Archiv für 7. August 2012

Noch ein degenerierter Blödmann

Präses Schneider will, daß Nadja Drygalla auf den Knien nach Canossa kriecht. Daß der Mann völlig plemplem ist, steht außer Zweifel. Die Käßmann wollte mit den Taliban um Frieden beten und der Kuttenfurz will echte Reue. Wofür? „Wer ohne Sünde ist … blablabla.“ Also, der Blogwart ist ja ungläubig, aber der Jesus hätte diesem Kuttenfurz sicher einen Arschtritt verpasst, daß er über den Jordan fliegt.

Bild: Präses Schneider – „So, Frau Drygalla, daß Sie sich von jeglichem rechtsextremen Gedankengut distanzieren, schön und gut. Aber die Reue, Frau Drygalla, die Reue muß viel ehrlicher klingen. Viel, viel ehrlicher! Und jetzt noch einmal: Mein Freund ist ein Nazi, ich schwöre ihm ab, ich schwöre ab, allen Gedanken, die nicht zuvor von der EKD abgesegnet wurden, von der Bundeskanzlerin oder auch der Redaktion der SÜDDEUTSCHEN. Bitte! Ihr Einsatz!“

Beate Zschäpe hat keine Lobby

Schon gar nicht in Regierungskreisen. Während das islamisch-jüdisch-christliche Abendland, vertreten durch seine demokratische Presse,  für Frauen heiße Tränen vergiesst, die in einem beispiellosen Justizskandal in der jüngeren Geschichte des Landes zur Sau gemacht werden sollen, fehlt solcherart Empathie bei Beate Zschäpe völlig. Auch diese sitzt in Untersuchungshaft, die wohl noch bis zum Sankt Nimmerleins Tag andauern wird, dabei hat sie nicht einmal irgendwelche religiösen Gefühle verletzt und damit Haßverbrechen begangen. Keine Döner ermordet, noch sonst ein Verbrechen begangen. Jedenfalls wurde ihr keines nachgewiesen. Doch unschuldig bis zum Beweis der Schuld, das war einmal.  Immerhin ist sie mutmaßliche Terroristin. Was heisst, es wird vermutet, daß sie Terroristin ist und das genügt, sie einzusperren. Mal zur Erläuterung. Das ist, als würde einem das Ordnungsamt einen Zahlungsbeleg schicken, weil man mutmaßlich falsch geparkt habe. Auch wenn man nie ein Auto besessen hat. Alleine die Vermutung reicht aus. Klingt das nicht nach Syrien? Wo da dieses Unrechtsregime an der Macht ist?

Der Unterschied aber ist, der russische Regierungschef hat empfohlen, die drei Pussys nicht zu hart zu bestrafen. Das würde Frau Merkel niemals tun. Die deutsche Justiz ist nämlich unabhängig. Und frei von politischer Einflußnahme. Was Frau Tschäpe sicherlich ziemlich froh stimmt. Die Zeit im Gefängnis dient lediglich zur Wahrheitsfindung. Oder bis Gras über die Sache gewachsen ist. Und das kann noch sehr, sehr lange dauern. In diesem Staat, der von der täglichen Enthüllung erfundener oder tatsächlicher Naziskandale lebt.

Bild: Schmachten in den Kerkern einer gelenkten Demokratie, in denen es religiöse Hassverbrechen gibt. In Deutschland wäre so etwas unmöglich, Hass gegen eine Religion strafrechtlich verfolgen zu lassen. Außer man sagt schlimme Sachen über Mohammed oder hat die Nase voll von dauermoralisierenden Juden. Neben Islamophobie und Antisemitismus hätte der Bürger dann ganz schnell „Volksverhetzung“ an der Backe. Und das ist kein Kavaliersdelikt.

Machtwort im Fall Drygalla

Regierung nimmt Stellung: Wie nun bekannt wurde, hat sich der Reichsminister für freies demokratisches Pressewesen, öffentlich rechtliches Fernsehen und Volksaufklärung entschieden zum Fall der Nazi – Braut Drygalla geäußert, deren Anschlagspläne auf die olympische Idee nur durch die Wachsamkeit freischaffender Indymedia – Mitarbeiter vereitelt werden konnten, ihre tausendfachen Opfer kamen also noch einmal knapp mit einem blauen Auge davon.

Wie Dr. G. betonte, gilt natürlich weiterhin, „jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Da gibt es in der Praxis keine Abstriche. Das heisst aber nur, fügte er hinzu, daß es der Staat nicht tun darf. Sonst könne jeder. Verbieten oder diskriminieren. Deutschland wäre schliesslich ein freies Land. Es hätte sogar eine Freiheitlich Demokratische Grundordnung. Afghanistan nicht. Darüber solle man doch froh sein.

