Archiv für 14. Mai 2012

Kein Pardon

Wieder eine BanditenbelagerungSchreibt die *Freiburger Zeitung vom 15.05.1912* und, ach Du meine Güte, welche Banditen belagern da wohl unschuldige Bürger, denkt sich der heutige Zeitungsleser. Aber es ist ganz anders. Norgent – Sur- Marne, 14. Mai. Die beiden Automobilbanditen, die so heißem, weil sie ihre Verbrechen mit Hilfe von Automobilen begehen, was heute normal ist aber damals noch neu und sensationell war, Ballet und Garnier,  sind in einem Hause eingeschlossen und werden von Polizeimannschaften belagert. Die Verbrecher feuern mit Gewehren auf die Passanten und die Beamten. Ein Polizeibrigadier wurde verwundet und ist ins Spital transportiert worden.

Paris, 15. Mai. (D.-B. H.) Nach stundenlangem Kampfe ist es der Polizei, den Gendarmen und den Zuaven, die sich am Kampfe beteiligten, gelungen, den Eingang in das Haus zu erzwingen, nachdem vorher ein Teil des Hauses mit Dynamit gesprengt worden war. Beim Eindringen fand man beide Verbrecher schwer verletzt vor, während Garnier bald darauf starb, gab der andere Bandit noch Lebenszeichen von sich und vermochte sogar noch auf die eindringenden Beamten mehrere Schüsse abzugeben, die jedoch niemanden trafen. Auf dem Transport nach Paris stab auch Ballet.

Ziemlicher Aufwand, meint der Blogwart, der da bei zwei Schuften betrieben wurde, die auch noch völlig unsensibel Banditen genannt wurden. Heute geht Kriminalitätsbekämpfung ja nicht mehr aber damals, der Blogwart kann sich schon vorstellen, wie empörte Bürger den Polizeioberen die Hölle heiß gemacht haben, wie lange man dem Treiben der Kriminellen noch zusehen wolle. Und die wiederum haben ihren Dienststellen Druck gemacht. Da geht es sogar mit Militär und Dynamit. Heute haben die Politiker mehr Angst vor der banditenfreundlichen Presse oder den gutmenschlichen Banditenverstehern. Die Sicherheit auf den Straßen interessiert sie nicht, sie lassen sich im Dienstwagen nach Hause fahren.

Bild: Kaum gibt es eine neue Spielerei, wie Automobile oder Internet, schon nutzen Banditen diese segensreichen Erfindungen zum Schaden der Mitmenschen. Ein Wunder, daß sich Automobile trotzdem durchsetzen konnten. Die Politiker müssen von völlig anderem Kaliber gewesen sein.

Holcaust Lampenschirme und Seife

Lieber @Hildesvin bitte male Dir doch ein Schild mit der Aufschrift: Den Holocaust hat es nie gegeben, Lampenschirme und Seife aus Menschen  auch nicht, nimm es, stelle Dich damit vor die nächste Polizeistation und ernte die Konsequenzen Deines Übermutes  aber höre auf, Straftaten hier im Kommentarbereich zu begehen. Danke. Obwohl der Blog anonym ist, gibt es im Internet keine Anonymität. Der Blogwart hat keine Lust, wegen solcher Pappkameraden vor den Kadi gezerrt zu werden.


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