Archiv für 8. Juni 2012

Das Wichtigste vom Tage

Im ungarischen Abgeordnetenhause schoß heute vormittag der Abgeordnete Kovazs auf den Präsidenten Grafen Tisza mehrere Revolverschüsse ab, ohne ihn zu treffen. Darauf erschoß sich der Attentäter. Der Blogwart sagt: Man sollte eine Sache auch richtig beherrschen, wenn man sich schon darauf einläßt. Immerhin hat ja auf nächste Distanz wenigstens die Selbsttötung geklappt. Jetzt sollten aber endlich die Waffen der Jäger und Schützenvereine zentral eingezogen und gelagert werden. Und Counterstrike verboten oder World of Warkraft oder Nintendo.

Durch einen zweitägigen Schneesturm in Zenzechana (Mongolei) bei dem Aimak – Stamm sind massenweise Vieh- und Pferdeherden umgekommen. Die Mongolen schätzen den Verlust an Pferden auf über 20 000 Stück. Zahlreiche weibliche Anhänger der Grünen und Linken, sowie viele Frauen aus dem evangelischen Spektrum, sind bereits in die Mongolei geeilt, um sich dem Aimak Stamm für den Wiederaufbau der Herden  zur Verfügung zu stellen. Eine Stellungnahme der verbliebenen Hengste liegt bisher nicht vor.

Bei den Pariser Kämpfen um die Weltmeisterschaft im Tennis besiegten die vier Deutschen Froitzheim, Kleinschroth, Rahe und Kreuzer sämtliche englischen, französischen und sonstigen Konkurrenten, darunter den Sieger bei den Olympischen Spielen in Stockholm Gebert. Die Schlußkämpfe um die Meisterschaft finden daher unter den vier genannten Deutschen statt. Anschliessend werden die Sieger sich im französischen Oradour-sur-Glane und dem englischen Coventry für ihre ungeheuerlicher Verhöhnung der Opfer die das französische und englische Volk,  im Kampf gegen den deutschen Nationalsozialismus erbrachte, entschuldigen. Und wehe, mahnt der Blogwart, es fehlt einer!

Coburg, 7. Juni. Eine erregte Stimmung gegen den Mischehenbeschluß herrscht in allen Berufskreisen Deutsch – Ostafrikas. Überall erhebt man leidenschaftlichen Einspruch gegen den vom Reichstag beabsichtigten Gesetzentwurf der Ehebewilligung zwischen Weißen und Farbigen.

Hier wirft der Blogwart ein, daß das nur logisch ist. In Deutsch – Ostafrika, mitten unter den Kaffern, sozusagen, hat der Deutsche eine ganz andere Sicht auf das intellektuelle und kulturelle Potential der Negerbevölkerung als die Abgeordneten im Reichstag, die lediglich die Theorie verinnerlicht haben, daß alle Menschen gleich ausgestattet sind, von der Natur. Und die Blinden theoretisch sehen, die Lahmen theoretisch laufen, sowie die Neger zum Atomphysiker taugen. Wenn ihnen nur genügend Geld in den Arsch geblasen wird. Und, ruft er bedauernd, ist das heute anders? Oma Krause, der in Berlin von kulturbereichernden Migranten mehrmals die Handtasche geklaut wurde und die mit 72 eine Vergewaltigung durch Facharbeiter nur knapp überlebte, hat gewiß eine andere Sicht auf die Zuwanderung als, sagen wir mal, Angela Merkel.

Negerweiber, deren Verständnis für europäische Kultur noch in Generationen unausreichend sein wird, Weiber, welche ihre mischblütigen Nachkommen wieder zu Negern erziehen werden, solche Weiber sollen die rechtmäßigen Ehefrauen weißer, deutscher Männer werden können?! Die Prämierung der Rassenentehrung kann doch nicht im Sinne verständiger deutscher Volksvertreter liegen, so fragen sich die überraschten Ansiedler. „Schlaft Ihr, Männer und Frauen Ostafrikas?“ so ruft mit Recht der Verfasser einer geharnischten Einspruchserklärung in der „Deutsch – Ostafr. Ztg.“, der sich Ansiedlerschaft und Presse dieser Kolonie bald anschliessen möchten zu einer eiligen Protesteingabe an den Reichstag in ähnlicher Weise, wie sie in anderen deutschen Kolonien geplant wird, gegen diesen Reichstagsvorschlag, welcher dem kolonialen Unverstand die Krone aufsetzt.

Sonneberg, 6. Juni. Vor den Augen ihres Gatten ertrunken ist im Lehnitzsee bei Potsdam beim Kahnfahren eine aus Oberlind gebürtige junge Frau. Es handelt sich um die Tochter des Lebrecht Müllerschen Ehepaares in Oberlin, die seit dem 16. April mit Herrn Kaufmann Patenhagen – Berlin verheiratet war. Die Art der Damenbekleidung begünstigte damals nicht das Überleben während einer Kahnpartie. Aus Gründen der Integration ruft der Blogwart aber die muslimischen Frauen in Deutschland auf, recht häufig Kahn zu fahren. Kahn zu fahren gehört zu den großen deutschen Traditionen. Eure Zukunft, so sagt er, liegt auf dem Wasser.

Hildburghausen, 6. Juni. Maßnahmen gegen die Zigeunerplage. In einer hier abgehaltenen Landratskonferenz wurde eine Verständigung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Zigeunerplage angestrebt. Die Verhandlungen gipfelten in dem Wunsche, daß tunlichst bald eine reichsgesetzliche Regelung für Deutschland geschaffen werde unter Festlegung des Tatbestandes des Landstreichens. Die nächste westthüringische Landratskonferenz soll in Oberhof abgehalten werden. *Coburger Zeitung, 8.06.1912* Wer Jack London gelesen hat wird wissen, daß es in Amerika für Landstreicherei den Polizeiknüppel und Gefängnis gab.


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