Eine wunderbare Rasse

Unter diesem Titel veröffentlichte As der Schwerter eine Geschichte, die dem Blogwart so gut gefallen hat, daß er sie verrechten möchte. Worum geht es? Der Traum eines weißen Intellektuellen wird wahr, die weiße Rasse hat es nie gegeben, jetzt können sich all die wunderbaren Kulturen und Zivilisationen entfalten und zu ungeahnter Blüte finden. Und natürlich hätten die Maya, Zulu oder die Völker, aus denen Deutschland seine Facharbeiter bezieht, auch nachstehende Erfindungen erfunden. Die wurden 1881 in der Wiener Landwirtschaftlichen Zeitung publiziert, wer Lesen konnte, war so in der Lage, sich über technische und andere Entwicklungen zu informieren, die halfen, höhere Erträge in der Landwirtschaft zu produzieren. Entgegen allen Beteuerungen der Bundesregierung kommen Lebensmittel nicht aus dem Kühlregal.

Bild: Straßenlocomotive Invicta 1881. Transportierte schwere Lasten und ersetzte Pferde – oder Ochsenkraft.

Bild: Pecards Garbenbindemaschine1881. Menschen, die nicht über das Feld rennen müssen, um das gemähte Gereide aufzunehmen, um es von Hand zu binden, können sich in dieser Zeit mit anderem beschäftigen. Auch kleine Höfe können so hohe Erträge erwirtschaften.

Bild: Dreschmaschine von Albaret 1881. Das gebundene Getreide wird in der Dreschmaschine weiterverarbeitet und das Getreidekorn vom Halm getrennt. Zuvor mußte das mit der Hand geschehen. Etliche Bauern standen um das Getreide herum und droschen mit Flegeln darauf ein. Eine kraftzehrende, staubige und harte Arbeit.

Bild: Murrays Kartoffellegemaschine 1881.

Das ist nur eine kleine Auswahl weißen Erfindungsgeistes und die Wiener Landwirtschaftliche Zeitung ist voll davon. Wen es also interressiert, viel Spaß beim Stöbern. Erstaunlich ist allerdings, warum es im wunderbaren Afrika, das nun fast vollständig von Weißen befreit wurde, immer noch keine Besserung der Lebensbedingungen gibt. An der schlimmen Unterdrückung durch die Europäer kann es ja nun nicht mehr liegen und niemand muß mehr die Wiener Landwirtschaftliche Zeitung beziehen, um sich den Fortschritt in der Nahrungsmittelproduktion zu erlesen.

9 Responses to “Eine wunderbare Rasse”


  1. 1 eulenfurz 16. Oktober 2012 um 08:45

    Man muß die Eingeborenen aber auch nicht lehren, sich die gleichen dämlichen Zylinder aufzusetzen, wie die Weißen, und die gleichen Zuckersprudelgetränke zu saufen, und den gleichen Gott aus dem Orient anzubeten und genauso den Homosex und das Pantoffelheldentum und den Feminismus toll zu finden und Europa als Paradies für das eigene Weiterkommen anzusehen.

    Und wenn man die Geburtenraten unter den Völkern anschaut, dann ahnt man, wer zuletzt lacht, und dann hilft es einem Volk oder einer Rasse auch nicht, mit stolzgeschwellter Brust auf technische Errungenschaften zu zeigen, wenn sie sogar zu blöd ist, ihren eigenen Fortbestand zu sichern.

  2. 2 eulenfurz 16. Oktober 2012 um 08:48

    „Europa als Paradies für das eigene Weiterkommen anzusehen“

    Gemeijnt war das Weiterkommen der nichteuropäischen Fremden. So, wie viele Europäer es als selbstverständlich ansehen, in die Räume anderer Völker ungefragt eindringen und sich einmischen zu dürfen.

  3. 3 Karl Eduard 16. Oktober 2012 um 09:17

    Ja. Richtig. Darum geht es aber auch nicht. Um Einmischung. Oder so einen Kram. Es geht schlichtweg um die Verblödung Heranwachsender, die dazu erzogen werden, ihre Vorfahren zu verachten. Natürlich sollen die Afrikaner in Afrika nach ihrer eigenen Fasson selig werden. Afrika den Afrikanern und Europa den Europäern. Und der ganze Austausch sollte sich auf den Handel beschränken.

  4. 4 Prosemit 16. Oktober 2012 um 09:32

    Ein exemplarisches Beispiel für die überragende Intelligenz der afrikanischen indigenen Bevölkerung. Nein, ich meine jetzt nicht die Weissen Südafrikas.

    Der Holzpflug funktioniert heute noch und die Ungetüme auf den Bildern sind ausgestorben und verschwunden.

    Aus dem Gedächtnis eine kurze Geschichte, die ich hier schon einmal vor langer Zeit brachte.

    Weisse Reisende (Afrikaforscher) kamen an eine Wasserstelle, die seit ewigen Zeiten von den Schwarzen verwendet wurde. Das Ufer war völlig ausgetreten, man rutschte im Schlamm aus und das Wasser war genauso schlammig wie der zertetene, abschüssige Uferbereich.

    Die erste Tat der Weissen war zum großen Erstaunen der einheimischen Bevölkerung ein paar Bretter an der Sammelstelle zu befestigen. Seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden erstmals sauberes Wasser. Ein Wunder!

