Archiv für 3. Juli 2012

Israelische Militärflugzeuge verletzen syrischen Luftraum

das brachte Syriens Präsident Assad als lahme Ausrede für den Abschuß einer türkischen Militärmaschine. Wir wissen aber, daß von Israel immer Frieden ausgeht und wenn tatsächlich israelische Militärflugzeuge in syrischen Luftraum eindringen sollten, weil sie sich verflogen haben oder auf Wacht für den Frieden Israels stehen, dann ist das noch lange kein Grund, auf sie zu schiessen. Ja, voller Entsetzen muß der Blogwart anmahnen, wenn fremde Militärflugzeuge in bester Absicht die Grenzen anderer Staaten verletzen, dann kann man sie doch nicht einfach vom Himmel holen! Anders wäre das ja bei Ultraleichtflugzeugen die über Frankfurts Bankentürmen kreisten. Dem damalige Innenminister Schäuble war klar, welche Gefahr Flugzeuge darstellen können, die unbefugt da herumschwirren. Der wollte da gleich die Alarmstaffel der Bundeswehr losjagen, bevor der Salafist Bomben auf Banker wirft. Oder der Anarchist. Weshalb er ja nun auch ein anderes Ressort besetzt.

Man stelle sich vor, der wollte auf sein eigenes Volk schiessen lassen, nur, weil es aus der Luft Bomben werfen könnte und Bänker töten. Fast wie dieser Assad, der ja auch. Auf das eigene Volk schiesst. Dabei überfällt es als Opposition lediglich Polizeiposten, Militärkonvois oder bringt Assadtreue um. Also Leute, die nicht zur Opposition gehören. Seit wann ist das denn einer Opposition verboten?

Deshalb hat der Blogwart auch kein Verständnis für diesen Assad, der derartige demokratische Bewegungen beschneidet. Und daß er ein türkisches Flugzeug hat abschiessen lassen, weil er glaubte, das wäre ein israelisches. Na, das ist doch das Letzte!

Wieder Deutsche verprügelt

schreibt die *Freiburger Zeitung vom 3. Juli 1912*, ganz klar, sagt der Blogwart, das war wegen dem Henlein, dem Hitler und dem Münchner Abkommen 1938, nicht etwa aus irrationaler, krankhafter Deutschenphobie. Und, die Freiburger Zeitung benutzt das schlimme Wort „Rasse“, als würde es eine slawische Rasse geben und andere. Pfui, pfui, und Dreifachpfui, schon damals waren Tschechen aber generell die Freunde der Deutschen, wie sie es ja auch jetzt sind.

Der in Prag stattfindende allslavische Sokolkongreß konnte, wie uns aus Berlin geschrieben wird, sein Ende nicht finden, ohne zu einer blutigen Ausschreitung gegen Deutsche zu führen. Während des Umzuges der Kongreßteilnehmer wurden harmlose  deutsche Studenten, die sich in das Deutsche Haus begeben wollten, überfallen und mißhandelt. Einer der Studenten wurde, als er schon am Boden lag, mit Fußtritten traktiert, so daß er schwere innere Verletzungen davon getragen hat.

Daß nicht ausschließlich der Pöbel an den Ausschreitungen teilgenommen hat, geht aus der Meldung eines Berliner Blattes hervor, wonach eine Dame in sehr eleganter Kleidung vom Balkon des Palastes der Landesbank aus auf die Studenten herunterspuckte.

Diese Vorgänge sind um so unentschuldbarer, als die deutschen Studenten in keiner Weise durch irgendeine herausfordernde Haltung die Aufmerksamkeit und den Unwillen der tschechischen Massen auf sich gezogen hatten. Sie hatten, im Gegenteil mit Rücksicht auf den geplanten Umzug der Slaven ihren üblichen Couleurbummel auf dem Graben verlegt und erst nach dem Umzuge stattfinden lassen wollen.

Das Benehmen der Tschechen stellt darnach einen rohen durch nichts provozierten Gewaltakt dar. Gewiß waren die mißhandelten Studenten, soweit bis jetzt bekannt, nicht Reichsdeutsche, und insofern haben die Tschechischen Raufbolde nicht auf die Verbündeten der habsburgischen Monarchie losgeschlagen, sondern auf ihre eigenen Staatsgenossen. Der bei der Schlägerei zum Ausdruck gebrachte Haß aber gilt dem Deutschtum schlechthin, einerlei, ob es sich innerhalb der schwarz – gelben oder schwarz – weiß – roten Pfähle befindet. … (vom Blogwart gekürzt)

Eine ganze Familie vom Blitz erschlagen. Tangermünde, 3. Juli. (D.-B. G.) Auf den Elbwiesen bei Tangermünde wurde gestern nachmittag während eines Gewitters eine ganze Familie vom Blitz erschlagen. Getötet wurden der Landwirt Albrecht aus Storkau, dessen Sohn, seine Schwiegertochter und ein Knecht. Die Mutter, eine Magd und ein Knecht wurden schwer verletzt.

Bild: 1938 flüchten, so berichten die „Wiener Bilder“,  tschechische Staatsangehörige deutscher Nationalität unter Zurücklassung von Hab und Gut in die Diktatur Adolf Hitlers. Scheinbar gehen die Tschechen mit ihren nationalen Minderheiten nicht pfleglich um, aber Deutschenphobie hat Tradition, das will weder der Blogwart, noch der damalige Völkerbund verurteilen. Der deutsche Reichskanzler nimmt diese bedauerlichen Einzelvorfälle zum Anlaß, um wegen der angeblichen Verletzung der Menschenrechte und zum Schutz der verfolgten Minderheiten in die Tschecheslowakei einzumarschieren. Ein verabscheuungswürdiges Verbrechen.


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