Archiv für 16. Januar 2013

Küsst die Faschisten wo ihr sie trefft

fordert der Bundespräsident.

Und schießen sie –: du lieber Himmel, schätzt ihr das Leben so hoch ein? Das ist ein Pazifisten-Fimmel! Wer möchte nicht gern Opfer sein?

Ja, wer nicht? Fragt der Blogwart. Schliesslich ist das alles nur eine Frage der Perspektive. Wir müssen nur die liebgewinnen, die uns treten. Gut, jedermanns Sache ist das nicht aber dem Bundespräsidenten nimmt der Blogwart das schon ab, daß, während ihm ein Migrant auf dem Schädel herumspringt, dieser röchelt, danke, daß Du nach Deutschland gekommen bist. Der Bundespräsident ist ein ehrlicher Mann. Ein geduldiger und jemand mit viel Toleranz. Der Blogwar leider nicht.

Eine einfache Wahrheit

Kriegsszene aus den Tiroler FreiheitskämpfenAuf PI, dem Portal für politisch inkorrekte Meinungen, zum Beispiel der, daß Amerika und Israel unsere uneingeschränkte Solidarität verdienen, oder die Wahl der CDU, CDU und der FDP alternativlos ist, wurde sinngemäß im Kommentarbereich behauptet, wir hätten die Mohamedaner im Land, weil wir Erdöl kaufen müssten und nur wenn alternative Energieträger vollständig unseren Bedarf an Erdöl ersetzen würden, dann wäre das nicht mehr so. Ob die bereits im Land befindlichen Mohamedaner dann die Koffer packen und abreisen oder schlagartig die Vermehrung einstellen, das liess der Kommentator offen.

Nun gibt es sicherlich Verträge, die die Bundesregierung geschlossen hat. Mit diesen und jenen Vertragsparteien. Aber Verträge kann man auch kündigen. Ja, die Verbraucherzentralen raten sogar dazu. Mindestens zu jedem Jahresende. Kündigen Sie jetzt Ihre Kfz – Versicherung, Besseres findest DU überall. Es ist schon erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit angenommen wird, die Einwanderung wäre eine Art Knebelvertrag mit einer Laufzeit bis zum St. Nimmerleinstag. Aber: Niemand auf Erden hat die Macht uns zu zwingen. Es sei denn, die Regierungen wollen es und tun es freiwillig. Also die Volksvertreter. Also CSU, CSU, FDP, SPD, GRÜNE, DIE LINKE  und DIE PIRATEN. Dann sind aber Diskussionen am Agitproptisch von Salafisten über den Inhalt des Koran  nicht nur Perlen vor die Säue, sondern an die völlig falschen Adressaten gerichtet. Und ist das nun Absicht oder  Dummheit?

Das war auch einmal anders. Daß deutsche Regierungen zum Schaden des deutschen Volkes agierten. Im Gegenteil. Die *Coburger Zeitung vom 16.01.1923* schreibt dazu – und bezieht sich auf die Rheinlandbesetzung – :

Schon in früheren Zeiten, als die Regierung Wirth die Erfüllung (des Versailler Vertrages) zum Grundsatz erhoben hatte, ist oft genug gesagt worden, daß niemand auf Erden die Macht hat, uns zu Leistungen zu zwingen. Zum ersten Male wird in den vier Jahren seit Beendigung des Krieges diese Wahrheit auf die Probe gestellt. Franzosen und Belgier sind in deutsches Land eingefallen, um Kohle zu rauben. Die deutsche Antwort lautet: Nein, keinen Zentner. Nun muß sich allerdings erweisen, was unsere moralische Widerstandsfähigkeit vermag. Die Franzosen und Belgier können die Bergarbeiter und Zechenbesitzer im Ruhrgebiet nicht zu Sklaven ihres Willens machen. Und sie werden mit ihrem Gewaltakt scheitern, wenn das deutsche Volk ein festes Rückgrat behält. Die Probe kann für uns hart und bitter werden, denn die Franzosen und Belgier sitzen im Ruhrgebiet und wenn sie selbst auch deutsche Leistungen nicht erzwingen können, so haben sie auch Druckmittel in der Hand und sie können uns diese Mittel fühlen lassen. Am Sonntag hat das deutsche Volk in tausenden von Kundgebungen gelobt, treu und fest mit der Regierung zusammenzustehen. Es hat jetzt Gelegenheit, das Gelöbnis zu erfüllen.

An anderer Stelle heißt es: Die unerträglichen Lasten der Rheinlandbesatzung. Die Rheinlandbesatzung beträgt zur Zeit 140 000 Köpfe, ist also rund doppelt so groß wie die Gesamtstärke der vor dem Krieg im Rheinland befindlichen Garnisionen (70 000 Köpfe). Und natürlich müssen dafür die Deutschen aufkommen. Wie übrigens auch für die heutige Brüsseler Eurokratie. Geld, das dorthin fliessen muß, kann aber nicht in deutsche Wissenschaft, Schulen, Polizei oder Straßen investiert werden. Der Trick, dasselbe Geld zweimal auszugeben, funktioniert leider immer noch nicht. Die „Rheinlandkommission“ soll vertragsgemäß aus 4 Mitgliedern bestehen, umfasst aber tatsächlich 1300 Köpfe.

Die Gesamtausgaben für die Rheinlandbesatzung und die Rheinlandkommission können bis Ende 1922 auf 4 1/2 Milliarden Goldmark beziffert werden. Deutschland muß also allein an Besatzungskosten für die ersten 4 Jahre der Rheinlandbesetung eine Summe aufbringen, welche die ganze Kriegsentschädigung, die Frankreich nach 1870/71 an Deutschland zu zahlen hatte, schon jetzt weit übertrifft. …

Müssen, müssen die Deutschen aber gar nichts, um noch einmal an den Ausgangspunkt zurückzukommen. Außer, sie wollen. Also die oben genannten Volksvertreter. Und, wie hiess es in alten Spielfilmen immer so schön: „Meine Herren, ich weiche nur der Gewalt.“ Welcher Gewalt nun allerdings die Bundesregierungen schon seit Jahren in der Frage der Massenzuwanderung weichen, das ist allerdings unklar.

Es wird ja nun auch bald einen Festakt geben, zum Jahrestag des deutsch – französischen Freundschaftsvertrages. Hat der Blogwart gelesen. 1939 erklärte Frankreich  bekanntlich Deutschland den Krieg, woraufhin Deutschland Frankreich 1940 überfiel und nachdem Amerika 1945 für Frankreich den Krieg gewonnen hatte, besetzte Frankreich einen Teil Deutschlands und bat die Deutschen darum, doch seine Freunde zu sein. Seither lesen deutsche Regierungen den französischen Regierungen jeden Wunsch von den Augen ab. Das macht echte Freundschaft aus. Der eine gibt und der andere nimmt. Genau wie vor 90 Jahren.

Bild: Die Tiroler Bauern 1809 hatten noch Glück. Als die sich gegen Fremdbesetzung wehrten, bildeten sich keine Initiativen „Gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“, „Bunt statt Braun“ oder „Vielfalt statt Einfalt“.  Der Blogwart kann sich nicht erklären, woran das gelegen haben mag.


Januar 2013
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Blog Stats

  • 2.218.474 hits

Archiv