Archiv für August 2012

Das Jahrmarktsgeschenk

Bild: Um 1900 hat noch ein Lebkuchenherz gereicht, um die Angebetete zu erfreuen. Die guckt ein wenig skeptisch.

Die Enkel fechtens besser aus

Hitler hat definitiv den Holocaust versaut. Könnte man jetzt zynisch und menschenverachtend feststellen. Was hat er damals getan? Er hat für die Juden in Deutschland eine Quotenregelung für Berufe eingeführt, so wie das heute für Frauen, Behinderte und Migranten üblich ist, er hat die Juden zu Negern gemacht, also zu Bürgern zweiter Klasse, wie in Amerika, und dann hat er sie Bespucken und Hauen lassen und später noch viel, viel schlimmere Dinge, weshalb deutsche Regierungen regelmäßig im Büßerhemd nach Auschwitz kriechen oder nach Israel, aber, sagen wir es mal offen, er war einfach zu blöd! Und zu ungeduldig.

Seine Söhne und Enkel und Urenkel haben aber dazu gelernt. Was tut man, wenn man einer Plage nicht Herr wird? Man führt eine andere Plage ein, die die erste Plage bekämpfen soll. Da das weltweit in der Land – und Forstwirtschaft funktioniert, oder besser gesagt nicht funktioniert, dachten sich deutsche Politiker, die Juden werden wir nicht mehr los, die Methode Hitler ist diskreditiert, machen wir gute Miene zum bösen Spiel, geben wir die zerknirschten Antinazis und führen Moslems ein. Die sorgen dann dafür, daß Deutschland wieder judenrein wird, so wie Norwegen und andere skandinavische Länder inzwischen fast judenrein geworden sind und wir waschen unsere Hände in Unschuld. Und die Moslems werden, wenn sie keine Juden mehr zum massakrieren finden, wieder abziehen. Oder auch nicht.

Und, wie man den Zeitungen entnehmen kann, geht der Plan der deutschen Regierungen vorzüglich auf. Klar, daß die nun den Antisemitismus beklagen müssen, Frau Merkel kann sich ja kaum hinstellen und rufen: „Bravo! Weiter so!“ Das tut aber die Frau Böhmer, wenn sie sagt, die Zuwanderung von Judenhassern, die bereichert uns. Natürlich formuliert sie das anders aber jeder sieht doch das Resultat.  Oder nicht?

Auch die Zeitungen müssen sich selbstverständlich betroffen geben aber wer täglich über die rassistische Benachteiligung von Migranten berichtet und was die auch als Intensivtäter doch für liebe Kerle sind, der stützt doch das System des schleichenden Genozids. Oder hat jemand dazu andere Informationen?

Wie auch immer, wo der Hitler aus Ungeduld noch alles übers Knie gebrochen hat, das geht unter deutschen demokratischen Regierungen hübsch gemütlich vonstatten und daß deutsche Staatsanwälte und Polizisten nicht gegen antisemitische migrantische Gewalttaten vorgehen können, das versteht sich ja wohl von selbst. Das wäre nämlich rassistisch und gemahnte an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Und die nicht zu wiederholen, das ist doch deutschen Regierungen Herzensangelegenheit.

Dem Blogwart sind die Juden in Deutschland übrigens völlig Wurscht. Nicht Wurscht ist ihm aber, wenn deutsche Regierungen Leute einwandern lassen, die anfangen, die Einheimischen zu Verprügeln, zu Berauben oder zu Vergewaltigen, egal, ob die jüdischer oder evangelischer Konfession sind oder ohne jeglichen Glauben. Daß sich dann die Presse hinstellt und Tränen vergiesst, weil Einheimische jüdischer Konfession wegen ihrer jüdischer Konfession verdroschen werden, wo es ihr bei allen anderen Bundesbürgern herzlich schnuppe ist, das ist der eigentliche Skandal.

Bild: 1938 Die jüdische Synagoge in Nürnberg wird auf Geheiss der deutschen Reichsregierung abgerissen. 2012: Leider kann die deutsche Bundesregierung nichts gegen Migrantengewalt gegen Juden unternehmen. Wie sie auch somst nichts gegen MIgrantengewalt unternehmen kann. Sie hat offenbar aus der Vergangenheit gelernt.

Lies auch : Nazialarm! Juden in Deutschland müssen sich wieder verstecken. Vor der Untätigkeit der Regierung Merkel. Die ist, zufälligerweise  von der CDU. Nicht von der NPD. Oder NSDAP. Wie manche meinen könnten. CDU, das kleinere Übel, dem das nächste Mal wieder unsere Wählerstimme gilt.

