Koloniale Ausdehnungspolitik

Sir Arthur Conan Doyle

Die *Ostafrikanische Zeitung* vom 15.01.1913 schreibt: Koloniale Ausdehnungspolitik. In der vom Universitätsprofessor Dr. Hettner in Heidelberg herausgegebenen Geographischen Zeitschrift befindet sich eine sehr beachtenswerte politisch – geographische Studie des Dr. Hänsch (Leipzig) über die „Aufteilung Afrikas“, worin derselbe folgende Gegenüberstellung des Besitzes europäischer Staaten in Afrika in Quadratkilometern macht.

Koloniale AusdehnungspolitikWährend also Deutschland seinen Besitzstand in Afrika in den letzten 23 Jahren um 300000 qkm vergrößerte, vermehrte Frankreich seinen dortigen Besitz um 7  1/2 Mill. qkm, England den seinigen um  6  1/2  qkm. Nimmt man aus den letzten Jahren den Gebietszuwachs der uns verbündeten Reiche, Österreich-Ungarns auf der Balkanhalbinsel, Italiens in Tripolis hinzu, veranschlagt man die bevorstehenden Gebietsänderungen infolge der Balkanwirren, dann gehört wahrlich nicht viel dazu, um uns die Frage vorzulegen, ob denn  für Deutschland die Verhältnisse weiterhin so ungünstig bleiben sollen … .

Bild: 1913 zittert das gute alte England vor den Hunnen. Die wollen bekanntlich nicht nur die Königin ermorden und  die englische Flotte versenken, sondern auch ganz Afrika an sich reißen. Wenn England 1914 Deutschland den Krieg erklärt, dann geschieht das in einem Akt reiner Notwehr und zur Verteidigung der Souveränität Belgiens. Selbstverständlich.  Sport im Bild veröffentlicht 1913 ein Bild von  Sir Arthur Conan Doyle, dem Schöpfer des Sherlock Holmes. Das hat jetzt zwar nichts mit dem Artikel zu tun, es ist aber Wurscht. Sagt der Blogwart.


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