Archiv für 27. März 2012

Meisselt Ihnen die Köpfe auf!

Es reicht nicht aus, gegen Nazis zu sein, als guter Mensch muß man auch ein langweiliges steriles Leben leben und alles vermeiden, was Spaß machen könnte, denn was Spaß machen könnte, könnte die Women und People of Color beleidigen, die gerechterweise früher noch Neger hießen, wobei jeder wußte, wessen Geistes Kind er vor sich hatte. Als Women und People of Color kommen sie allerdings gleich wichtiger daher und der Blogwart bedauert es zutiefst anmerken zu müssen, daß Deutschland weiß ist, überwiegend weiß, das hat damit zu tun, daß Deutschland durch weiße Menschen erst in die Lage versetzt wurde, Women und People of Color aufzunehmen, durchzufüttern und ihnen die Gelegenheit zu geben, hier so auf den Putz zu hauen. Versucht das mal in Afrika. Oder Südamerika. Oder Australien. Das bedingungslose Grundeinkommen ist da nicht gar so üppig aber die Bevölkerung voll von Women und People of Color. Und jeder wäre bereit, Eure Musikwünsche zu respektieren.

Mord muß sich wieder lohnen

reizt die Bundesregierung an. Schreibt Eulenfurz. Aber da ist es wie mit dem Pfandsystem. Manche Flaschen bringen gar nix. Andere nur 18 Euro – Cent, die besten 25 Euro – Cent, differenziert nach den Flaschen, die der Bundesregierung am meisten   am Herzen liegen. Ermordete „Döner“ erwirtschaften den stattlichen Verdienst von 500 000 € , eine erschlagene „Kartoffel“ hingegen muß in den Gelben Sack, schlimmstenfalls in die Restmülltonne und kein Zeitungshahn kräht jemals danach. Was aber, fragt der Blogwart, will uns die Bundesregierung mit dieser Art Subventionierung sagen?

Bild: Nicht alle Flaschen sind gleich, in Deutschland. Nicht alle Flaschen haben in den Augen der Bundesregierung denselben Wert. Obwohl es doch alles nur Flaschen sind! Viele werden am Pfandautomaten abgewiesen. Das ist nicht nur rassistisch und flaschenverachtend, es spricht auch allen Gleichbehandlungsgesetzen Hohn. Nun hat die Bundesregierung erstmals 500 000 €  Prämie für die erfolgte Ermordung von Migranten ausgelobt. Das Geld erhalten die glücklichen Familien. Was haben die,  fragt der Blogwart, was er nicht hat?

So nicht Le Penseur

wenn hier im Zusammenhang mit der hinterhältigen Ermordung eines edlen Kaputzenträgers die Frage aufgeworfen wird, warum der rassistische Mordbube aus Nase – und Hinterkopf blutete, um daraus zu schlußfolgern, er sei, womöglich, vom Kapuzenträger zuvor angegriffen worden, dann müssen wir uns immer an den edlen Siegfried erinnern, den der finstere Hagen hinterrücks an der Quelle erstach. Siegfried soll, Hörensagen zufolge, mit dem Speer im Leibe dem Hagen nachgesetzt haben und gar gewaltig auf ihn eingeprügelt, bis dem Recken die Kräfte versagten. Niemand würde auf den Gedanken kommen, bei Betrachtung der Wunden des Hagen, Hagen hätte in Notwehr gehandelt. Oder doch?

Bild: Obwohl der Drache auf der Roten Liste der aussterbenden Arten steht und Tierschützer um sein Überleben kämpfen, meuchelt Siegfried, nur auf Ruhm, Gold und Drachenblut bedacht, dieses arglose, zutrauliche Wesen nieder. Eine Tat, die ihm PETA nie vergessen wird. Aber auch Hagen von Tronje nicht. Als Hagen Siegfried später bei der Jagd ertappt, kommt die Stunde des Rächers. Drachen waren damals wichtig für das Klima. Erst ihr Fehlen bewirkte die spätere sogenannte kleine Eiszeit. Letztere Erkenntnis stammt vom Bundesbildungsministerium, mit Empfehlung von Frau Dr. Angela Merkel.

Tausendmal berührt Tausendmal ist nix passiert

Völlig unbeachtet, von den Klassenkämpfern der  Neuzeit, bleibt der Mord an der edlen, eingeborenen Fatuma, von der die *Deutsch Ostafrikanische Zeitung vom 27.03.1912* leider nur den Vornamen überliefert. Zeit, sie der Vergessenheit zu entreißen und an ihr heldenhaftes Leben zu erinnern, dem die Kugel eines weißen deutschen Rassisten  jäh ein Ende bereitete. Und der Blogwart fragt: Reicht ein Kapuzenshirt schon aus, um in Deutsch – Ostafrika über den Haufen geknallt zu werden?

Tanga. (Fahrlässige Tötung.) Wie wir vor einiger Zeit berichteten, hat in Mkumbara bei  Buiko ein junger Pflanzer namens Kieser beim Manipulieren mit einer Schrotflinte ein in der Nähe gewesenes Eingeborenenweib angeschossen, die bald darauf den Verletzungen erlag. Wegen dieser Tat hatte sich Kieser am 8. März vor dem hiesigen Bezirksgericht in öffentlicher Sitzung zu verantworten.

