Elternführerschein immer dringender

Altmark WocheNach einem Artikel in der Altmark – Woche will der Landtag Sachsen – Anhalts noch im nächsten Monat zusammenkommen, um über die Notwendigkeit eines Elternführerscheins zu beraten. Der Elternführerschein, der voraussichtlich „Erlaubnisschein zum Zeugen von Nachwuchs und seiner Betreuung“ heißen wird, erlaubt das Zeugen von Kindern und ihre weitere Aufzucht unter Aufsicht der Zeugenden.  Es gehe, so ein Sprecher des Landtages, nicht darum, Menschen den Sex zu verbieten, sondern die Gesellschaft und die Kinder vor der mangelnden Intelligenz ihrer Eltern zu schützen. Wer sein Kind Deyna – Doreen nenne, oder Finnley – Fernando, brandmarke das Kind nicht nur für alle Zeiten, sondern gefährde auch die Gesellschaft in höchstem Grade, kann man doch gerade aus der Namensgebung für ein Kind auf die Geistesgaben der Eltern schliessen, die bekanntlich beim Zeugungsakt an das werdende Leben freigiebig weitergereicht werden. Bekannte Doppelnamenträgerinnen aus Politik und Medien kündigten inzwischen Protest dagegen an. Es gibt, argumentierten sie, ein Recht auf Dummheit.

4 Responses to “Elternführerschein immer dringender”


  1. 1 eulenfurz 30. Januar 2013 um 11:28

    Das gibt wenigstens so schöne Konstellationen wie etwa „Frigga-Delle Vetter-Dügmacha“. Der Durchschnitts-IQ der BRD-Bewohner ist in den letzten 15 Jahren um etwa 5 Punkte abgesunken. Die um sich greifende Verblödung kann man auch an dem immer größer werdenden Anteil debiler Typen erkennen, welche das versunkene Deutschland bevölkern.

  2. 2 Beipflichter 30. Januar 2013 um 11:59

    Richtitsch. Die Bundes-Druchschnitts-ArschkriecherInnen müssen immer genau wissen was ‚letzendlich angesagt‘ ist und dieses auch immer hündisch unterwürfig ‚umsetzen‘. Wehe man schert aus der Reihe der sich für tolle Individualisten haltenden, im Chor blökenden und im Gleichschritt trottenden Schafsherde aus (und wagt es einen Namen zu geben, der nicht auf der ‚Angesagten-Liste‘ steht.) Dann aber Denunzianten marsch, dann aber Nazi-Knüppel aus dem Sack. – Sollte mal so eine heutige Proll-Fämilli sich unterstehen ihre Kinder z. B. ‚Waltraud‘ oder ‚Heinz‘ zu nennen. Die ganze Nachbarschaft käme aus dem Hyperventilieren kaum noch heraus.

  3. 3 Kersti 30. Januar 2013 um 13:15

    Noch ein Schein mehr, in Niedersachsen wollen sie den Hundeführerschein, ich kann nur noch kotzen. Darf man in diesem Muttistaat noch irgendetwas selbst entscheiden?

  4. 4 Hildesvin 30. Januar 2013 um 18:47

    Augustinus soll diesen haben gucken lassen: „Herr, schick mir Keuschheit, aber nicht gleich sofort!“ – So ähnlich bitte ich manchmal den Herrn von Hugin und Munin, den Sohn der Bestla, mit dem Berserksgangr bei mir noch etwas zu warten….
    Erst heute wieder ein niedliches Knäblein zum Patienten (Bagatelle), die Vorhaut noch dran, aber „Jonas“. Eli Ravage in/bei Hel (Frau Holle, Sheol, Kali) lacht sich schlapp. Wer kennt schon noch „A boy named Sue“ von Mike Krüger…


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