landessprache, sich als zweite Umgangssprache vorfindet und bis in die heutige Generation vererbt wurde.

Bild: Methoden heutiger Lehrerschaft, die Ergebnisse der Migrationspolitik zu schönen, taugen am Schachbrett nicht. Wer blöde und zurückgeblieben  ist, wenn auch charmant, verliert seinen König. Bestrebungen, deshalb sozial gerecht, die Sieger nach dem Grad der Benachteiligung festzulegen, die sie durch die Ströbecker Aufnahmegesellschft erfahren, finden so von Jahr zu Jahr mehr Anklang unter Pädagogen und Lokalpolitikern, insbesondere, wenn sie besoffen sind.

Das Schachspiel bildet natürlich in Ströbeck die Lieblingsbeschäftigung von Alt und Jung in den langen Mußestunden des Winters und wird im kleinen Familienkreise ebenso gepflegt wie in eigens gebildeten Vereinen. Bei der jüngsten Volkszählung hat man auf diese lokale Merkwürdigkeit Ströbecks Rücksicht genommen und den allgemeinen statistischen Erhebungen auch eine spezielle Aufstellung der im Dorfe Ströbeck vorhandenen Schachbretter angegliedert. Da ergab es sich, daß im Durchschnitt auf jede Familie im Orte zwei Schachbretter entfallen. Nur in zwei Familien wurde das Schachspiel nicht kultiviert; aber diese Familien haben sich erst in den letzten Jahren in Ströbeck angesiedelt und sind kinderlos.

Hier, wirft der Blogwart ein, handelt es sich gewiß um zwei zugezogene Familien aus dem Berliner Umfeld der GRÜNEN. Diese sollen, ist ihm zu Ohren gekommen, einer lesbisch – homosexuell – evangelischen Lebensweise frönen und heftigst gegen das gewalttätige Schachspiel im Ort aufbegehren. Immerhin, so haben sie gehört, „schlägt“ man dabei Frauen und auch Pferde, anstatt im ruhigen, sachlichen Rundtischgespräch, oder gar gemeinsamen Beten, am Schachbrett eine beiderseitig befriedigende Übereinkunft zu erzielen.

Denn wo Schulpflichtige Kinder in einer Ströbecker Familie vorhanden sind, bildet das Schachbrett ein notwendiges Schulrequisit. Die Kinder der ersten Klasse der Ströbecker Schule haben nach dem Osterexamen einen Wettkampf im Schachspiele auszuführen. …

Hier bricht der Blogwart die Übersetzung ab, weil ihm die Tränen der Empörung die Sicht verschleiern und auch, weil er meint, wenn jemand das selber lesen will, dann muß er es tun, auch wenn es in Nazi – Fraktur geschrieben ist.

Judengen*  – durch Separierung und Auslese hervorgebracht, befähigt es zu außergewöhnlich intellektuellen Leistungen, wie, als Deutscher Freude über das Verschwinden Deutschlands oder des Westens zu empfinden, aus einer Affaire mit „Koks“ –  und ukrainischen Zwangsprostituierten dennoch als knietatschendes Gewissen der Nation hervorzugehen oder gar der Fähigkeit, Aggressionen gegen andere Völker als gebotene Notwehr erscheinen zu lassen, Voraussetzung ist allerdings immer, es ist der eigene Staat der die Notwehr begeht, sowie der hohen Kunst, ein ganzes Volk pauschal für die Verbrechen ihrer Staatsführer bis in alle Ewigkeit zahlen zu lassen. Und das nicht nur finanziell. Das ist auf der Welt wirklich einzigartig, unerreicht und bemerkenswert, weshalb der Blogwart froh ist, daß es in Deutschland einen Zentralrat der Juden gibt, der uns nicht nur an dieses im bekannten Universum einzigartige Verbrechen erinnert, sondern auch durch tägliche Weisheiten der Partei – und Staatsführung hilft, den linken Weg zu bewahren. Dennoch ist diese These vom Gen abstoßend und nicht hilfreich, Gene, hat sich gezeigt, gibt es nicht, wie es auch Rassen – und Rassenunterschiede nicht gibt, fragt die Hundezüchter! 

Naziterror in Israel

Bis aufs Blut gepeinigt, durch zudringliche Touristen, erwehren sich diese beiden durch Gene ausgestatteten Intellektuellen der christlichen Besuchernazis, da kann schon mal ein böses Wort entschlüpfen, das in Brandenburg mit Verfolgung durch den Staatsschutz geahndet werden würde. Israel ist da toleranter. Und wir sind froh darüber.

Wegen des Beifalls von der falschen Seite, nichts ist ja schlimmer, als Beifall von einer falschen Seite zu bekommen, wirft der Blogwart noch hastig relativierend ein, dieses ist natürlich nur ein Einzelfall, und auch jüdischen Mitbürgern, auch wenn sie in Israel leben und damit gar keine Mitbürger sein können, kann niemand einen Strick daraus drehen, wenn sie besoffen herumpöbeln, dann sind sie kein Anlaß, No – Go – Areas auszurufen, weil es eben keine ostdeutschen glatzköpfigen Neonazis sind, die betrunken in Brandenburg herumpöbeln und schon hunderte Millionen Juden ermordeten, als Zwanzigjährige, und wenn sie davon reden, die Besucher töten zu wollen, dann muß das dem Alkohol zugeschrieben werden, nicht der hasserfüllten Ideologie dahinter. nur damit das mal klar ist.

6 Responses to “Schachdorf Ströbeck”


  1. 1 Sophist X 25. Februar 2012 um 10:49

    Das Verhalten des jüdische Siedlerjungen, der, ohne dass man die Vorgeschichte kennt (und sie vielleicht auch nicht kennen soll), außer Kontrolle geriet, hat aber durchaus etwas lehrreiches, abgesehen von der Wortwahl.
    Wenn sagenwir eine Abordnung der DIE LINKE und der Grünen auftaucht und die Gastfreundschaft missbraucht und dich vielleicht aller Dinge anklagt, die ihnen einfallen wollen, dann schmeiß sie runter von deinem Land. Das lässt sich auch auf andere Gruppen als politische Abordnungen übertragen.

  2. 2 Karl Eduard 25. Februar 2012 um 11:32

    Hm, wenn Du kein Deutscher bist, dann ist das schon o.k..

  3. 3 Karl Eduard 25. Februar 2012 um 11:35

    Das mit der Vorgeschichte ist natürlich immens wichtig, wird doch gerade in Deutschland immer nach der Vorgeschichte gefragt. Beim Mannichlmassaker etwa oder dem Inderlynchen in Mügeln. Vorgeschichten sind wichtig. Sie helfen uns, Ankündigungen wie, ich kill Euch, richtig einzuordnen. 😉

  4. 4 Prosemit 25. Februar 2012 um 17:47

    Interessanter Beitrag.

    Das „Schachdorf“ gibt es immer noch mit allem Drum und Dran.

    http://www.schachmuseum-stroebeck.de/

  5. 6 Karl Eduard 26. Februar 2012 um 21:40

    Danke. Mein Frakturlesen ist nicht fehlerfrei.


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