Archiv für Mai 2012



Emotional intelligent

Wer ist Mola Adebisi? Keine Ahnung. Egal. Was ihn auszeichnet, ist jedenfalls emotionale Intelligenz, etwas, woran es  dem Schwarzen Kontinent nicht mangelt, an technischer Intelligenz hingegen schon, sonst würden die Menschen da nicht leben, wie sie leben und in ganzen Armeen in Deutschland und Europa einfallen, weil unsere Politiker sie dazu auffordern.

Sarah Kuttner hingegen mangelt es daran. An der emotionalen Intelligenz. Die bezeichnete laut Bild eine Puppe, die sie in ihrer Kindheit besaß, als Negerpuppe. Klar, daß das wie eine persönliche Beleidigung wirken muß für jeden Angehörigen des Volkes der Colored People. Aber, fragt da der Blogwart, vielleicht hiessen die Negerpuppen zur Zeit, als Frau Kuttner damit spielte, noch Negerpuppe? Und, wäre es nicht völlig verdreht, Sachverhalte aus der Vergangenheit nun plötzlich völlig anders zu benennen, nur weil sich emotional Intelligente dadurch auf den Schlips getreten fühlen?  Der Blogwart erinnert sich übrigens noch an den ersten Film „Otto“ mit Otto Walkes. Worin Neger politisch unkorrekt Neger genannt wurden. An Demonstrationen vor den Kinos kann er sich allerdings nicht erinnern.

Warum nicht? Weil es normal war, Neger als Neger zu bezeichnen. Erst mit dem massenhaften Auftauchen von Leuten, die auf nichts anderes stolz sein können, als ihre „Buntheit“, weil da nichts ist, auf was sie verweisen könnten, auf keine Erfindung, die jemals den Menschen das Leben erleichtert hätte, keine Krankenhäuser, keine Eisenbahnen, keine zentrale Wasserversorgung, zum Beispiel, erst seit ihrem  vermehrten Aufkommen, ist es politisch unkorrekt, sie als das zu bezeichnen, als das sie schon immer bezeichnet wurden. Neger.

Heute werden sie anders genannt. Dadurch sind sie aber irritierenderweise nicht schlauer geworden. Komisch. Nicht? Ebenso könnte  man auch dafür eintreten, ein australisches Schnabeltier  als Emu zu bezeichnen, weil, Schnabeltier, das klingt doch irgendwie, naja. Ein Schnabeltier bliebe es aber dennoch.

Bild: Emotional Intelligenter. Kann sich gut in die Befindlichkeiten von Rassistinnen, wie Frau Kuttner, hineinversetzen und nennt sie deshalb minderbemittelt.  Nur, fragt sich der Blogwart, wo ist da das Einfühlungsvermögen, das der emotional Intelligente bei Frau Kuttner so vermisst?

Emotional Intelligente werden von Israelis verhauen. Na so was aber auch! Gut, daß das in Israel passiert ist. In Deutschland wäre die Hölle los. Schwarzenlynchen in Jerusalem, würde die Presse schreiben, wäre Jerusalem eine deutsche Stadt in der Mark Brandenburg. Die sollten echt an ihrer emotionalen Intelligenz arbeiten. Die Staatsbürger des Staates Israel. War das jetzt Antisemitismus? Bestimmt.

Mein Freund ist Zigeuner

Reichstag. – 29. Sitzung. Montag den 18. März 1912. Vom Blogwart leicht gekürzt. Präsident: Das Wort hat der Herr Abgeordnete Diez (Konstanz).  Diez (Konstanz) , Abgeordneter: Meine Herren, seit Jahren ist unsere Fraktion genötigt, im Reichstage mit Anträgen zu kommen, die bezwecken, das Zigeunerunwesen bezw. die Mißstände, die sich daraus ergeben haben, zu beseitigen. Ein diesbezüglicher Antrag wurde am 2. März von diesem hohen Hause angenommen.

