Deutsch Food Haus

Wie sehr Einwanderung die deutsche Gesellschaft bereichert, darüber staunt der Blogwart jedes Mal wieder neu. Jüngstens fand er eine Werbung in seinem Postkasten, was an sich ja nichts ungewöhnliches ist. Geworben wurde für ein neu eröffnetes „Deutsch Food Haus“, das von einem Inder und einer Deutschen betrieben wird, warum sie die Lokalität Deutsch Food Haus  genannt haben? Vielleicht, weil „Zum fröhlichen Inder“ nicht mehr frei war? Oder hatte das andere Gründe? Denn was da angeboten wird, hat mit deutsch nicht das geringste zu tun. Keine Schweinshaxen, keine Thüringer Klösse, kein Labskaus, kein Schnitzel. Nur der Allerweltsdreck, der unsere Tische bunter macht. Irgendwelches ausländisches Zeugs, das man sich auch liefern lassen kann. So man denn will.

Der Blogwart fragt sich nun, wieso Deutsch Food Haus? Hätte es nicht besser German Food House heißen sollen? Hat da das Englisch nicht gereicht? Das German hätten die eingeborenen  Germanen schon kapiert und das Food auch. Und bei House gibt es auch keine Probleme. Vom Klang her. Müssen wir uns nun an solch haarsträubendes Radebrechen gewöhnen? Im eigenen Land? Hebt das das Niveau? Im Land der Goethes, Herders oder Schillers?

Oder ist das nur wieder ein rassistisches Attentat des Gewerbeamtes? Haben sich die ausländerfeindlichen Beamten gedacht, lass den dummen Apu mal mit dieser Sprachverirrung ruhig ein Lokal aufmachen. Sagst Du nichts, soll sich der Laptopinder  ruhig blamieren, der Geldwäscher. Und was ist mit der angebliche Deutschen? Wieso kriegt die die Goschen nicht auf? Fragen über Fragen. Und keine Antworten.

Bild: Im Deutsch Food Haus erwarten den Gast heimische Speisen und Deutsche Küche. Krokodile kommen fangfrisch auf den Tisch, die sich zuvor  glücklich und freilaufend in Elbe, Saale oder Unstrut tummelten.

5 Responses to “Deutsch Food Haus”


  1. 1 STEINSCHLAG 6. August 2012 um 08:08

    Dieses Trauerspiel beobachten wir ja schon längere Zeit.Da kommt mir
    immer die Galle hoch.Es ist kein Englisch u.kein Deutsch.Engleutsch.
    D. ist wohl das einzige Land der Erde,wo sich die Einheimischen mit
    fremder Sprache „schmücken“oder angeben wollen.Man ist doch sooo
    Weltgewandt,so schlau.Das Eigene,selbst die Muttersprache,gilt im
    Lande nichts.
    So sind wir nun wieder bei Sarrazin gelandet.Wenn wir die eigene Sprache
    zerstören,so zerstören wir auch unsere Kultur.Ohne Kultur kein Volk.
    Das fing ja schon bei den Fürstenhöfen zur Zeit Friedrich des Großen an.
    Da redete man französisch.Das war ja viel besser.
    Erst Dank Goethe,Schiller u.vielen anderen Denkern,wurde sich wieder
    an die eigene Srachkultur erinnert.

  2. 2 Pecos Bill 6. August 2012 um 10:02

    Kam letztlich im Rheinland an einer Sanitärladen vorbei, der sich „The Bad Shop“ nennt.

  3. 3 Karl Eduard 6. August 2012 um 10:17

    Bad wie „bäd“? Das ist gut. Dümmer geht eben immer.

  4. 4 Beipflichter 6. August 2012 um 10:53

    Höhö, die bunzeldeutschen Denglisch-Arschleckerles haben noch bessere „Wortschöpfungen“ auf Lager, z. B. in einem Lederwarengeschäft gabe es „Bodybags“, „Handy“ bedeutet in englischsprachigen Ländern „geschickt“ und mitnichten ein Mobiltelefon. Selbst der „Evergreen“, im Sinne eines „jung gebliebenen Schlagers“ ist dort unbekannt. Auf „Juuu Tjuuub“ wird’s auch immer brechreizhafter, was jüngere Bunzelreplokaner für ein Kauderwelsch absondern. Da werden Objekte, die vorgestellt werden sollen, erst mal „unboxt“. Wenn die „Qualliti“ OK ist, wird dann die „Performänz“ „getscheckt“, änd so on, änd so on

  5. 5 Pecos Bill 7. August 2012 um 08:55

    Maskenbildner werden im deutschen Fernsehen inzwischen „Makeup-Artisten“ genannt…


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