  5. 5 Rucki 16. Oktober 2012 um 16:27

    @eulenfurz

    Bevor die ach so pösen Europäer nach Afrika kamen, und den Christengott dorthin brachten, waren schon andere Herren in diesem Kontinent und leisteten ganze Arbeit beim Transport und Handel mit der Ware Mensch und zwar über fast 1000 (in Worten tausend) Jahre.

    Der Handel florierte, der Bedarf an Menschen war riesengroß in den Palästen, Schlafzimmern, Äckern und Steinbrüchen der Sultane. Eines Tages stiegen westliche Seeleute in den Handel ein, verbrachten die Menschen nach Amerika. Die, welche die Sklaven zusammentrieben und in die Häfen brachte, das waren aber immer noch die, die vorher das Geschäft auch erledigten.

    In Amerika (nicht Europa) angekommen, mussten sie schuften und wurden dann auch noch unterwiesen in den Lehren vom orientalischen Christengott, sie mussten lesen lernen, ausgerechnet die Bibel. Das hätte man mal lieber sein gelassen, denn Sklaverei war nur schwerlich mit dem vereinbar was sie, vor allem im Neuen Testament lasen, im Gegensatz zur Religion ihrer früheren Sklavenhalter, zumal in den Nordstaaten die ach so pösen Evangelikalen Protestanten gegen die Sklaverei mobil machten.

    Letztlich ausgemerzt wurde die Sklaverei ausgerechnet von den Kolonialherren und die treibenden Kräfte dahinter die ach so pösen Missionare der Christengottverkündiger.

    Quelle. Egon Flaig; Weltgeschichte der Sklaverei.

    So, nun kann man das alles für Blödsinn finden was Europäer damals gemacht haben. Nur das Ammenmärchen vom edlen Wilden Afrikaner, der im Einklang mit der Natur ein wunderbares Leben, frei von fremden Einflüssen führte, dieses linksliberale Elaborat europäischer Gut- und Bessermenschen ist erstunken und erlogen. Den edlen, wilden, glücklichen Menschen im Einklang mit der Natur, hat es nachweisbar nirgendwo gegeben, weder in Amerika noch in Afrika, weder im alten Germanenreich noch bei den Wikingern, und wahrscheinlich auch nie in der Steinzeit.

  6. 6 Rucki 16. Oktober 2012 um 16:54

    @eulenfurz

    Die zuletzt lachenden Völker mit hohen Geburtenraten, bei gleichzeitigen Niedergang der europäischen Völker, vergeht das Lachen spätestens dann, wenn sie im Einklang mit der Natur, von Seuchen heimgesucht werden, deren sie, ob fehlendes Wissen und Können nicht Herr werden und die weitaus effektiver sein können als ein Atomkrieg.

    Das könnte dem Ökogläubigen deutschen Michel übrigens auch blühen, der nicht mehr weiß, welches ausgesprochene Lebensglück ihm Medizin und Technik liefern, der im Einklang mit der Natur strahlenfrei leben möchte.

  7. 7 eulenfurz 16. Oktober 2012 um 19:11

    @Rucki
    Wenn sich Berber und Neger in Afrika die Köpfe einhauen, ist das doch kein Grund, dort mitzumischen. Oder?

    Das Ergebnis der Zivilisation sieht man auch am untergehenden Westeuropa – Bequemlichkeit und Verweichlichung führen zwangsläufig zu Verfettung und Impotenz. Über wirksame Maßnahmen dagegen braucht man sich nicht unterhalten, sie würden in eine Diktatur münden.

    Die Technik geht nicht verloren, bestenfalls verlangsamt sich der technologische Fortschritt bei qualitativer und quantitativer Verdünnung ihrer Träger. Denkbar ist, daß irgendwann die Chinesen ein vor sich hinsiechendes europäisches Völkergemisch unterjochen. Und selbst, wenn die Natur mit Seuchen oder Kriegen Menschenmassen ausmerzt, so ist unwahrscheinlich, daß gerade der autochthone Europäer derartiges überleben wird.

    Keinem Erbfolger ist bislang das Lachen vergangen, wenn eine große Kultur untergegangen ist. Der hat geplündert und geschwelgt und ist, wenn es die Geschichte wollte, selbst zum Kulturvolk geworden. Daß die Zivilisationen trotz zig historischer Beispiele immer noch nicht fähig sind, aus der Geschichte Konsequenzen zu ziehen, zeigt, daß sie in Jahrtausenden nicht weiser geworden und genauso einfältig geblieben sind.

  8. 8 Prosemit 17. Oktober 2012 um 09:05

    Die Technik geht nicht verloren,

    Und wie Technik verloren gehen kann. So völlständig, daß es atemberaubend ist.

    Ich denke beispielsweise an Beton, das erst 1500 Jahre nach den Römern wiederfunden wurde. Nun, man könnte sagen, daß die Technik auch nicht „verloren“ ging.

    Und ich denke an das viel zu wenig beachtete Technikwunder von Antikytheria, das den Mathematiker und Wissenschaftler (der noch nicht das Staunen verlernt hat) mit offenem Mund nach Luft schnappen lässt.

    Wüsste man nicht, dass es ein solches Wunderwerk gibt, hielte man seine Existenz für unmöglich: Dieser nach über 2000 Jahren vom Meeresgrund geborgene Zahnradmechanismus diente im antiken Griechenland der Berechnung astronomischer Ereignisse.

    http://www.spektrum.de/alias/technikgeschichte/der-mechanismus-von-antikythera/1065416


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