Sarrazin vor 100 Jahren

Zynisch und menschenverachtend äußert sich ein Autor in der *Ostafrikanischen Zeitung vom 3. Juli 1912* zur Mischlingsfrage, besser zu dem, was bei Mischlingsehen herauskommt. Das war nicht nur vor 100 Jahren, sondern eben auch zynisch und menschenverachtend und so etwas, ist sich der Blogwart sicher, so etwas gibt es heute nicht mehr. Jeder wird das bestätigen können, der offenen Auges durch Deutschland geht. Aber Geschichte beinhaltet eben auch derart erschröckliches und sollte nicht unter den Teppisch gekehrt werden. Ähnlichkeiten mit heute lebenden SPD oder FDP  – Politikern sind daher unbeabsichtigt und stehen in keinerlei Zusammenhang mit dem zitierten Text. Was Jedem einleuchten dürfte. Auszüge: …

Man muß durch jahrelanges Zusammenleben mit und unter solchen Mischlingen den eigenartigen Charakter, die verhaltene, aber bei jeder Gelegenheit hervorbrechende Hinterlist kennen gelernt haben, um sich ein Urteil über die in einer unbegrenzten Ausbreitung der Mischlinge liegende Gefahr bilden zu können. Es ist schon erwähnt, wie in den Mischlingen die schlechten Eigenschaften beider Rassen sich vereinen. Dazu aber üben die Mischlinge auf die Eingeborenen einen enormen Einfluß aus.

Der Eingeborene betrachtet den Mischling einerseits als zu sich gehörig, als einen der Seinen, andrerseits aber schaut er zu ihm auf als zu einem durch Erziehung und Wissen über ihm Stehenden. Der Mischling weiß diesen Einfluß sehr wohl auszunützen und zwar immer zum Schaden der Weißen.

Die Holländer, welche ich wegen ihres, in früheren Jahrhunderten bewiesenen Kolonisationstalentes den Engländern im Kolonisieren mindestens ebenbürtig erachte, graben sich in Niederländisch Indien durch die seit einigen Jahrzehnten befolgte Zulassung der Mischlinge, selbst zu hohen Ämtern, ihr Grab in den Kolonien.  … Hat der Weiße auf diese Weise seinen Sohn „anerkannt“, so ist Letzterer „Europäer“, und als solcher bezeichnet  der Gelbling sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Es ist eine bekannte und feststehende Tatsache, daß, wo mehrere solcher Gelblinge in einem Geschäft, auf einer Pflanzung, in irgendeinem Unternehmen beschäftigt sind, diese sich stets zusammenschließen gegen die weißen Kollegen. Äußerlich und oft lange Zeit ist davon nichts bemerkbar, aber so wie sich eine Gelegenheit bietet, stehen alle Gelben gegen den oder die Weißen. Ich habe nie gesehen, daß auch nur einer sich bei diesen Gelegenheiten auf die Seite der Weißen stellte. Dabei halten alle zusammen, Studierte mit gut und schlecht erzogenen, nur die gelbe Farbe und der Haß gegen den Weißen sind der Kitt selbst in der schlechtesten Sache. So geschieht es im Kleinen täglich, aber auch im Staatswesen zeigen sich die Folgen der falschen Politik. …

Bild: Weiß sollte der deutsche Nachwuchs sein, so die kruden genetischen und wenig hilfreichen  Theorien eines gewissen Sarrazin, und von intelligenten weißen Eltern abstammen, die Wahrscheinlichkeit, daß das Kind dann nicht dem arbeitenden Staatsvolk auf der Tasche liegt, wäre damit um Vieles höher … . Daß er damit nur überholte inhumane Thesen von vor 100 Jahren widerkäut, die das Leben längst widerlegt hat, scheint ihn dabei nicht zu bekümmern. Deshalb ist es auch richtig, daß die deutschen Regierungen die Vermehrung intelligenter, tüchtiger Deutscher bekämpfen, wo immer es möglich ist. Was wir brauchen ist Zuwanderung.

1 Response to “Sarrazin vor 100 Jahren”


  1. 1 eulenfurz 6. Juli 2012 um 13:08

    Diese kruden Thesen sind überhaupt nicht hilfreich! Jeder Mischling ist mit seinem Talent und seiner Lebensfreude eine Bereicherung für die tumben Teutonen, welche ohne eingewanderte Neger und Orientalen heute noch Kokosnüsse knacken und auf Mauleseln reiten würden!


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