Leider sind wir infolge fortgesetzter Belästigungen weiter Kreise der ländlichen Bevölkerung und infolge sich wiederholender Verbrechen durch Zigeuner abermals genötigt, mit einem derartigen Antrage vor das hohe Haus zu treten. Die nach dieser Richtung abzielenden Verordnungen der einzelnen Bundesstaaten, insbesondere die preußische Ministerialverordnung vom 17. Februar 1906, haben ihren Zweck nicht voll erfüllt. Denn wenn es trotz dieser Verordnung möglich gewesen ist, daß am 15. Februar d. Jahres bei Kemmerzell die Zigeunerbrüder Ebender einen ahnungslos seines Wegs dahinziehenden Förster niederschossen, wenn es diesen ferner möglich wurde, weitere Verbrechen zu verüben, obgleich dieses Verbrecherbrüderpaar bereits seinen Vater und ebenso einen Bruder ermordet hat, während ein weiterer Bruder wegen Ermordung eines Gendarmen enthauptet wurde, so ist dies ein Beweis dafür, daß eben die bestehenden Verordnungen nicht genügen.

Es ist also unbedingt nötig, daß hier endlich einmal Mittel angewandt werden, die schweren Schädigungen weiter Kreise der ländlichen Bevölkerung durch Zigeuner zu beseitigen.

Unglaublich, wirft der Blogwart ein, daß man so etwas im Reichstage sagen durfte. In einer Monarchie! Der zweitschlimmsten Regierungsform. Und, der Abgeordnete setzt sich für die Belange der deutschen Bevölkerung ein, nicht der der herumziehenden Zigeuner. Ja, die Welt muß eine völlig verrückte gewesen sein. Damals. Natürlich ist das Volksverhetzung, heute,  1912 oder auch später mußte niemand das Volk gegen Zigeuner verhetzen, die schafften das ganz alleine. Durch ihr Treiben. Dennoch.

In Deutschland halten sich gegenwärtig 3000 Zigeuner auf, und zwar hauptsächlich in den Grenzgebieten, wo es ihnen möglich ist, je nachdem es für ihre Sicherheit vorteilhaft ist, hinüber oder herüber zu wandern. Insbesondere beklagen sich weite Gegenden in Schlesien, Franken und Bayern darüber und in letzter Zeit haben auch in Hessen erbitterte Kämpfe mit Zigeunern stattgefunden. Die große Zahl der Zigeuner wird auch dadurch erwiesen, daß in den Kreisen Fulda, Hünfeld und Ziegenhain seit dem 15. Febr. d. Jahres annähernd 50 Verhaftungen von Zigeunern vorgenommen wurden.

Die Schäden, welche Zigeuner allüberall anrichten, sind enorm. Sie erwerben ihren Unterhalt bekanntlich durch Betteln und Diebstahl.

Ja, ruft da der Blogwart empört, den damaligen Abgeordneten mag das ja bekannt gewesen sein, so, wie das auch den heutigen Abgeordneten wohl bekannt ist, so sie sich mit ihren Wählern unterhalten und auch mal die Zeitung lesen,  aber das ist doch kein Grund, alle Zigeuner mit diesem Generalverdacht zu belegen. Nicht wahr? Vielmehr muß man das Bereichernde daran entdecken, bestohlen zu werden!

Während vorn im Hause die Zigeunerfrau bettelt, gaukelt oder wahrsagt, bricht hinten im Hause der Mann oder der Sohn in das Haus oder den Hühnerstall ein und nimmt mit sich, was er bekommen kann, und wenn die ahnungslosen Bewohner in das Haus zurückkehren, sehen sie, daß sie bestohlen sind. Besonders schlimm treiben es die Zigeuner zur Erntezeit, wo die Dörfer wie ausgestorben sind, weil alles, was arbeitsfähig ist, auf den Feldern beschäftigt ist, und auf diese Weise den Zigeunern ihre Beute fast mühelos zufällt.

Ein anderer Schaden, der in der Jetztzeit nicht übersehen werden darf, ist der, daß gerade durch das Herumziehen der Zigeuner die Möglichkeit der Verschleppung der Viehseuchen durch die Zigeuner gegeben ist. Die Zigeuner fragen nicht danach, ob an einem Gehöft eine Tafel mit der Aufschrift „Maul – und Klauenseuche“ angeschlagen ist, sie stehlen ihre Sachen eben dort, wo sie sie bekommen können und können dadurch zur Verbreitung der Viehseuche beitragen.

