Archiv für 21. März 2012

Killer von Toulouse ist ein Moslem

Natürlich ein Moslem, der den Koran nicht richtig verstanden hat. Die haben ja alle den Koran nicht richtig verstanden. Das ist in der deutschen Politik ein feststehender Satz. Weswegen ein „Ich wünsche allen Moslems einen raschen Tod“ völlig verkehrt wäre. Aber auch allen Moslems einen raschen Tod zu wünschen, die den Koran nicht verstanden haben, wäre ja nicht die Lösung. Und verbrecherisch. Und stünde unter Strafe. Es könnte sich ja jemand volksverhetzen lassen. Nein, da ist es schon besser, allen Nazis einen raschen Tod zu wünschen.  Denn es hätte ja auch ein Nazi sein können. Und nur darauf kommt es doch heute an. Was hätte sein können. Nicht, was war. Oder tatsächlich ist. Und hoffendlich muß die Zwickauer NSU – Braut für ihre Untat in Toulouse büssen. Auch wenn sie es nicht war. Oder das mit der NSU. Gerechtigkeit muß sein. Drücken wir die Daumen. Aber was sind wir auch froh, daß die Zeiten vorüber sind, wo Wünschen noch geholfen hat.

Aber, um mal den Ex – Bundespräsidenten sinngemäß zu zitieren, Kinder auf der Straße abzuknallen, das gehört zu Deutschland. Es ist ein Teil von uns. Eine feststehende Tatsache. Dafür sollten wir eine noch herzlichere Willkommenskultur entwickeln. Und Recht hat er.

Jugend voran erhebe Dich jetzt!

Das ist aber nur der Anfang! Gleich danach werden Ideen gegen Links-, ökologischen- und moslemischen Extremismus gesucht. Darauf könnt Ihr Euren Arsch verwetten.

Entgegen allen Gerüchten

plant Steffen Spielberg nun doch keinen Spielfilm im Stile von „Schindlers List“ über die Verbrechen an den Sudetendeutschen nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Es könne, so der erfahrene Regisseur, keine zwei globalen Unternehmungen geben, die sich weltweit mit der Erlangung von Geldern und Mitleid beschäftigten, dafür wären nicht die Mittel da. Außerdem wäre es bisher noch nicht gelungen, einen zweiten, aber tschechischen, Oskar Schindler aufzutreiben, zudem wären die Benesch – Dekrete ja immer noch aktuell und gültig, das wäre ja so paradox, als würde man bei voller Aktualität der Nürnberger Rassegesetze die deutsche Regierung vor den Kopf stoßen. Und das habe man nicht vor.

Auch wenn die Meldung völlig frei erfunden ist, ist der Blogwart dennoch froh, daß dieses Projekt nicht zustande kommt. Zu zeigen, wie barbarisch Zivilisten auf der Straße erschlagen, erschossen, mit LKW – überrollt werden, das wäre wirklich geeignet, Mitleid in den Zusehern zu wecken und das können wir am wenigsten brauchen. Und, ist es nicht unglaublich, mittels welcher Zauberkunst es den Deutschen gelungen ist, die Überlebenden inmitten einer Trümmerwüste zu integrieren und ein blühendes, wohlhabendes Land aufzubauen, ohne Jahr für Jahr neue Wiedergutmachungszahlungen von den Tschechen zu fordern, weil die Rente für die Überlebenden für Kriege verpulvert wurde und die Opfer auf wundersame Weise immer mehr werden? Der Blogwart meint ja. Dennoch ist er aber froh, daß unserer Einkommen immer noch nach Israel geht. Oder auch nach Griechenland. Pflegebedürftigen, wenn auch so Pflegebedürftigen, daß sie fast alle Innovationen für sich in Anspruch nehmen, muß geholfen werden. Das ist eine Sache der Humanität. Denn wer nur einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt. Daß Deutsche nicht dazu gehören, das ist eine Selbstverständlichkeit. Das lernen schon die Kinder.

Tschechien hat jedenfalls schon mal dementiert, daß es ein Vorhaben gebe, güldene Pflastersteine vor dem Hause jedes Deutschen in die Erde zu versenken. Dafür gebe es weder Gold noch willige Künstler. Man werde aber gerne mehr von der Sorte schicken, die unbequeme Bücher zum Verbrennen einsammelten. Der tschechische Staat wäre sie los und die Künstler in Deutschland versorgt. Eine Situation bei der beide nur gewinnen könnten. Tschechien und die Künstler.

Natürlich kann der schlaue Kommentator nun einwenden, ja, die Deutschen, die haben doch die Tschechoslowakei überfallen und danach alle Tschechen, die Slowaken weniger,  massakriert. Dem muß man nun leider entgegenhalten, daß die Vertriebenen, wie die Juden in Deutschland, Staatsbürger des Gebietes waren, das sie dann, nach unserer Geschichtsschreibung, einfach überfielen.  Es wurden also die Staatsbürger aus ihrem Staat vertrieben und dabei erschlagen, erschossen und ertränkt. Nein, Parallelen kann man da nicht ziehen, denn der mimimi – Holocaust – mimimi – war singulär, also ein einzigartiges Verbrechen, während nach der Ermordung und Vertreibung der Sudetendeutschen einfach keine mehr da waren, die noch einmal vertrieben werden mußten. Hat das nun auch der Letzte begriffen? Der Blogwart hofft es.

