Archiv für Oktober 2012

Nur von Geistern bewohnt

Die Stimme Rußlands, unser lustiger Übersetzer aus dem Russischen meldet: Auf dem Boden des Ozeans hat in der Nähe vom Bermuda-Dreieck eine Gruppe kanadischer Wissenschaftler eine antike Geisterstadt entdeckt. Bereits in der Antike wohnten dort Geister, die bekanntlich unter Wasser nicht atmen müssen. Es gibt aber Pläne zu ihrer Besiedelung. Denn: „Die antike Stadt könnte von den Vertretern der Zivilisation bewohnt werden, die den Menschen aus Teotihuacan ähnlich waren.“ Die zu finden, dürfte allerdings schwer werden, denn auch Teotihuacan war völlständig von Geistern bevölkert, also eine Geisterstadt. Es sind aber schon Werber auf einschlägigen Friedhöfen unterwegs, um die Geisterstadt unter dem Ozean wieder mit Toten zu füllen. Davon profitieren wird sicherlich das Tourismusgewerbe. Der ist auch gut. Piraten versenken NATO Fregatte: NATO – Fregatte von Piraten abgeschossen.

Lustmacher

hier plakatiert die SPD gerade „Lust auf Zukunft“. Mit Frank Schirmer. Zu sehen ist der Oberkörper eines jungen Mannes, 3 – Tage Bart, Typ „taffer Kerl“, weißes Hemd, die Jacke lässig über einer Schulter. Der Blick auf den Betrachter gerichtet, als wollte er sagen, „wie wäre es mit einer Einladung zum Brunch, Du bezahlst“ Der Blogwart grübelt schon den ganzen Morgen, welche politischen Inhalte sich hinter „Lust auf Zukunft“ verbergen könnten.

Bild: Sanatogen, 1911 die Partei derer, die sich schwach und elend fühlen.

Nigel Farage lügt

Wenn er behauptet, die Generalsekretärin der CSED (Christlich Sozialistischen Europa Partei), Angela Merkel, die zugleich auch den Posten des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland bekleidet, hätte ihm gesagt,  ‘Es ist uns vollkommen egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit 60 % erreicht. Es ist uns vollkommen egal, ob 25 % der privaten Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zusammenbrechen. Frei heraus gesagt, ist es uns auch völlig egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt halten können .

So etwas würde Genossin Merkel nicht tun. So etwas  sagen. Nichts liegt der Generalsekretärin der CSED und weisen Führerin der Bevölkerung in Deutschland ferner, als Gleichmut gegenüber der heranwachsenden Jugend. Die Jugend liegt ihr am Herzen und auch der Mittelstand. Sie liebt uns doch. Alle Menschen liebt sie. Das ist eine Tatsache. Diese verlogenen Behauptungen sollen nur das Vertrauen in die große Führerin der Bevölkerung Deutschlands untergraben. Wir aber rufen dem Briten trotzig ins Gesicht: Mamor, Stahl und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht. Zu Angela Merkel. Die ist unerschütterlich.

Kriegsbriefe aus Montenegro

21.Oktober 1912. *Danzers Armeezeitung* Völlig ohne deutsche Beteiligung ist der Balkankrieg 1912 entfesselt worden. Die Serben, Griechen, Albaner und Montenegriner streben, mit russischer Rückendeckung, nach Landgewinn auf Kosten des osmanischen Reiches. Die sagen Befreiungskrieg dazu. Wir heute würden es Revanchismus nennen, denn was einmal mit militärischer Gewalt gestohlen wurde, hat gefälligst beim Sieger zu verbleiben und der Unterlegene regelmäßige Bußfahrten zu unternehmen, während derer er seinen Feinden beteuert, die er nun höflich Freunde nennt, wie sehr er es bedauert, sich jemals in eine militärische Auseinandersetzung mit ihnen eingelassen zu haben. Er hätte es doch besser wissen müssen.

