Ist das nicht schön?

Deutschland öffnet sich jetzt auch für qualifizierte Ausländer, anstatt nur immer für unqualifizierte, die dann den Deutschen nicht nur die Sozialhilfe wegfressen, die Renten oder die Krankenkassenleistungen, sondern sie auch aus ihren Städten vertreiben.  Der Blogwart ist hellauf begeistert, er fragt sich nur besorgt, warum nicht andersherum? Also, warum hat sich Deutschland nicht erst für qualifizierte Ausländer entschieden, anstatt zuerst für, zum Beispiel, 10 Millionen unqualifizierter Türken? Wo liegt da der Sinn und die Logik? Mal davon abgesehen, daß Deutsche zuhauf arbeitsuchend gemeldet sind, wegen ihres Alters aber keinen Job bekommen oder wegen der Güte des Bildungssystems in Deutschland.

11 Responses to “Ist das nicht schön?”


  1. 1 eulenfurz 29. März 2012 um 06:34

    Na endlich kommen die billigen, willigen Lohndrücker! Nicht, daß die deutschen Akademiker noch frech werden.

  2. 2 Beipflichter 29. März 2012 um 09:04

    Bestimmten „Erklärungsmodellen“ zufolge, war Westeuropa, und insbesondere die Ba-Är-Dä nix weiter als ein „Auffangbecken“, in das die türkische Überbevölkerung kanalisiert wurde, um die Südostflanke der Nato zu Beginn des Kalten Krieges zu stabilisieren. Derohalben insistierten unsere „transatlantische Freunde“ darauf, dass bei uns nicht nur südeuropäische sondern auch türkische „Gastarbeiter“ angeworben wurden, obwohl Bedenken wegen der „kulturellen Ferne“ der Anzuwerbenden geäussert wurden. – Aber der „westlichen Führungsmacht“ hatte man sich natürlich zu fügen. – Und als der Türkeiimport einmal angelaufen war, entstand ein „Feed-Back“-Effekt, d. h. immer mehr kamen und brachten ihre Familien mit. Missfallensbekundungen seitens der indigenen Kartoffeln konnten, besonders hierzulande, bestens als Munition zur Bekämpfung von „Ausländerfeindlichkeit und „Faschismus“ benutzt werden. – Ergo ging der Import munter weiter, und wurde uns zynischerweise von unseren Umerziehern als Bereicherung verkauft.

    Die Ober-Infamie ist, dass wir, da wir jetzt von Millionen von Orient-Assis geflutet sind, jetzt auch noch „High-Tech“-Importe verdauen sollen. Sollte die indigene Bevölkerung schrumpfen, auch gut, wir sind in Mitteleuropa ohnehin überbevölkert. Wir brauchen wir keine Füllsel aus Auswärtsistan.

  3. 3 Prosemit 29. März 2012 um 10:57

    Ich muß aus Gründen der politischen Korrektheit dringend widersprechen.

    10 Millionen unqualifizierter Türken? Wo liegt da der Sinn und die Logik?

    Das ist Stimmungsmache pur! Was heißt hier „unqualifiziert“?

    Stellen wir doch richtig! Sicherlich sind ein guter Teil qualifizierte Schafhirten, Hammelschächter und professionelle GebärmaschinenInnen. Von professionellen Geburtenmachern mal ganz abgesehen. Ein guter Teil kennt sich sicherlich in der Raki Produktion aus, darf sich aber offiziell nicht dazu bekennen. Wieder ein guter Prozentsatz kann als gelernter Türsteher bestimmt hervorragende Dienste der Allgemeinheit widmen. Und natürlich muß man in die Zukunft sehen.

    Wer soll denn die Schaf- und Ziegenherden über die leeren Autobahnen in die verwahrlosten Stadtparks führen? Alte, deutsche Demenzkranke etwa? Oder Mutti, die im chilenischen Asyl ihren Lebenabend voll versorgt verbringt? Oder der Tabasco Freund Westerwelle. Schön ist es, wenn es zweimal brennt?

    Eben ! Für eine deindrustrialisiertes Deutschland kommen die Anatolischen Analphabeten gerade recht. Was sollen sie auch lesen? Sogenannte Deutsche FrauInnen Literatur über Hämorrhiden? Oder Abhandlungen über die Schönheit von Kiezdeutsch?

  4. 4 Beipflichter 29. März 2012 um 11:18

    Ganz zu schweigen von den „Schnitzmeistern“ (isch disch Messer) und „Plastischen Chriurgen“ (Stiefel-Schönheitsoperationen), „Frauen-Psychotherapeuten“ (heh, du Schlampe)

  5. 5 Prosemit 29. März 2012 um 13:58

    Paris – Ein Pariser Strafgericht sah es als erwiesen an, dass sich der französische Parfumschöpfer Jean-Paul Guerlain im Fernsehen abfällig über Schwarze geäußert hat. Wegen der rassistischen Äußerungen wurde der 75-Jährige nun zu einer Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro verurteilt.

