Braun statt Bunt

Wolfgang Thierse, bekannt als couragiert gegen Fremdenfeindlichkeit Sitzender, wettert über Migranten. „Ich wünsche mir, dass die Schwaben begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche“, schimpfte er. „Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so abenteuerlich und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause – das passt nicht zusammen.“ Zitiert die Volksstimme. Der Blogwart fragt nun entsetzt, welcher braune Virus diesem Musterdemokraten und Verteidiger bürgerlicher Freiheiten das bischen Hirn zerfressen hat, das er noch sein eigen nannte. Diese Zitat, 1:1 auf fröhliche Schwarze angewendet, Mohammedaner oder Asiaten, triebe Herrn Thierse sofort auf die Barrikaden. Ein waschechter Politiker eben.

Nun ist es ja so, daß jede ursprüngliche Menschengemeinschaft ein Recht darauf hat, in Ruhe gelassen zu werden, ohne daß ihre Heimat von Zuzüglern, mögen sie fleißig oder faul sein, den Leuten auf der Tasche liegend oder ihnen Wohlstand verschaffend, allmählich umgekrempelt wird. Und wenn ein gewisser Herr Thierse dadurch, daß seine Heimat von Schwaben geflutet wird, zum Nachdenken darüber kommt, daß auch andere ein Recht haben, in ihrer Heimat so zu leben, wie sie es gewohnt sind, dann soll es dem Blogwart billig sein.

1 Response to “Braun statt Bunt”


  1. 1 Beipflichter 2. Januar 2013 um 13:56

    Das liegt doch alles klar auf der Hand: Saupreissische Arroganz und Stinkverlogenheit. –

    Man ist ja so doll da oben, im Norden, so helle, vornehm, liberal, weltoffen, überlegen weltgewandt, protestantisch, mondän, edel, musterknab_innen-haft, progressiv, gutmenschlich. Also der ideale Willkommenskultur-Nährboden für unsere herzallerliebsten Muku-Bereicherer aus dem grossen Südland. Denn als geläuterte Bestmenschen-Musterknab_Innen haben sie dem argwöhnisch äugenden (ethisch ja eh weit überlegenen) Rest der Welt permanent ihre antifantische Lektion aufzusagen, mithin also ihr Muku-Mantra, und auch ihre Friede-Freude-Eierkuchen-Muku-Puppenstube den gestrengen Übersee-Wächtern zu kredenzen.

    Nur ist es den gestrengen Antifa-Wächtern indes schnurz, wie die edlen Nordlichter mit ihren ‚In-House-Untermenschen’, sprich Bayann oder Schwaben umspringen. – Da finden die der feinen und edlen Lebensart verpflichteten Nordstaatler ein Ventil ihren sonst weggelogenen oder unterdrückten Hass gegen alles Nicht-Saupreissische herzhaft freien Lauf zu lassen. – Da wird genüsslich auf die tumben, rückständigen, reaktionären, ewiggestrigen, katholisch-schwarzen, (oder braunen) Dumpfbacken eingedroschen.- Hass, Häme, Süffisanz und Verachtung, die gegen die Orientos ausgesprochen veritable Hyperventilations-Orkane lostreten würde, wird gegen Bayann oder Schwaben mit Applaus goutiert.

    König Wanzenbart hat sich damit als typsicher Vertreter seiner Art geriert, und uns ein Lehrstück zu ‚Toleranz’ und ‚Weltoffenheit’ der edlen Rasse der ‚Saupreissn’ geliefert.


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