Befreier

Die Gruppe „War starts here“ hat den Ort Letzlingen besetzt, um gegen die Bundeswehr zu protestieren. Wahrscheinlich sind die Mitglieder der deutschen Sprache nicht mächtig, da sei ihnen das nachgesehen. Wie auch immer, es handelt sich wieder einmal um eine Wohlfühlvereinigung, denn natürlich beginnen Kriege nicht auf Truppenübungsplätzen, sondern immer in den Politikerköpfen aber es ist natürlich viel schwieriger, Frau Merkels oder Herrn Westerwelles Arbeitszimmer zu besetzen, als ein friedliches Dorf. Der Artikel in der Volksstimme ist interessant insofern, als das Dorf gar nicht befreit werden will, von diesen sonderbaren Gestalten. Und man kann natürlich nicht davon ausgehen, daß die ihren Mahnwache – Dreck wieder ordentlich weggeräumt haben.

Der Hinweis, man habe bei den arbeitslosen Berufsdemonstrierern Betäubungsmittel und Messer sichergestellt, ist natürlich äußerst diffamierend, jeder denkt jetzt gleich an Rauschgift oder Springmesser aber es handelt sich garantiert nur um Baldriankapseln, für besseres Einschlafen und Brötchenmesser. Klar, es ist nicht jedermanns Sache, im Wald zu schlafen, mit all den unheimlichen Geräuschen oder auf einem Marktplatz. Und sollen die ihre Frühstücksbrötchen etwa mit dem Löffel aufschneiden?

Überhaupt versteht der Blogwart dieses Katz – und Mausspiel nicht, das die Polizei da veranstaltet. Man hätte diese Leute einfach ignorieren können, deren Hobby wird doch nur bedeutend, wenn ihm Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Bild: 1933 – 1939. Die männliche Jugend Deutschlands wird zur Arbeit gezwungen. Sie lernt dabei Disziplin, Unterordnung und ein geregeltes Leben kennen. Eine wirklich furchtbare Zeit. Die zum Glück überwunden wurde. (Ähnliches in ähnlichem Ausmass gab es zeitgleich in Amerika, nur wurde die städtische  Jugend vorwiegend in Land – und Forstwirtschaft eingesetzt. ) Heute hat jeder junge Mann, jede junge Frau und jeder verlauste, dreckige  Penner, mit Weltbeglückungsphantasie, ein Recht auf Faulheit, Geld vom Staat,  und darauf, in fremde Ortschaften einzufallen, um die Bewohner zu terrorisieren. Im Gegensatz zu Touristen zahlen sie aber nicht einmal dafür. Das unterscheidet uns wohltuend von der Nazi – Diktatur.

6 Responses to “Befreier”


  1. 1 ostseestadion 17. September 2012 um 06:06

    Das Geld vom Staat , ähm , das hat der Staat wo genau jetzt noch mal her?
    Bevor die Zentralbanken anfangen unlimitiert (Falsch)Geld zu drucken , und damit hochgiftigen Finanzmüll aufzukaufen, bedient sich „der Staat“ welcher Einnahemquellen um arbeitsfaule Schmarotzer durchzufüttern und krankenzuversichern?

  2. 2 Karl Eduard 17. September 2012 um 06:27

    Der Goldesel, der im Keller des Finanzministeriums steht.

  3. 3 agentjoerg 17. September 2012 um 07:58

    http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Hierl

    Es gibt kein besseres Mittel, die soziale Zerklüftung, den Klassenhaß und den Klassenhochmut zu überwinden, als wenn der Sohn des Fabrikdirektors und der junge Fabrikarbeiter, der junge Akademiker und der Bauernknecht im gleichen Rock bei gleicher Kost den gleichen Dienst tun als Ehrendienst für das ihnen allen gemeinsame Volk und Vaterland.

    hab diese sätze mal meinem vater gesagt. er konnte darin nichts falsches sehen, im gegenteil.

    Die männliche Jugend Deutschlands wird zur Arbeit gezwungen. Sie lernt dabei Disziplin, Unterordnung und ein geregeltes Leben kennen. Eine wirklich furchtbare Zeit. Die zum Glück überwunden wurde.

    köstlich.

  4. 4 Sophist X 17. September 2012 um 08:40

    „Dieser erhebliche Personalaufwand war laut Polizei erforderlich, da im Internet zu erheblicher Straftaten aufgerufen worden war und von akuten Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgegangen werden musste.“

    War starts here?. Man kommt erst auf den zweiten Blick dahinter, wie treffend der Name gewählt wurde.

  5. 5 Der Klaus 17. September 2012 um 09:15

    „Mit einer Demonstration auf der Bundesstraße 71 sorgten am Nachmittag rund 60 Personen für Verkehrsbehinderungen.

    Insgesamt stellte die Polizei seit Mittwoch rund 700 Identitäten fest und sprach 137 Platzverweise aus. Es gab 24 Festnahmen, 64 Anzeigen wurden erstattet, zahlreiche Gegenstände wie Messer und Betäubungsmittel wurden sichergestellt.“

    Und in der überschrift ist von „friedlich“ die rede. Neusprech vom feinsten. Da hat einer aber sein „1984“ genau studiert.

  6. 6 Waffenstudent 17. September 2012 um 16:57

    2,627 Prozent Lohnsteuer anno 1940

    2,267 Prozent, das ist Naziwucher!

    Die dreckigen Nazis: Wie diese Oberschweine das Volk ausgeplündert haben, wurde mir gerade bewußt, als ich heute eine Originallohnabrechnung meines Großvaters vom Mai 1940 fand! – Gut daß wir den Krieg verloren haben! – Mitten im Krieg zahlte mein Großvater als Postbeamter von 346,40 RM brutto Sage und Schreibe den Wucherbetrag von 9,10 RM an Lohnsteuer, das sind 2,627 Prozent – Und so etwas Abartiges wie eine Mehrwertsteuer mußte man bei den bösen Nazis auch nicht bezahlen.

    Kein Wunder, daß heute bei niemandem mehr richtig Freude aufkommen will, wenn er seine Lohnabzüge verinnerlicht. Arbeit lohnt sich nur noch, wenn man als Arbeitnehmer mindestens 3000 Euro netto im Monat erhält. Und ein Selbständiger muß monatlich mindestens 5000 Euro netto im Monat einnehmen, wenn der Abstand zu Hartz-4 konstant bleiben soll. Alle anderen Rechnungen sind reiner Selbstbetrug. Nehmet zur Kenntnis, daß die Miete 1939 noch 1/8 am Einkommen betrug und heute bereits die Hälfte vom Einkommen auffrißt. Eine Altersarmut wird es nicht geben, sondern die Volksarmut für alle wird solidarisch eingeführt! Und trotzdem reißen sich BRDDR-Gutmenschen das Sonntagsmaul über die Penner auf, welchen unser System das Mitspielen um Anerkennung versagt. Der Benzinpreis kletterte von 1,30 vor einem Jahr auf aktuell 1,80. Die nächste Öllieferung wird in vielen Haushalten nicht stattfinden, weil die letzte Rechnung noch nicht ganz bezahlt ist! Gut, das Hosenanzugmädchen weiß besser als ein geistig minderbemittelter Palaionazi, was der Deutsche wirklich braucht. Daher führt es uns schnurstacks in die uns alle verelendene Tagelöhnergesellschaft vom Allerfeinsten mit höchsten den Löhnen seit 1923

    PS. o tempora o mores: Vor 20 Jahren lachte man noch, wenn von der uns alle verelendenden Tagelöhnergesellschaft die Rede


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