Am 24. Februar 1910 erklärte der Herr Staatssekretär Dr. Delbrück, daß die Zigeunerplage zu denjenigen Plagen gehöre, die ihn sein ganzes amtliches Leben lang verfolgen. Es sei zweifelhaft, ob es möglich sei, Ausnahmegesetze mit Aufenthaltsbeschränkungen für Leute, welche das deutsche Indigenat besitzen, durchzuführen, und sprach davon, daß er kein Freund von Ausnahmegesetzen sei.

Was wir verlangen ist der Schutz der bäuerlichen Bevölkerung von dieser Landplage und strengste Maßnahmen gegen die Zigeuner mit deutschem Indigenat. Mit ausländischen Zigeunern ist leicht fertig zu werden. Sie werden einfach ohne weiteres über die Grenze gewiesen.

Hier an dieser Stelle bricht der Blogwart in hemmungsloses Lachen aus, wenn er an seine Volksvertreter denkt, aber die haben ja offensichtlich nicht den Auftrag, das Volk zu vertreten, sondern die Interessen von Dieben, Kleinkriminellen und Intensivtätern.

Etwas schwieriger ist es bei Zigeunern, welche deutsche Reichsangehörige sind. Wir verlangen ja nicht etwa eine Verordnung, wie sie z.B. König Friedrich Wilhelm I. erlassen hatte, der verfügte, daß Zigeuner ohne weiteres, soweit sie über 18 Jahre alt sind, am nächstbesten Baume aufgeknüpft werden sollten. Für ein solches Verlangen sind wir zu human. Meines Erachtens wäre es aber unbedingt nötig, daß den Zigeunern das bandenweise Umherziehen einfach verboten würde, und zwar dürfte der Begriff „Bande“ nicht zu weit gefaßt werden. Ferner sollten den Zigeunern Pässe und Wandergewerbsscheine nur in den alleräußersten Ausnahmefällen ausgestellt werden, nur dann, wenn sie zweifellos und einwandfrei nachzuweisen vermögen, daß sie auch wirklich ein Gewerbe betreiben. Meist trifft dies bei Zigeunern nicht zu.

Ferner wäre nötig, daß die Fürsorgeerziehung der Zigeunerkinder nicht erst dann einsetzt, wenn eine bereits eingetretene Verwahrlosung nachweisbar ist. … Wenn man bedenkt, daß es z.B. in letzter Zeit im Kreise Fulda noch nötig wurde, zur Zigeunerjagd Artillerie, Jäger, Kriegervereine, Gendarmen und Förster aufzubieten, so könnten solche Bestimmungen dazu beitragen, gerade die ländliche Bevölkerung, die unter diesen Mißständen leidet, einmal von dieser Plage zu befreien.

Nun, heute wissen wir, Zigeuner waren harmlose Wandergesellen, die die Bevölkerung mit Gaukelei, Wahrsagen, Tänzen und Liedern unterhielten, so wie sie heute Autos die Scheiben schön blank putzen, an Kreuzungen, bis dann dieser, ähm, Hitler auftauchte, der alleine aus Menschenverachtung, Rassenwahn und wegen ungesunder Ernährung, dieses fröhliche Völkchen einsammeln ließ, um inhumane Dinge mit ihnen zu tun, noch schlimmere als dieser Friedrich Wilhelm I. weshalb wir uns alle schämen. Müssen.

Bild: Unglaublich. Gleich nach der Rede des Abgeordneten Diez, und ihrer Veröffentlichung, machen sich verhetzte Deutsche an die Jagd auf Zigeuner. Mittels sogenannter Zigeunerfangkörbe, angebracht an Automobilen, werden arglose Schausteller brutal von der Landstraße entführt und sonstwohin verbracht. Verbrechen, die noch weitgehend unaufgearbeitet vor sich hindämmern.

2. Bild: Münsterberger Kreisblatt vom 22.05.1912. Zum 01.06.1912 wird Zigeunern das Herumziehen in Horden verboten. Zuwiderhandlungen werden mit 60 Mark oder 14 Tagen Haft bestraft.

