Archiv für 11. September 2012

Wieder Hetze gegen Inder

Die Toten des Inderlynchens von Mügeln sind noch nicht kalt, da wird wieder gegen Inder vom Leder gezogen. Sie vertreiben die Einheimischen, schreibt die Zeitung. Und, daß gegen deren Ausbreitung etwas unternommen werden muß. Ursprünglich stammen sie aus dem Himalaya aber in Deutschland gefällt es ihnen besser. Speziell der Harz. Daß der Osten als besonders ausländerfeindlich verschrien ist, stört die Zuwanderer auch nicht. Zur Not wird man sich eben an die Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung wenden, die UNESCO oder Sebastian Edathy. Der kennt seine Pappenheimer und weiss die richtigen Worte schon zu setzen. Und daß die Einheimischen sagen, die Unterhaltungsbehörden würden sich schon um sie kümmern, sie nötigenfalls auch beseitigen, derartige Todesdrohungen ist es doch längst gewöhnt, das indische Springkraut.

Wann kommt der Wesenstest?

Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat die schweren Ausschreitungen am Rande eines kurdischen Kulturfestes in Mannheim verurteilt – und Konsequenzen angekündigt. „Das war grundlose Gewalt gegen die Polizei. Sowas geht nicht in unserem Rechtsstaat“, sagte Gall am Sonntag in Stuttgart. Begründete Gewalt hingegen, fügte der langjährige Parteisoldat hinzu, begründete Gewalt sei schon in Ordnung, beispielsweise gegen Rechts, den Kapitalismus, die amtierende Regierung, wenn sie nicht durch die SPD gestellt werde, und als Ausdruck von Zivilcourage.

Als erste Konsequenz kündigte Genosse Gall an, den Vorschlag für einen Wesenstest bei Migranten und Personen migrantischer Halb – oder vollständiger Abstammung im Landtag einzubringen, um die Polizei besser vor grundloser Gewalt zu schützen. Begründete Gewalt, wie bereits gesagt, ginge schon in Ordnung, es könne aber nicht sein, daß völlig unprovoziert, aus heiterem Himmel Polizisten überfallen würden, die vollkommen ahnungs – und somit wehr- und hilflos wären. Der Wesenstest, so Baden-Würtembergs Innenminister, könnte unter Aufsicht erfahrener Psychologen und einsatzbereiter Sondereinsatzkräfte der Polizei, auf abgelegenen Plätzen stattfinden, ob die Personen, die den Wesenstest nicht bestehen, eingeschläfert, abgeschoben oder bei Nacht in Afrika ausgesetzt würden, darüber müßte dann der Landtag vorab entscheiden.

Solche Menschen dürften jedenfalls nicht in Deutschland bleiben, sie wären eine unkalkulierbare Gefahr für die Polizei und das könne ja niemand wollen. Außer der Bundesregierung. Und, fügte er hinzu, die Zivilbevölkerung mag sich ja an unprovozierte Überfalle durch Kurden und andere Migranten gewöhnt haben, Polizisten dürften aber nicht einfach wegrennen, wie der normale Bürger. Sie hätten eine Aufgabe zu erfüllen. Recht, Ordnung und Sicherheit auf den Straßen durchzusetzen und das ginge nun mal nicht, wenn sie dabei angefallen würden. Reinhold Gall rief abschliessend die Bevölkerung auf, der Polizei zur Seite zu stehen und nicht wegzuschauen, würde diese grundloser Gewalt ausgesetzt. Jeder müsse dann beherzt einschreiten, sicherheitshalber aber die Gewalttäter fragen, aus welchem Grund sie die Polizei attackierten und wenn nötig Zeugen benennen, die bezeugen könnten, mit welcher Begründung die Polizei angegriffen wird. Oder ob völlig ohne. Sicher ist sicher.

Von einem Schwein getötet

(Nein, hier geht es nicht um die tägliche Migrantengewalt oder die Beihilfe durch deutsche Politiker.) Luxemburg, 11. September. (W. T. – B.) In Villiers drang ein Schwein in eine Arbeiterwohnung ein und fraß zwei kleine Kinder derart an, daß sie starben. Ein drittes Kind wurde von dem Schwein schwer verletzt. Die Mutter der Kinder wurde vor Schrecken wahnsinnig.  Der Blogwart meint, dieser und ähnlicher Geschehnisse vor 100 Jahren erinnert man sich am heutigen 11. September natürlich nicht mehr, deshalb holt sie der Blogwart auch aus den staubigen Archiven digitaler Zeitungen. Daß wir am 11. September alle Amerikaner wurden, das ist ja sowieso jedem noch deutlich bewußt.

