Archiv für 14. August 2012

Gleichstellung benachteiligt Frauen

Freude schöner Götterfunken. „Am 21.12.2012 tritt als Folge des sogenannten *Achat – Urteils* des Europäischen Gerichtshofes eine gesetzliche Anordnung in Kraft, die den Versicherungsunternehmen untersagt geschlechtsspezifische Unterscheidungen in den Versicherungstarifen innerhalb der Europäischen Union vorzusehen. Ab diesem Zeitpunkt ist nur noch der Vertrieb sogenannter Unisex – Tarife für Männer und Frauen zulässig.“ So weit das Versicherungschinesisch.

Was bedeutet das nun? Eine Unfallversicherung teilt zur Risiko – und Beitragsbewertung in sogenannte Gefahrenklassen ein. Klasse A umfasst alle Männer in Berufen ohne körperliche Tätigkeit. Wenig körperliche Tätigkeit, geringeres Unfallrisiko – günstiger Beitrag. Klasse B umfasst alle Manner in Berufen mit körperlichem Einsatz. Erheblich mehr Beitrag als bei Klasse A. Klasse K – Kinder. Da Kinder selten an Hochöfen oder im Gleisbau tätig sind, ist das der billigste Beitrag im Vergleich der Tarifklassen. Und dann gibt es bis heute noch die Gefahrenklasse F. Die Frau. Unabhängig von ihrem ausgeübten Beruf wurde sie wie ein Mann in der Berufsklasse A eingestuft. Also positiv diskriminiert. Bevorzugt. Beitragsmäßig. Im Vergleich mit dem Manne.

Damit ist zum 21.12.2012 Schluß. Geschlechtsspezifisch darf dann nicht mehr unterschieden werden, daß vielleicht Anlagenfahrerin Brigitte im billigeren A – Tarif eine Unfallversicherung bekommt. Denn das wäre ja irgendwie diskriminierend. So hat Europa auch sein Gutes.

Bild. Die kleine Helga G. ist zufrieden. Groß – Europa beseitigt die Ungleichbehandlung der Frau. Das wurde höchste Eisenbahn. Dass ihre eigene Unfallversicherung im diskriminierenden Kinderunfalltarif nur halb so teuer ist, wie die der Mutti, das sollte schleunigst geändert werden. Immerhin, meinte Helga, werde ich doch auch mal erwachsen.

Judentum ist mehr als Halligalli

Meint H. M. Broder mit Blick auf Bärbel Schäfer. Die wollte offensichtlich irgendwas mit Glauben machen, irgendeine Lifestyle – Religion, da hat sie nun den Salat. Man sollte meinen, jede Religionsgemeinschaft würde sich über Konvertit(t)en freuen, die die Gemeinde der Anhänger vergrößern, aber nein! Denn da ist doch noch was,  das mit A anfängt und mit mus aufhört? Oder mit P losgeht und mit grom aufhört? Also der Kern des Judentums. Was jedermann und täglich in Erinnerung zu rufen ist.

Nun hat der Blogwart ja keine Ahnung von Religion aber die Christen liest er sehr wenig klagen, daß sie damals den Löwen als Futter dienten und als Schmuck für die Kreuze. Vielleicht liest er auch immer nur die falschen Blogs. Jedenfalls gibt es auch im Christentum etwas, das mit A anfängt und mit mus aufhört. Alkoholismus. Die sollen sogar Messwein haben. Die Christen. Dazu knabbern sie dann Gebäck und fahren anschliessend bei Rot über die Ampel. Womit  schlagartig ihre Beliebtheit steigt.

Klar, daß das nicht Leute wie Bärbel Schäfer reizt, die irgendwas mit Glauben machen wollte, wegen dem Spass Faktor. Aber ohne Alkohol. Darüber kann man sich nun natürlich ärgern. Wieder so eine unwahre Jüdin. Und beschnitten ist sie wahrscheinlich auch nicht.

Bild: Immer mehr Deutsche sind es so satt, andauernd als Nazis, Holocaustmörder und Antisemiten betrachtet zu werden, auch wenn sie persönlich weder in die NSDAP eintreten, noch am Holocaust teilnehmen konnten. Wegen der späten Geburt. Pech gehabt.

Verzweifelten bleibt da oft nur der Ausweg, zum Judentum zu konvertieren, alleine das macht frei von jeglicher Schuld. Leider vergessen sie dann aber mit ihrer neu gewonnenen Unschuld nichts anzufangen. Wie Bärbel Schäfer. Anstatt ein weiteres Holocaustmuseum zu gründen, auf den Spuren Anne Franks zu wandeln oder wenigstens einen Stolperstein für ihre deportierte Verwandschaft zu stiften, üben sie sich in Spass und Lebensfreude. Judentum ist aber mehr als Koksen und Zwangsprostituierte aus der Ukraine zu ficken. Es ist harte, harte Arbeit und unaufhörliches Leiden.

Furchtbares Erdbeben in der Türkei

Furchtbares Erdbeben in der Türkei, schreiben die Wiener Bilder im August 1912 und der Illustrator, live dabei, vor Ort, sozusagen, hat die Feder gezückt und das Geschehen minutiös festgehalten. … Noch ist die ganze Wahrheit nicht bekannt, da die telegraphische Verbindung unterbrochen ist, aber man nennt mehr als dreißig Namen von Städten und Dörfern, welche durch das Beben, durch Sturmfluten und Bergsturz, mehr aber noch durch die in Trümmern ausgebrochenen Brände ganz oder zum größten Teil vernichtet wurden. Bis nach Adrianopel im Norden, Konstantinopel im Osten, reichte das Gebiet des großen Unglücks, durch das die fleißige, vorwiegend griechische Bevölkerung ins Elend gestürzt wurde. Die Toten und Verwundeten zählen nach Tausenden, Hiobsposten berichten von 1200 Toten.

Ein Augenzeuge, der mit dem Dampfer „Pelops“ in Konstantinopel angekommen ist, erzählt, daß man in den Dardanellen an dreißig Erdstöße verspürt habe. In einer Stadt an den Dardanellen sprudelte plötzlich eine heiße Quelle auf großem Umkreis empor, um dann in Spalten zu verschwinden, die sich plötzlich auftaten. Viele Steinhäuser stürzten vollständig ein, von einzelnen nur die Vorderfront. So wurde die Meeresseite der am Strand gelegenen Häuser überall eingerissen, die Rückseiten blieben vielfach stehen. Andere blieben außen intakt, während sie innen zusammenstürzten und aussahen wie ausgebrannt. Die Holzhäuser widerstanden besser.

Eine Moschee ist völlig eingestürzt. Das britische Konsulat ist schwer beschädigt, die griechische Kirche zerstört. Längs des ganzen Ufers, vom österreichischen zum englischen Konsulat klafft ein Erdriss.

Siedende Wasser rissen den ganzen Kai fort, um dann in jäh sich öffnenden Schlünden zu versinken. Alle Straßen der Stadt sind Trümmerfelder. Tausende von Personen in Galipoli fanden den Tod, die Zahl der Verwundeten ist auch sehr beträchtlich. …


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