Dramen über Dramen

Einen Hitzschlag erlitt gestern in Berlin ein Schutzmann, der vor dem Kolonialmuseum plötzlich zusammenbrach. Allerlei. Aus Schmerz über den Verlust seiner Frau stürzte sich in Halle a. S. ein Arbeiter aus Naundorf mit seinen drei Kindern angeseilt in die Saale. Der Vater und ein Mädchen ertranken. – Während eines Besuches im Hause seiner Mutter wurde in Horst der 21jährige Bergmann Hohaus  von seiner Braut nach einer erregten Auseinandersetzung durch Messerstiche ins Herz getötet. – Der 20jährige Expeditionsbeamte Werner fuhr in einem Mietskahn auf den Main hinaus und feuerte sich dort vier Kugeln in den Kopf, fiel in den Strom und ertrank. Das Motiv der Tat ist angeblicher Liebeskummer. – Bubenhände versuchten nachts in Zabrze ein Haus in die Luft zu sprengen. Das Gebäude wurde an mehreren Stellen beschädigt. Es soll sich um einen Racheakt handeln. –  In dem Orte Dromara im County Down wurde ein junger Gutsbesitzer verhaftet. Er hatte von einem 14jährigen Mädchen einen Kuß verlangt und, als dieser verweigert wurde, das Kind durch einen Revolverschuß schwer verletzt. – Ein Arbeiter fuhr mit einem Kahn, in dem sich auch sein fünfjähriges Kind befand, bei Köln an einen in voller Fahrt befindlichen Rheinschlepper heran, um dem dort bediensteten erwachsenen Sohne Kleider zu bringen. Der Nachen trieb an das erste Anhängeschiff und zerschellte. . Der Vater ertrank, das Kind konnte gerettet werden. – In der chemischen Fabrik Hönningen wurden zehn Arbeiter durch ausströmendes Gas betäubt. Einer von ihnen fand dabei den Tod. – Pastor Richelson in Newyork, der seinerzeit wegen Ermordung seiner Braut zum Tode verurteilt wurde, wurde hingerichtet.

Karlsruhe, 21. Mai. Wegen Ablebens des Herzogs Georg Wilhelm zu Braunschweig und Lüneburg, Prinzen von Großbritannien und Irland, legt der Großherzogliche Hof von heute an die Trauer auf 10 Tage bis zum 30. Mai einschließlich nach der 4. Stufe der Trauerverordnung an. Die Todesfahrt des Prinzen von Cumberland. Zu dem Automobilunglück, bei dem Prinz Georg Wilhelm von Cumberland sein Leben einbüßte, wird noch gemeldet: Prinz Georg Wilhelm von Cumberland passierte in Begleitung seines Chauffeurs und Kammerdieners auf der Reise von Prag nach Schwerin die Berlin – Hamburger Chaussee am 20. d. M.  Diese Chaussee ist zwischen Friesack und ihrem Eintritt in den Kreis Ruppin eine vorzüglich gerade und viel befahrene Autostraße. Im Walde des Ritterguts Rackel, etwa 10 Kilometer hinter Friesack gegen 6 Uhr abends geschah das Unglück. Der Prinz saß selbst am Steuer. Der Wagen stürzte über die Böschung des Weges hinein in eine 30 Jahre alte Kiefernschonung. Unweit waren Arbeiter beschäftigt, die zu Hilfe eilten. … *Freiburger Zeitung 22. Mai 1912*

Bild: Mangels Handy mit Fotofunktion mußte sich der Zeichner der WIENER BILDER noch selbst zusammenreimen, wie sich der Unfall abspielte. Auf die Fakten konnte da keine Rücksicht genommen werden. Heute wissen wir aber, wäre der Prinz mit dem Pferde geritten oder zu Fuß von Prag nach Schwerin gegangen, dann wäre das nicht passiert. Zivilisation hat immer auch ihre Nachteile.