Den Montenegrinern werden die zahlreichen Kriegsberichterstatter unangenehm und sie sperren der Gesellschaft die Aussicht auf die Operationssphäre. Infolgedessen reisten ihrer viele ab. Man begreift die Montenegriner: Einen nur beschränkt kontrollierbaren Draht im Rücken mag kein General gerne leiden. Die Herren Journalisten haben überdies viel Unzutreffendes in die Welt posaunt. Ich darf, gestützt auf ein aus vielerlei sicheren Quellen stammendes Material  feststellen, daß die Presse hauptsächlich  – Enten bringt. So sind alle Depeschen, die von montenigrinischen Niederlagen zu erzählen wissen, durchwegs „Dichtungen“. Faktum ist, daß Nikola bis heute überall siegreich war, wozu ihm allerdings die enorme feindliche Unterlegenheit ebenso verhalf, wie die zweifellose Bravour seiner Crnagorzen (?). IM ersten Brief stellte ich die Vermutung auf, daß die Montenegriner kaum ganz von ihrer lieblichenVäterart lassen und wenn schon nicht Schädel, so doch „Andeutungen“ derselben. Nasen und Ohren „sammeln“ werden. Nun, vor kurzem fand eine durchaus objektive Persönlichkeit in den Taschen eines gefallenen Crnagorzen vier Stück – Nasen. …

Seit vorgestern sieht man über dem Tarabosch jene ominösen weißen Wölkchen stehen – bald da, bald dort – die par distance so nett wie Schäfchen aussehen und doch den Tod bergen: die Artillerie der Gruppe Martinovic bekämpft den Schlüssel Skodras. Der Tarabosch wehrt sich allerdings verzweifelt, wie sich die Besatzung Stukaris auch gegen die Einkreisung des Berges von Westen her wehrte.  …  Am Abend griff das crnagorisches Fußvolk diese Höhen von Belaj an und nahm sie. Angeblich fielen hierbei den Stürmern 2 türkische Geschütze in die Hände. So ist denn der Tarabosch von zwei Seiten umschlossen.  Weiterlesen in Fraktur unterm Link zur Zeitung.

Bild: Feldmarschall von der Goltz, der Organisator der türkischen Armee, mit seinem Adjutanten Abdullah Pascha, dem jetzigen Kommandanten der Ostarmee. Der Blogwart vermutet, der Herr mit Pickelhaube und Brille ist von der Goltz und der Mann dahinter mit Fez, Abdullah Pascha.

Wende in der Klimapolitik

außer an Überschwemmungen, Gletscherschmelze, Dürren, Versteppungen, Hochwasser, Starkregen, Plattentektonik, Vulkanausbrüchen und dem Verschwinden zahlloser Tierarten, die die meisten Menschen nicht einmal kannten.

 

Aufständische kriegen ein Monatsgehalt

verlinkt der Koop – Verlag. Also, die Aufständischen in Syrien. Wenn nämlich fremde Mächte Soldaten nach Deutschland schleusten, die Polizeistationen überfielen, um einen Bürgerkrieg zu entfesseln, der das Ziel hätte, das verhasste Merkelregime zu stürzen, um anschließend eine Regierung zu bilden, die noch viel verhasster wäre, dann wären das auch Aufständische. Und Opposition. Daß die nicht nur vom Ruhm und vom Plündern leben können, das versteht sich ja wohl von selbst. Oder nicht? Der Aufständische benötigt also Geld, denn immer nur totzuschlagen, um dann wegzunehmen, das schafft böses Blut unter der Bevölkerung, die unter der Knute des Assad – Regimes stöhnt, da ist, zu bezahlen, mal eine schöne Abwechselung.

Jemand löhnt denen also Monatsgehälter. Früher hiess das Sold und der wurde auch an die Soldaten bezahlt. Aber Sold, das klingt so nach Sölner und nach Leuten, die für den kämpfen, der das Geld hat, was wiederum den Gedanken, die Menschen, die da in Syrien die Gegend verunsichern, wären arme geplagte Freigeister, die nach Freiheit und Demokratie dürsten, nicht so richtig aufkommen lässt.

