Archiv für 20. Juli 2012

Polizeihund Muchtar jagt Aufkleberkleber

Man soll es nicht glauben. Mörder entkommen, Räuber entkommen, Vergewaltiger bekommen Dauerasyl im Ort Insel, Dieben geht es glänzend in Sachsen – Anhalt, kurz, die Welt ist schön, wenn da nicht die Aufkleberkleber wären. Na, nicht die von der Fraktion der LINKEN. Bewahre. Das ist sozusagen die Wiedergeburt der Freien Deutschen Jugend, obwohl die ja theoretisch verboten ist.

MAGDEBURG/DPA. Ein Fährtenhund hat die Polizei in Magdeburg zu zwei mutmaßlichen Rechtsextremisten geführt. Die Tatverdächtigen sollen an einem Wahlkreisbüro der Linken rechtsextreme Aufkleber angebracht haben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Polizeihund nahm die Spur auf und führte die Beamten zu zwei 18 und 23 Jahre alten Männer, die noch unweit des Tatorts auf der Straße festgenommen wurden. Bei ihrer Durchsuchung wurden zwei Ringe mit eingravierten Hakenkreuzen, ein Schlagring und eine geringe Menge Drogen sichergestellt.

Der Blogwart könnte jetzt schreiben, man fasst es nicht, aber das wäre gelogen. Es ist aber Normalität.  Nun fragt sich der geneigte Leser sicherlich, was hat Aufkleberkleben mit Schlagring – oder Drogenbesitz zu tun? Kann nicht jedermann Schlagringe oder Drogen (Alkohol) beliebig zum Eigengebrauch in der Wohnung vorrätig halten? Wo es niemanden stört? Anders wäre es natürlich, man brächte die in Verkehr. Oder verwendete sie, um einem Journalisten das Nasenbein zu zertrümmern. Was strafbar wäre. Nicht wahr? Verfolgt wird also nur das Kleben von Aufklebern. Und zwar mit Fährtenhunden! Zum Glück sind wir aber eine Demokratie. Der Assad könnte sich so etwas nicht erlauben. Jedenfalls nicht, ohne daß der Westen sofort bewaffnete Opposition, sprich Mörderbanden, initiierte.


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