Auch was die Partnerwahl betrifft, so Dr. G., mische sich der Staat nicht ein. Freilich, erklärte er mit einem Augenzwinkern, wer jemanden liebe, der in einer Partei wäre, die bei jedermann ungute Gefühle erzeuge, weil die Presse eben gute Arbeit geleistet hätte, der müsse sich nicht wundern, wenn er als Polizistin nicht weiter tragbar wäre, auch wenn der Verfassungsschutz das Fundament dieser Partei stelle und die Gelder, könne man doch dem Verfassungsschutz daraus keinen Vorwurf machen. Der wäre doch dazu da, die Verfassung zu schützen und das ginge nun mal nicht ohne Verfassungsfeinde. Und, wozu wäre denn die Liebe da, wenn nicht, um alle Hindernisse zu überwinden?

Von einem Vernichtungskrieg gegen eine junge Frau, den die Presse führe, könne doch keine Rede sein, fuhr Dr. G. fort. Oder daß jemand persönlich fertig gemacht werden soll. Die Leute tun nur nach bestem Wissen und Gewissen ihre Arbeit und wenn von beidem nichts vorhanden ist, könne doch die deutsche Regierung nichts dafür. Noch weniger etwas dagegen tun. Das sind doch erwachsene Menschen, argumentierte Dr. G. weiter, denen müssen wir doch nicht befehlen, was sie schreiben oder was sie nicht schreiben, die tun das von sich aus. Jedenfalls, so Dr. G. weiter, habe die Regierung ihre Konsequenzen aus dem Fall der Nazi – Terroristin Drygalla gezogen. Künftig sollte schon in der KITA hoffnungsvolles olympisches Personal, streng nach Quote, selektiert werden, die unter intensiver staatlicher Betreuung zu Medaillengewinnern herangezogen würden, natürlich schliesse das auch arrangierte Freund-, Liebschaften oder späteres Heiraten mit ein. Von Zwang wolle er da nicht reden. Eher von Vernunftehe. Liebe ist aber nicht alles. Schloss Dr. G. Der Blogwart meint: Gut, daß das mal so offen gesagt wurde.

Sherlock Holmes und die Sieben Zwerge

Zwei von den Zwergen erklären in der SÜDDEUTSCHEN, warum Nadja Drygalla ein verlogenes Dreckstück und ihre ganze Geschichte, wie sie ihren Freund dazu gebracht hat, eine in Deutschland völlig legale Partei zu verlassen, von hinten bis vorne erstunken ist. Antonie Rietzschel und Oliver das Gupta (Keine Ahnung, was das Gupta ist, vielleicht irgendein Wuschelkuschelnazijägermonster?) hauen auf die Olympionikin ein, natürlich immer im Dienste der Wahrheit und Volksaufklärung. Antonie Rietzschel und Oliver das Gupta. Zwei Namen, die man sich merken und auf die Liste der Volksbelüger setzen sollte, die für Geld gezwungen werden, im Privatleben einer jungen Frau herumzuwühlen, die, man muß es wiederholen, weder jemanden beraubt, niedergeschlagen, bestohlen, vergewaltigt oder für den letzten, noch alle anderen Rettungsschirme gestimmt hat, mit denen die Arbeitsleistungen Millionen Deutscher vernichtet werden und ihre Kinder, Kindeskinder und Urururenkel in die Zinsknechtschaft getrieben wurden.

Sicher, früher haben sich die Leute auch immer auf den Befehlsnotstand berufen oder auf „ich mußte ja solche Ungeheuerlichkeiten schreiben, sonst hätte es ein anderer getan und meine süßen Kinderchen, Hunde, Katzen, Meerschweine oder Wellensittiche wären dem Hungertode überantwortet worden. Ich konnte mich doch nicht weigern!“ Die Richter haben dann meist ausgeführt, daß ja wohl jeder Mensch irgendwo einen moralischen Kompass habe, der ihn erkennen lasse, was richtig und falsch sei und wo „so etwas tut man nicht“ anfängt. Und die Zuseher im Gerichtssaaal können sich der Erklärung des Richters nicht verschliessen und Abscheu überkommt sie, über so verkommene Subjekte und am liebsten würden sie ihnen ins Gesicht spucken, nur die Würde des Gerichts, die hält sie davon ab und die Einsicht, daß Antonie Rietzschel und Oliver das Gupta es einfach nicht wert sind. Würden sie denn einmal für ihre Verkommenheit und Lohnlügnerei bezahlen. Was natürlich nie geschehen wird. In Deutschland. Hier ist die Presse frei. Und das ist auch gut so.

Bild: Für unermüdliche Aufklärungsarbeit im Dienste der Volksaufklärung und Verdienste bei der moralischen Gesunderhaltung des deutschen Volkes, verleiht dieses Blog den edlen Journalisten Antonie Rietzschel und Oliver das Gupta den Goldenen Nazi. Mögen sie das bekommen, was sie für ihre vorbildliche Arbeit verdienen. Möglichst noch im diesseitigen Leben.


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