Archiv für April 2013

Spott und Hohn

gießen die Kommentatoren der Welt über den Journalisten aus, der die undankbare Aufgabe übernommen hat, vor den stetig zunehmenden rechtsextremistischen Gewalttaten zu warnen. Da wird dann auch mal zur Multi – Kulti – Keule gegriffen. So nicht, Sportsfreunde!

Nordmann schreibt:

Hallo Herr Martin Lutz,

bitte einmal abends durch Einkaufszentren oder Wohnblocks in Hamburg-Billstedt, Hamburg-Mümmelmannsberg, Hamburg-Neusteilshoop, Hamburg-Kirchdorf-Süd oder Hamburg Veddel flanieren, am besten noch mit der hübschen Ehefrau oder Freundin.

Oder noch besser, fahren Sie abends bzw. wenn es dunkel ist, hier in Hamburg mal mit der S-Bahn durch diese Stadtteile.
Egal wie müde Sie sein mögen, Sie werden nicht einmal einnicken, versprochen.
Ich wette, Sie kommen nicht ungeschoren davon, bzw. Ihre Begleitung.

Nun raten Sie einmal, wer sich dort mit Ihnen „befassen“ wird, bzw. Sie in SEINEM Revier begrüßen wird ?
Sie kommen nicht drauf !?
Ich verrate es Ihnen, es sind keine Nazis oder rechtsextreme „Kahlgeschorene !!!
Sie verniedlichen hier ein ganz anderes, viel größeres Problem – wie üblich !

Würden Sie durch diese Stadtteile flanieren, würden Sie sehr schnell feststellen, dass sich hier viel gefährlichere Subkulturen gebildet haben. Unkontrollierbar !
In diese Stadtteile traut sich selbst die hamburger Exekutive (Polizei) kaum noch hinnein, zumindest nicht ohne triftigen Grund.

Deutschland rückt immer weiter nach rechts,…und das ist LEIDER auch kein Wunder, lieber Herr Lutz.
Deswegen sind die Mehrzahl der Deutschen aber weder rechtsextrem – noch sind sie verkappte Glatzen.

Der Blogwart meint, deswegen sollen sich die Deutschen ja auch intensiv mit dem Islam beschäftigen, damit sie die irrationalen Ängste eines Nordmann ablegen lernen. Und was heißt schon unkontrollierbar. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg. Am Ersteren fehlt es aber.

Neulich in der Altmark

Bilderrätselwar die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland zu Besuch und in Salzwedel postierte sich ein Mensch, umhüllt von einem Transparent der, untertitelte die Altmarkzeitung, gegen den Kanzlerinnenbesuch protestierte. Der Blogwart kann nur raten, was auf dem Transparent steht, nämlich: „Hallo Fr. Dr. Merkel Es wäre mal an der Zeit sich um die Sorgen und Nöte Ihres Volkes zu kümmern und nicht um die … von Banken … Reichen … Gewerkschaftsbonzen.“

Wie auch immer. Jedenfalls ruft der Blogwart seine Leser auf, ihm freundlicherweise mitzuteilen, was an diesem Bild und diesem Spruch nicht stimmt.

Und hier ist seine Interpretation:

Weiterlesen ‚Neulich in der Altmark‘

Der Staatschutz ermittelt

… In Neubrandenburg, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, wurde der Polizei am 20. April 2013, gegen 09:10 Uhr in der Demminer Straße/Ecke Kranichstraße eine Schmiererei an einer Bushaltestelle mitgeteilt. Unbekannte Täter beschmierten den Aushang des Busfahrplanes mit einem verkehrt herum gezeichneten Hakenkreuz (25 cm x 25 cm) sowie einem ausländerfeindlichen Schriftzug mittels roter Farbe….

und … In der Greifswalder Innenstadt, Landkreis Vorpommern-Greifswald, erhielt die Polizei am 20. April 2013, gegen 22:40 Uhr die Information, dass eine unbekannte Personengruppe von cirka 5 bis 10 Personen im Rahmen einer Festveranstaltung rechtsgerichtete Parolen geäußert haben sollten. Im Zuge von polizeilichen Ermittlungen konnte diese Gruppe trotz vorliegender Personenbeschreibungen im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen nicht mehr festgestellt werden. Schreiben die MVP – News.