Wie auch immer, daß auch Kämpfer nicht von Luft und Liebe leben, das ist in der heutigen Zeit so absolut außergewöhnlich, daß es eine Meldung wert ist.

Deutschland hat ja auch mal. Gegen ein verhasstes Regime gekämpft. Nein, das war nicht dieser Adolf Hitler. Der hatte, muß man leider sagen, überwiegend die Zustimmung der Deutschen. Die hat er sich ergaunert, in dem er die Millionen Arbeitslosen von der Straße holte, den Klassenkampf per Dekret verbot und tatsächlich für die verschiedenen Stände etliche Verbesserungen einführte. Den antifaschistischen Geist der heutigen Bundesregierung kann man klar daran belegen, daß ihr die Millionen Arbeitslosen völlig schnuppe sind. Je mehr Arbeitslose, desto antifaschistischer. Und daß es Verbesserungen für Arbeiter, Handwerker oder Bauern gibt, das wäre ja noch schöner!

Nein, was dem Blogwart vorschwebte war die nationale deutsche Erhebung gegen die französische Fremdherrschaft. Ab 1806 gab es immer mal wieder Militärs, die ein Zeichen für Zivilcourage setzen wollten, und auf eigene Faust loszogen, in der Hoffnung, der Rest tut es ihnen nach, und die mußten ihre Truppen ja auch bezahlen. Klar, der Soldat folgt schon dem Befehl, aber gibt es kein Geld, von dem er sich Tabak, Branntwein oder ein frisches Hemd kaufen kann, dann macht der schönste Befreiungskrieg keinen Spass mehr, zumal man ja immer Gefahr läuft, totgeschossen zu werden. So wurden auch schon mal Stadtkassen geplündert, auf Quittung, versteht sich, zahlbar nach dem Endsieg, die Stadtkämmerer mußten da gute Miene zum bösen Spiel machen. Immerhin wußte ja keiner, bleiben die Franzosen oder kommen die Preussen wieder. Oder die Braunschweiger.

Später gab es sogar einen Aufruf, seine Wertsachen zu spenden, um die Truppen zu versorgen. „Gold gab ich für Eisen.“ Und die Leute wetteiferten beim Geben. So was wäre heutzutage gar nicht mehr möglich. Erst einmal haben wir ja keine Besatzer mehr, sondern geschätzte Facharbeiter und Migranten, dann, wer hat heutzutage noch Gold in Schmuck oder Gebrauchsgegenständen … ? Und wenn es die Regierung dann einschmelzen liesse, müßte sie es umgehend zur Aufbewahrung nach London, Paris oder Washington bringen, wo unsere Freunde dann darüber wachten, daß wir es ja auch nicht ausgeben. Gut 130 Milliarden in deutschem Gold sollen ja so im Auslande lagern. Damit die Bundesregierung keinen Zugriff hat.

Das ist  so, bei Leuten, die mit Geld nicht umgehen können. Die kriegen halt einen Vormund und der verwaltet es dann.  Letztens sollen sogar einmal CDU – Abgeordnete gefragt haben, ob sie denn das Gold mal sehen dürften. Natürlich wurde ihnen abschlägig beschieden. Unsere Freunde wissen eben wie wir sind. Und sie wollen uns vor Dummheiten bewahren. Weshalb wir ihnen dankbar sind. Auf ewig.

Bild: Nur edle Seelen leben von Luft, Liebe und dem Gedanken an die Befreiung des Vaterlandes. Der gemeine Mann muß hingegen Essen, Trinken, sich kleiden und er will nach getaner Schlacht ins Cinemaxx oder das Sonnenstudio. Dafür braucht er Geld. Schön, wenn ihm da edle Spender ein regelmäßiges Monatsgehalt zukommen lassen. Gerne auch aus dem Ausland.

Das erste E – Book

Frau Hedwig Munk: Das erste Bilderbuch. 1902.


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