Totgebissen. In Fischbach (Taunus) wurde Montag nachmittag das 2 1/2 jährige Kind des Schreiners Jakob Schleicher von einer Bulldogge totgebissen. Der Frkf. Ztg. berichtet man darüber: Das Kind wurde von seinem Brüderchen in einem Sportwagen spazieren gefahren und begegnete hierbei einem Dienstmädchen aus der Pension Bavaria, das eine Bulldogge bei sich führte. Die Dogge sprang, ohne daß sie gereizt worden wäre, plötzlich auf das Kind los und zerfleischte es am ganzen Körper. Das Dienstmädchen machte vergebliche Versuche, die Bestie von dem Kind loszubringen und wurde schliesslich selbst von dem Hund gebissen. Das Kind erlag nach einer Stunde den Verletzungen.

Die Kaisermanöver. Am Blauen Berg bei Lonnewitz unweit Oschatz kam es am Dienstag nachmittag zu einem großen Treffen zwischen Kavalleriemassen beider Parteien. Die rote Kavallerie schlug die blaue in kräftiger Attacke zurück. Auch reitende Feldartillerie und Maschinengewehre traten in Tätigkeit. Auf der roten Seite wurden auch sächsische Schützen bemerkt. Der Kaiser, in sächsischer Ulanenuniform, blieb länger auf dem Blauen Berg und beaobachtete den Verlauf des Treffens. Auch der Großherzog von Sachsen und der Großherzog von Mecklenburg Schwerin waren zeitweise anwesend, ebenso der Prinz Waldemar, Chef des freiwilligen Automobilkorps in dessen Uniform. In der Suite des Kaisers befanden sich u.a. der Fürst zu Fürstenberg, der Chef des Generalstabes, v. Moltke, der alte Graf Zeppelin in Ulanenuniform u. die Schweizer Offiziere Sprecher v. Bernegg und Oberst Wille.

Die französischen Herbstmanöver. Paris, 11. September. (W. – T. – B.) An den heute beginnenden großen Herbstmanövern, die sich in der Touraine abspielen, nehmen 110 000 Mann teil, darunter zum ersten Mal seit 40 Jahren eine ausnahmslos aus Reservisten bestehende Infanteriedivision, 500 Geschütze, 54 Flugzeuge und vier Lenkballons.

Ottenau, 10. September. Ein frecher Überfall hat unsere Einwohner in nicht geringe Aufregung versetzt. Am gestrigen Nachmittag wurde ein Reisender der Herderschen Buchhandlung in Karlsruhe, namens Joseph Baier, als er von Sulzbach nach Ottenau zu lief, von einem jungen Manne angehalten, der von ihm die Herausgabe des Geldes verlangte. Als der Reisende dies verweigerte, gab der Wegelagerer aus einem Revolver mehrere Schüsse ab und flüchtete in den nahen Wald, von wo er aus noch einige Schüsse auf den bereits am Boden Liegenden abfeuerte. In verletztem Zustande wurde der Reisende aufgefunden und hilfsbereite Leute sorgten für baldige Übergabe des Verletzten in ärztliche Behandlung. (Und das alles ohne Mobiltelefone und Rettungswagen mit Blaulicht, die in rasender Eile herangebraust kommen.) Die sofort aufgenommene Verfolgung des Täters blieb bisher ergebnislos, doch hofft man seiner habhaft werden zu können, da der Überfallene eine genaue Beschreibung des Täters geben konnte.

p. Mannheim, 10. Sept. In der Nacht vom Sonntag zum Montag wurden verschiedene Leute von einem Feldhüter mit dem Fernrohr beobachtet, als sie auf den Kartoffeldiebstahl gingen. Als er hierauf die Verfolgung der Diebe aufnahm, erhielt er von dem Händler Karl Sponagel aus Heddesheim einen Schuß in den Unterleib. In sehr bedenklichem Zustande überführte man den Verletzten in das Mannheimer Allgemeine Krankenhaus. Der Täter wurde verhaftet. *Freiburger Zeitung 11.09.1912*

Bild: Auch ohne Kampfhundeverordnung griffen Hunde, die wir heute in die Kategorie Kampfhunde einordnen müssen, ohne daß sie gereizt worden wären, Menschen an. Während es zur Abwehr solcher Angriffe heute die Kampfhundeverordnung und den Wesenstest gibt, lässt die Politik die Bevölkerung alleine, die immer wieder und ohne daß sie gereizt worden wären, außer durch die Tatsache ihrer bloßen Existenz, von sogenannten Migranten angefallen wird. Weder gibt es bis heute eine Verordnung, daß, wer von den Migranten besonders aggressiv auffällt, daran gehindert wird, deutsches Staatsgebiet zu betreten, noch einen Wesensstest, mit nachfolgender zügiger Abschiebung, sollte der nicht bestanden werden. Der Blogwart kann nur vermuten, welchen Sinn es macht, Menschen vor bissigen Hunden zu schützen, nicht aber vor schlag-, stech- oder schiesswütigen Ausländern.


September 2012
M D M D F S S
« Aug   Okt »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Blog Stats

  • 2.188.911 hits

Archiv