Da fragt der Blogwart nur: Sind die Nazis inzwischen zu blöd, um Hakenkreuze richtig herum zu malen und was, um Himmelswillen, sind rechtsgerichtete Parolen, deretwegen nach Personen gefahndet werden muß?

20. April 1939

Glückwunsch

„Überall, wo sich Adolf Hitler zeigt, sei es bei seinem Arbeitern oder Bauern, bei der Jugend oder den Männern im braunen Ehrenkleid, strömt ihm die überquellende Liebe des deutschen Volkes entgegen.“ Und wer das nicht glaubt, meint der Blogwart, der schaue sich doch einfach mal die Bilder der Wiener Illustrierten vom 23. April 1939 an.

Bild: Heute wiederholt sich der Tag. an dem die braune Brut des Völkermörders gedenkt und die deutschen Voll – Demokraten wachsam auf Posten stehen, damit sich solches, wie oben abgebildet, nicht wiederholt. Ein deutscher Kanzler unter deutschen Arbeitern, da sei Gott vor. Seither schmücken sich deutsche Regierungsoberhäupter in der Öffentlichkeit mit Negern, Mohammedanern oder anderem kulturfernen Volk, das, meine lieben Leser, ist nicht Verachtung des deutschen Volkes, sondern gelebter Antifaschismus. Und das ist auch gut so. 

Damals bereits begann das Ausland, unliebsame deutsche Staatsführer als Hitler abzubilden oder in Filmen als Karikatur dem staunenden Publikum vorzuführen. Die derzeitige Bundeskanzlerin darf stolz auf sich sein, daß sie im Ausland einen Beliebtheitsgrad erreicht hat, wie damals dieser Hitler, dafür mußte sie nicht einmal eine Judenquote von 0 Prozent in der Wirtschaft einführen oder die Opposition verbieten. Offenbar hat sie im Ausland eine willfährige Presse.

Seither wurden bereits viele Staatsführer mit Hitler verglichen, ob es gerade der Führer der größten Demokratie der Welt ist oder ein Bergbandit aus Hintertalibanien, es sind aber immer die Vergleicher, die dabei von der Popularität Hitlers profitieren wollten, heute gibt es fast niemanden mehr, aus der Politik, der wenigstens nicht einmal Hitler genannt wurde und das, meint der Blogwart, ist doch sein bestes Vermächtnis.

Wir nehmen Euch das Geld weg

Yes we can

wir werden es nur gefälliger begründen! Ja, Arbeitslosengeld II wird es weiterhin geben, wir haben es schließlich eingeführt und damit die Lebensleistungen unserer Wähler aus der Arbeiterklasse und dem Handwerk wertlos gemacht. Und ja, wir befürworten die weitere Masseneinwanderung nutzlosen Prekariats, das von dem Geld lebt, das wir Euch weggenommen haben und weiterhin wegnehmen. Wer sagt denn, daß man von Arbeit auch leben können muß? Humbug! Und die Polizei, die soll Schwarzfahrer jagen statt Kopftretern. Also alles wie gehabt. Aber nun werden wir alles besser machen. Wählt uns einfach. Uns, die Demokraten. Wo einer dem anderen kein Auge aushackt.  Denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Sternstunden des Journalismus

Viele Deutsche sehen mit Sorge … Also der Blogwart nicht. Es ist immer putzig, wenn diese GEZ – gemästeten Leute auf Personen treffen, die sich einfach nicht an den deutschen demokratischen Konsens halten, nachdem man die GEZ – Propaganda unreflektiert nachzuplappern hat. Als geladene Person.

Vor 90 Jahren

Der Befreier der Türkeibegann die Modernisierung der Türkei in westlichem Stil, die heute von ihrem Führer Erdogan rückgängig gemacht wird. Kemal Pascha, der spätere Vater der Türken, hatte festgestellt, daß er sich gegenüber westlichen Aggressoren nur behaupten kann, wenn die Türkei ihnen ebenbürtig ist.  Hier posiert der etwas streng und mürrisch blickende Kemal Pascha in der ersten Reihe rechts. Links von ihm seine Frau. Das Haupt noch züchtig verhüllt, zeigt die Gemahlin bereits Bein, ein kleiner Mutmacher an all ihre Geschlechtsgenossinnen in der Türkei, so sie denn die „Wiener Bilder“ vom April 1923 erhalten.


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