Positiv muß man vermerken: Seit der Ermordung und Vertreibung der Sudetendeutschen wurde kein Tscheche mehr von einem Sudetendeutschen erschlagen und auch die Tschechen sahen sich nicht gezwungen, Sudetendeutsche totzuprügeln oder in Ghettos abzudrängen. Weil einfach keine mehr da waren. Die man hätte totprügeln können. Vielleicht sollte Israel es mal damit versuchen? Bei uns hat es doch auch geklappt. Und wir schiessen auch nicht mal mit Qassams oder sprengen uns bei den Tschechen in die Luft. Geht doch!

Nicht aus Schindlers List

Dementi

Berlin, 20. März. Die vor einigen Tagen verbreitete Meldung, daß der mexikanische Insurgentenführer Zapata eine deutsche Frau getötet habe, gab zu amtlichen Ermittlungen Anlaß. Nunmehr ist festgestellt worden, daß in Mexiko von einem derartigen Vorgang nichts bekannt sei. *Freiburger Zeitung 21.03.1912*

Nun, davon sollte sich aber niemand irre machen lassen, meint der Blogwart. Es hätte ja sein können. Und nur darauf kommt es doch an, im journalistischen Geschäft. Ob das Kinderertränken von Sebnitz, das Hakenkreuzschnitzen von Mittweida, das Inderlynchen von Mügeln, das mannichelmessernde Lebkuchenmorden von Passau, das Türkenverbrennen in Ludwigshafen, der Opferfeuertod des edlen Oury Jalloh, das Georgierverbrennen von Möhlau, die grauenerregendenden Dönermorde unter Anleitung des Verfassungsschutzes, der bethlehemische Kindermord in Toulouse, die widerlichen Assad – Morde, die Bedrohungen Londons durch Saddam Hussein, die Viagravergewaltigungen durch Gaddaffi , es kommt doch nicht darauf an, was wahr oder was unwahr ist, sondern wofür es ausgeschlachtet werden kann! Und, fügt der Blogwart hinzu, natürlich ist Catherine Ashton nicht geistig behindert. Sie tut so etwas im vollen Bewußtsein. Die Bundeskanzlerin ist ja auch nicht, wie auch all die übrigen, von denen man zu ihrer Entschuldigung annimmt, sie wären es, dem ist aber nicht so. Die sind alle komplett gesund.

Schöne Erfolge im Bombenkrieg. Der italienisch – türkische Krieg. Vom Kriegsschauplatz liegen vom 20. März  folgende Meldungen vor: Wie aus Benghasi gemeldet wird, gelang es einem Flieger, über einem feindlichen Lager mit Erfolg einige Bomben herabzuwerfen. Er befand sich in 700 Meter Höhe und bildete das Ziel des feindlichen Gewehr – und Schrapnellfeuers, ohne getroffen zu werden. Die italienischen Luftschiffe kreuzten über den feindlichen Lagern bei Suani und Benaden und warfen gegen 30 Bomben herab, die mit sichtbarem Erfolg explodierten, obwohl die Araber bei der Annäherung der Luftschiffe nach allen Richtungen flüchteten.

Gerichtshalle. Magdeburg, 20. März. Das Jugendgericht verurteilte heute den Schüler Koch, der im Oktober v. Js. den Oberlehrer des Realgymnasiums Ismer durch Revolverschüsse schwer verletzte und dann Selbstmord zu begehen versuchte, wegen versuchten Totschlags zu vier Jahren Gefängnis unter Anrechnung von vier Monaten Untersuchungshaft. Widerruf. Am 6. März habe ich Frau Kreszezia Glatz hier auf der Straße beschuldigt, sie habe mir eine Kanne mit Milch gestohlen. Diese schwere, ehrenkränkende Beleidigung nehme ich mit dem Ausdruck des tiefsten Bedauerns zurück, nachdem ich mich von der Ungerechtigkeit meiner Äußerungen überzeugt habe. Freiburg i. Br., den 21. März 1912. Albert Disch, Milchhändler.

Bild: Hast Du schon gehört, meine Liebe, das in Toulouse soll ja auch diese  Beate Zschäpe von der NSU gewesen sein. – Sitzt die nicht in Untersuchungshaft wegen der Haltung zweier Katzen? Und mordet aus dem Gefängnis heraus? – Ja, da können wir mal sehen, wie gefährlich diese Rechten sind. Ermorden jetzt unschuldige Schüler,  … wenn die wenigstens was ausgefressen hätten …. – Ja. Wenn. – Gaza ist ja auch ganz  schlimm. – Schlimm. Ja. – Wer tut so etwas? – Ja. Wer? Unfassbar. – Allen Nazis wünsche ich einen raschen Tod.. – Ich auch. Noch Tee?


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