Jedem das Seine

In der *Freiburger Zeitung vom 30. August 1939*, Morgenausgabe, findet sich obenstehendes nette Gedicht, leider ohne Nennung des Autors. Das Gedicht mit „Jedem das Seine“ zu titeln, ist natürlich starker Tobak, wo wir heute wissen, irgendwo über einem Konzentrationslager prangte dieselbe Inschrift. Da hätten sie ruhig einen anderen Text nehmen können. Vielleicht: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Oder „Nutze den Tag“. Dann wäre das heute zynisch und menschenverachtend und eine Nazi – Parole. England bringt übrigens seine Truppen in Bereitschaft. Das verwundert etwas, hat der Hitler doch gerade angeboten, über die Polenfrage friedlich zu verhandeln. Kanada mobilisiert bereits. Die haben ja auch einen weiteren Weg nach Deutschland. Natürlich ist alles, was in der Zeitung damals stand, absolute Meinungsmache und schlichtweg Lügnerei. Nur sollte man bedenken, daß der Krieg ja noch gar nicht begonnen hat und ausländische Zeitungen waren durchaus zu erhalten, in denen natürlich auch berichtet wurde. Man sollte dem Reichspropagandaministerium wirklich nicht die Dummheit unterstellen, die heute die Macher von ARD, ZDF und anderen Faktensendern an den Tag legen. In Zeiten des weltweiten Fernsehempfangs und des Internets.

Bild: Jedem das Seine. So ist das jetzt im deutschen Land: Der Hamster kommt nicht mehr zum Raffen, er kann nicht mehr mit gier`ger Hand des Volks Erzeugnis und Bestand in seinen eignen Beutel schaffen! Dies ist das Zeichen großer Tat: Was deutscher Fleiß erzeugt fürs Leben, spannt kein Gewinnler auf sein Rad, es wird zum Segen und zur Saat dem ganzen Volk zurückgegeben! So steuert Umsicht jeder Not und teilt gerecht des Landes Gaben, daß alle Bürger Milch und Brot, von jeder Frucht ihr reichlich Lot und alle satt zu essen haben!  Sei stolz, daß du in diesem Kreis vorsorglich wurdest eingeschlossen! Nun gib dich nicht dem Unmut preis! Wer diese Zeit versteht, der weiß sich eins mit allen Volksgenossen! Das Volk ist alles und das Land! Du bist an Volk und Land gebunden! Sei pflichtig ihm mit reiner Hand, dann werden Volk und Vaterland von keinem Wetter überwunden.

Der Blogwart meint, das mit den Hamstern, der Tier – und Artenschutz war bei den Nazis offenbar schwach ausgeprägt, wo heute Hamsterkot ausreicht, um industrielle Großprojekte zu verhindern. Aber eine schöne journalistische Kostbarkeit, heute würden natürlich Gedichte über Erderwärmung und Klimawandel abgedruckt, weil es das ist, was uns am meisten bewegen sollte.

Mein Freund der Baum ist tot

Schau an. Der Blogwart fragt sich nun, woraus die Bretter bestehen, die LINKE, so vor dem Kopf genagelt, vor sich hertragen. Hoffentlich nicht aus Eichenholz? Von deutschen Eichen darf übrigens nie wieder Krieg und Faschismus ausgehen. Die Brennholzstapel mahnen die Lebenden.

Greuelpropaganda

Ein Protest der deutschen Heeresleitung. Hauptquartier, 28. August. (W.T.B.) Die deutsche Heeresleitung protestiert gegen die von unseren Gegnern verbreiteten Nachrichten über Grausamkeiten der deutschen Kriegführung. Wenn Härte und strengste Maßnahmen nötig geworden sind, so sind sie veranlaßt worden durch die Teilnahme der Zivilbevölkerung, einschließlich von Frauen an heimtückischen Überfällen auf unsere Truppen und durch bestialische Grausamkeiten, die an Verwundeten verübt worden sind. Die Verantwortung für die Schärfe, die in die Kriegsführung hineingebracht worden ist, tragen allein die Regierungen und die Behörden des von uns besetzten Landes die ihre Bürger mit Waffen versehen und zur Teilnahme aufgehetzt haben. Überall da, wo sich die Bevölkerung feindlicher Handlungen enthält, haben unsere Truppen weder Menschen noch Gut beschädigt. Der deutsche Soldat ist kein Mordbrenner und Plünderer, er führt nur Krieg gegen das feindliche Heer. Die in ausländischen Blättern verbreiteten Nachrichten, die Deutschen trieben die Bevölkerung des Landes im Gefecht vor sich her, ist eine Lüge, die den moralischen Tiefstand des Urhebers kennzeichnet. Jeder, der die kulturelle Entwicklung unseres Volkes kennt, wird dies als solche von vornherein bezeichnen. gez. v. Moltke *Freiburger Zeitung 29.08.1914*

Bild: Belgische Barbareien: Der gefangene „Bürgermeister“ einer eroberten belgischen Stadt auf dem Transport nach Deutschland, der durch das Aufziehen einer Flagge des Roten Kreuzes einen deutschen Stabsarzt in sein Haus lockte und dort ermordete.


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