LZ. XII über der Stadt

„Es steigt das Riesenmaß der Leiber, Hoch über menschliches hinaus.“ Nicht nur auf dem Flugplatze, sondern auch in der Stadt erregte das wunderbar schöne, schlanke Luftschiff, leuchtend im lichten Scheine der aufsteigenden Sonne, Begeisterung, als es in langsamen, majestätischen Fluge in einer Höhe von 150 bis 200 Metern das altehrwürdige Wahrzeichen Freiburgs, unser Münster, aus Himmelshöhen grüßend über die Stadt gleitete. Von den Dächern winkten die Tücher begeisterter vom Anblick beglückter Menschen, laute Hoch- und Hurrarufe klangen in den lichten Morgen hinein und von der Straße herauf dröhnte heller Jubel.

Und mag man die Zeppeline noch so oft gesehen haben, immer wieder steht man im Banne dieses stolzen Luftkreuzers, der zielsicher, wuchtig und groß den unendlichen Luftraum durchmißt. Und heute klang der Jubel um so heller und freudiger, um so inniger und wärmer, wußte man doch, daß der große Erfinder selbst, Graf Zeppelin, der Stolz des deutschen Volkes, am Steuer des Riesenluftschiffes stand, das er, der Siebzigjährige, jugendfrisch und fest wie immer führte.

Ihm und seinem unvergänglichen Lebenswerke galt heute der ehrliche begeisterte Jubel, der aus treuen Herzen kommend sich himmelwärts rang, empor zu dem Besieger der Lüfte. Die Kartengrüße, die aus seinem Weltensegler herabwirbelten auf Dächer und Plätze, werden die glücklichen Finder gern erwidert haben.

Als er leuchtend sonnenwärts dem Auge entschwand, stand der Beschauer wieder im Banne eines Ereignisses, das es immer noch ist, so oft es auch wiederkehrt. Um 07.10 Uhr bereits ist das Luftschiff in Konstanz gelandet.

Ausdehnung des englischen Fernsprechverkehrs. London, 20. Mai. In der heutigen Sitzung des Unterhauses erklärte gelegentlich der Beratung des Postetats der Generalpostmeister Samuel, daß Schritte getan würden, um die telephonische Verbindung auf die Schweiz, Holland und Teile von Deutschland auszudehnen. Er hoffe, daß man in nicht ferner Zeit mit Berlin werde sprechen können. Samuel erwähnte ferner, daß ein neues Kabel zwischen England und Deutschland gelegt werden solle, das den telegraphischen Dienst mit dem Festland verbessern würde. *Freiburger Zeitung 21.05.1912*

Bild: Da staunt Pocahontas, das kleine Indianermädchen. Die Weißen Männer erheben sich in die Lüfte und sprechen über Drähte miteinander. Bald auch in London mit Berlin. Und umgekehrt. Ein Trost bleibt ihr aber. Wären damals nicht die Weißen gelandet und hätten ihre fortschrittliche Zivilisation zerstört, dann wären die Indianer bereits auf dem Mond. Oder, anders gesagt, wenn wir nicht fliegen würden, müßten die Eingeborenen Amerikas auch nicht zu Fuß gehen!

Feuergefecht

zwischen Frauen und Zigeunern. Pilsen, 16. Mai. Feuergefecht zwischen Frauen und Zigeunern. In der Nähe des Ortes Swietla überfielen Zigeuner einen Gutshof. Die dort allein anwesenden Frauen verteidigten sich mit Schußwaffen, bis nach zweistündiger Belagerung Hilfe kam. Mehrere Zigeuner wurden verletzt. *Coburger Zeitung 19.05.1912*

Bild: „Warum hast Du das getan, Mutti?“ Anklagend fragen diese Kinder ihre Mütter, warum sie dem „Fahrenden Volk“ ihre sozialgerechte Teilhabe am Eigentum verweigerten. Und, ergänzt der Blogwart, ist das nicht unglaublich, daß diese Frauen Schußwaffen benutzten? Auf den Beginn des Prozesses gegen die Frauen, wegen Körperverletzung, Rassismus und dem Besitz von Gewehren, dürfen wir uns schon heute freuen.


Mai 2012
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Blog Stats

  • 2.212.560 hits

Archiv