Den Vorsitz führte der Strafrichter des hiesigen Bezirksgerichts G. Ass. Weilemann, als Beisitzer fungierten Ing. Ehrhardt, der Leiter der D. O. A. , G. Klause, Stadtsekr. Münch und Kaufmann Zürn. Die Staatsanwaltschaft vertrat Bez. Amtm. Dr. Stier das Protokoll führte Kanzleigehilfe Glössl, als Verteidiger war Rechtsanwalt und Notar von Nostiz erschienen.

Aus der  Verantwortung des Angeklagten ging hervor, daß die tötliche Verletzung der Fatuma nur einem unglücklichen Zufall zuzuschreiben sei. Er habe an dem kritischen Tag, wie er dies oftmals zu tun pflegte, die an der Wand hängenden Gewehre nachsehen und in Ordnung bringen wollen. Als er ein zu einer Schrotflinte umgearbeitetes Mauser – Repetiergewehr, das er seit Jahresfrist nicht mehr in den Händen gehabt habe, gleichfalls untersuchen wollte, bemerkte er, daß an demselben etwas nicht in Ordnung sei, weshalb er mit der Mündung zur Türe einige Male repetierte. Daraufhin wandte er sich um und drückte ab. Da knallte ein Schuß und traf die im Zimmer befindliche Fatuma. Der Angeklagte erklärte sich das Losgehen damit, daß ein Unberufener eine Patrone in den Lauf gesteckt haben müsse, die sich durch das wiederholte Repetieren gesenkt habe und dadurch schußbereit geworden war.

Der als Sachverständiger zugezogene Redakteur Deeg der U .P. erstattet ein ausführliches Gutachten, in dem er u. a. darlegte, daß das Gewehr schadhaft und gebrauchsunfähig sei, da es „gefährlicher für den Schützen als für das Wild ist“. Der Sachverständige kritisiert in scharfen Worten die leichtsinnige Art des Entladens, wobei die elementarste Bedingung, das Gewehr mit der Mündung stets nach oben zu halten, außeracht gelassen worden sei, wodurch das Unglück verschuldet wurde.

Nach Schluß des Beweisverfahrens ergriff der Staatsanwalt das Wort und verurteilte mit scharfen Worten, gestützt auf die Ergebnisse der Beweisaufnahme, das Vorgehen des Angeklagten, „der glaubte, mit einem Gewehr wie mit einem Spazierstock umgehen zu können“ und jede Vorsicht außeracht ließ. Zwar setze das Gesetz auf die Tat des Angeklagten eine Strafe von mindestens 3 Jahren Gefängnis , nichtsdestoweniger wolle er nur 1 Jahr Gefängnis beantragen in der Annahme, daß das Gericht nicht unter dieses Strafmaß herabgehen werde.

Der Verteidiger hob in seinen Ausführungen hervor, daß der Angeklagte die üblichen Vorsichtsmaßregeln beobachtet habe und nicht leichtsinnig vorgegangen sei. Er mußte wegen der zahlreichen Löwen auf seiner Pflanzung stets geladene Gewehre in Bereitschaft haben. Es sei auch nicht zu übersehen, daß man hier, wo jeder Europäer mindestens eine Schußwaffe besitze, nicht jene Ängstlichkeit und übertriebene Vorsicht an den Tag lege wie etwa daheim. Der Verteidiger bat schließlich um Freisprechung, eventuell um eine ganz geringe Bestrafung.

Nach längerer Beratung wurde das Urteil verkündet, das auf eine Gefängnisstrafe von 3 Tagen lautete. In der Begründung des Urteils betonte der Vorsitzende, daß zwar eine fahrlässige Tötung vorliege, die eine strenge Strafe verdiente, daß jedoch dem Angeklagten eine große Zahl mildernder Umstände zuzubilligen sei, die das Gericht veranlaßten, auf diese niedrige Strafe zu erkennen. Schließlich verkündete der Vorsitzende, daß sich die Beisitzer bereit erklärt haben, ein Gnadengesuch an den Kaiser zu befürworten.

Gegen dieses Urteil legte der Staatsanwalt Berufung ein, sodaß das Obergericht in dieser Sache noch zu entscheiden habe. Unfaßbar, murmelt der Blogwart. Unfaßbar. Ein Fall, der viele Fragen offen lässt.

Bilder: Neger waren für Weiße damals in Afrika ein Witz. Und in Europa sowieso. Sie dienten als Werbe – oder Gewehrträger. Dort konnten sie ihre intellektuellen Potentiale voll ausschöpfen. Später auch als Boxer oder Sprinter.  Seither sind die Weißen in ihrer Mehrheit aus Afrika vertrieben worden. Was ziemlich rassistisch und fremdenfeindlich ist, wie der Blogwart anmerkt. Seitdem folgen ihnen die Schwarzen. Auf Einladung unserer Politiker. Immer in der Hoffnung, für strahlend weißere Zähne zu werben, ein Gewehr tragen zu dürfen, einen Platz als Kulturwerkstättenleiterin oder Integrationsbeauftragter zu ergattern, weil es zum Ingenieur nicht ausreicht, oder einfach nur wegen des Geldes, das jeder bekommt, der nach Deutschland kommt und nicht einmal dafür zu arbeiten braucht, das Paradies könnte nicht schöner sein!  Aber: Der Mord an der edlen Fatuma darf nicht ungerächt bleiben! Und:  Odol hat mitgeschossen!


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