    Guerlain hatte 2010 in einem TV-Interview in abfälliger Weise über Farbige gesprochen und war deswegen angezeigt worden. Nach der Entwicklung seines Parfüms „Samsara“ befragt sagte Guerlain: „Ausnahmsweise habe ich mal wie ein Neger geschuftet.“ Und ergänzte: „Wobei ich nicht weiß, ob Neger jemals so hart geschuftet haben.“

  6. 6 Waffenstudent 29. März 2012 um 21:10

    Ein qualifizierter Bundeskanzler würde mir völlig genügen!

  7. 7 eulenfurz 29. März 2012 um 21:35

    @Waffenstudent
    Es gibt doch keinen mehr, der seine Würde durch dieses Amt beschädigen lassen will.

  8. 8 Paul 29. März 2012 um 23:36

    Karl Eduard, Du fragst: „Ist das nicht schön?“ (Höre ich da eine gewisse Ironie?)

    Darauf antworte ich Dir, ohne jede Ironie *augenzwinkern*:
    „Ja, es ist nicht schön!!“

    Du musst die Sache nur vom richtigen Standpunkt aus sehen: Vom Klassenstandpunkt!
    Sind denn all die Jahrzehnte Parteilehrjahr, die wir in Dich „hineingepulvert“ haben, „für die Katz‘ gewesen“?

    In der Überschrift heißt es:
    „Doch bisher gelten für Menschen, die keine EU-Bürger sind, hohe Verdienstschwellen. Die werden deutlich gesenkt.“

    „Gesenkt“, Karl Eduard.

    Da kann ich nur sagen: „Es wurde aber auch Zeit, dass der Verdienst der Ausländer gesenkt wurde.“ Die hohe Versdienstschwelle war doch wirklich unerträglich. Welche deutsche hochqualifizierte Fachkraft hat in Deutschland als Anfangsgehalt schon 66 000 € im Jahr verdient?
    Die Verdienstmöglichkeit für Ausländer, gilt das für Deutsche auch(?), wurde, in Berufen mit nicht so vielen offenen Stellen, auf 44 800 € gesenkt.
    In Berufen mit vielen offenen Stellen sogar auf 34 900!!

    Merke: Je mehr offene Stellen, desto geringer der Verdienst.

    Ja, da staunst Du.
    Aber das ist Kapitalismus pur. Angebot regelt die Nachfrage. Je mehr von einer Ware, in diesem Fall „offene Stellen“ (wohlgemerkt, nicht die an den Beinen sind gemeint) da ist, desto preiswerter (billiger, für die Nichtfachleute) wird sie.
    Daraus folgt, dass bei sehr vielen offenen Stellen, der Verdienst gegen Null geht. Na ja, ehe man die offenen Stellen, wegen fehlender Absatzmöglichkeiten, auf die Müllkippe bringen muss, ist es doch besser man verschenkt sie. Sogar an die Einrichtung entsprechender „Tafeln“ hat man schon gedacht.

    Jetzt werde ich aber doch stutzig.

    Habe ich was falsch verstanden? O
    Haben die Journalisten was falsch aufgeschrieben? O
    Haben die Politiker etwas falsches beschlossen? O

    Kreuzen Sie die richtige Antwort an.
    Unter den Gewinnern werden wahlweise ein Parteilehrjahr oder zwei Aufbausemester BWL verlost.

  9. 9 Paul 29. März 2012 um 23:43

    OT HAHAHA – Karl Eduard. Jetz muss ich wirklich lachen.
    Du hast in Deinem Blog noch die Winterzeit von vor zwei Jahren, oder was oder wie?
    Oder ist das die Moskauer Zeit?

  10. 10 Karl Eduard 30. März 2012 um 00:03

    Zeit spielt hier keine Rolle.

  11. 11 eulenfurz 30. März 2012 um 05:55

    @Paul
    Beziehen wir uns mal auf die Ingenieure, obwohl es auch Ärzte u. a. betrifft:

    Aus Sicht der Ausbeuter sind hohe Gehälter einheimischer Ingenieure ein Ärgernis, und diese fordern z. Zt. höhere Gehälter, weil sie sich ihren Arbeitgeber aussuchen können.

    Man könnte jetzt Ausländer als Lohndrücker importieren.

    Man könnte natürlich auch Ingenieursleistungen wertvoller machen und entsprechend entlohnen, damit diese Arbeit attraktiver wird, und so manchem potentiellen Soziologiestudenten eine Hilfestellung zu einer sinnvolleren Studien- und Berufswahl geben.

    Nur will niemand so langfristig und nachhaltig handeln.


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