Iron Dome

Schönes Spielzeug. Aber nun fragen wir uns mal, wie teuer ist die Produktion einer Qassam und wie viele Qassams müssen die Palästinenser abfeuern, bis den Israelis die Abfangraketen ausgehen?

6 Responses to “Iron Dome”


  1. 1 agentjoerg 19. November 2012 um 11:13

    also, ganz prinzipiell finde ich den „iron dome“ als abwehrwaffe sehr gut. das haben die israelis wunderbar hingekriegt, wenn die prozentzahlen (90% abschussquote) so stimmen. reife leistung.

    grundsätzlich gilt ihr kostenargument für eine menge des militärischen „spielzeugs“: panzer gegen panzerfaust, flugzeug gegen boden-luft-rakete etc. auf was soll/kann man verzichten?

    zu etwas anderem: ich habe ihren kommentar bei killerbee’s „soldaten oder auftragsmörder“-strang gelesen. stimme ihnen zu. killerbee macht sich die welt wie es ihm gefällt. er ist ja auch ein glühender bewunderer von stauffenberg und folgt deshalb auch nur seinem killerbee-gewissen. halleluja und amen.

    Soldat ist auch nur jemand, der in eine entsprechende Organisation eingebunden ist. Der ist auch bestimmten Regeln unterworfen. An die er sich zu halten hat. Dazu gehört auch die Uniform.

    damit haben sie natürlich vollkommen recht. aber ein killerbee wird das weder verstehen noch akzeptieren.

  2. 2 Karl Eduard 19. November 2012 um 12:57

    @agentjoerg

    Das mit den Kosten war so zu verstehen, wann geht Israel, kosten – und produktionsmäßig die Luft aus dem Iron Dome?

  3. 3 Rucki 19. November 2012 um 15:05

    Na ja, in Sderot flogen so viele Kurzstreckenraketen auf einmal, da hat Iren Dome nicht alle geschafft. Man wird sich, wenn es knapp wird, wohl auf die grossen Knaller auf Tel Aviv oder Jerusalem konzentrieren. Eine Rakete die ihr Ziel verfehlt wird auch nicht abgeschossen, das Abwehrsystem berechnet vorher die Flugbahn.

    Ich denke Iron-Dome wird ein Exportschlager für die Israelis, und wenn ich was in Deutschland zu sagen hätte, sofort angeschafft und in der Eifel stationiert.
    Unsere französischen Freunde haben nämlich auch noch ein paar unschöne Raketen und wenn der Euro kracht dann, na ja sicher ist sicher.

    Die Hauptwaffe der „Ballerstinänser“ scheint aber eine andere zu sein.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/musse_ohne_ende_fuer_das_tunnelgraben_fuer_das_bauen_und_fuer_das_zuenden_d/

    Da müssten nun die Israelis das Iren-Condom entwickeln, was sich automatisch um Ballerstinänsische Schnidelwuzze wickelt.

  4. 4 vitzliputzli 20. November 2012 um 03:53

    zum glück schlagen die meisten „stalinorgeln“, das sollen die quassams nämlich baugleich sein, wie irgendwo zu lesen war, meist daneben ein, so daß abwehrraketen gespart werden. im übrigen ist agentjörg recht zu geben, was die kosten betrifft (panzer + faust, sehr einleuchtend).

  5. 5 agentjoerg 21. November 2012 um 03:22

    ich habe ihren 2. kommentar beim KB gelesen:

    Wenn das Land nicht von der Regierung repräsentiert wird, die Du Dir wünscht, ist er dennoch Soldat. Er ist auch deshalb Soldat, weil er in seinem Fahneneid nicht schwört, daß er seinem Land nur dient, wenn ihm die Regierung gefällt.

    damit haben sie natürlich vollkommen recht. und die antwort von KB:

    Ja, es ist schwierig, Soldat zu sein, denn der Soldat muss ständig überlegen, hinterfragen, zweifeln, sich informieren und zur Not “Nein” sagen.

    aber klar doch. das ist einfach genial. nicht nachvollziehbar, warum die soldaten nicht schon früher von selbst darauf gekommen sind, sondern dass es dazu erst eines KB mit seinem friedensnobelspreis-trächtigen vorschlag bedurfte.

    mir ist zwar kein beispiel aus der geschichte bekannt, in der soldaten die vorgaben ihrer politischen/militärischen führung diskutieren oder gar ablehnen konnten, ohne dafür an die wand gestellt zu werden. aber egal, in der KB’schen traumwelt geht das.

    ich stell mir das dann so vor, dass die vorgesetzten in der KB’schen armee keine befehle mehr erteilen, sondern vorschläge, die von den soldaten basisdemokratisch in stuhlkreisen ausdiskutiert werden. der gegner macht in der zwischenzeit ’ne kaffeepause.

  6. 6 Karl Eduard 21. November 2012 um 05:44

    Der soldat, der nach KB ständig überlegt, hinterfragt, zweifelt usw., ist im Gefecht schneller tot als er Stuhlkreis sagen kann. KB hat ja prima Ansätze aber häufig lebt er einfach in einer Traumwelt.


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