20. April 1939

Glückwunsch

„Überall, wo sich Adolf Hitler zeigt, sei es bei seinem Arbeitern oder Bauern, bei der Jugend oder den Männern im braunen Ehrenkleid, strömt ihm die überquellende Liebe des deutschen Volkes entgegen.“ Und wer das nicht glaubt, meint der Blogwart, der schaue sich doch einfach mal die Bilder der Wiener Illustrierten vom 23. April 1939 an.

Bild: Heute wiederholt sich der Tag. an dem die braune Brut des Völkermörders gedenkt und die deutschen Voll – Demokraten wachsam auf Posten stehen, damit sich solches, wie oben abgebildet, nicht wiederholt. Ein deutscher Kanzler unter deutschen Arbeitern, da sei Gott vor. Seither schmücken sich deutsche Regierungsoberhäupter in der Öffentlichkeit mit Negern, Mohammedanern oder anderem kulturfernen Volk, das, meine lieben Leser, ist nicht Verachtung des deutschen Volkes, sondern gelebter Antifaschismus. Und das ist auch gut so. 

Damals bereits begann das Ausland, unliebsame deutsche Staatsführer als Hitler abzubilden oder in Filmen als Karikatur dem staunenden Publikum vorzuführen. Die derzeitige Bundeskanzlerin darf stolz auf sich sein, daß sie im Ausland einen Beliebtheitsgrad erreicht hat, wie damals dieser Hitler, dafür mußte sie nicht einmal eine Judenquote von 0 Prozent in der Wirtschaft einführen oder die Opposition verbieten. Offenbar hat sie im Ausland eine willfährige Presse.

Seither wurden bereits viele Staatsführer mit Hitler verglichen, ob es gerade der Führer der größten Demokratie der Welt ist oder ein Bergbandit aus Hintertalibanien, es sind aber immer die Vergleicher, die dabei von der Popularität Hitlers profitieren wollten, heute gibt es fast niemanden mehr, aus der Politik, der wenigstens nicht einmal Hitler genannt wurde und das, meint der Blogwart, ist doch sein bestes Vermächtnis.

9 Responses to “20. April 1939”


  1. 1 Waffenstudent 20. April 2013 um 06:02

    Des Führers Geburtstagsständchen 1935

    Von links riefen die Mädels im Chor:
    Lieber Führer sei so nett,
    und zeige Dich am Fensterbrett!
    Da skandierten rechts, die Jungen:
    Lieber Führer komm heraus,
    und zeige Dich im Treppenhaus!

    Aber der Führer kam und kam nicht!
    Dann erschienen ein paar besoffene SA-ler
    und die grölten ihre eigene Version:
    Lieber Führer sei so geil,
    und zeig uns Deinen Liebespfeil!
    Und da öffnete sich das Fenster!

  2. 2 H.Lutz Oppermann 20. April 2013 um 07:50

    Klartext
    Das Vermächtnis des Diktators ist die Blutspur die er hinterließ,
    über 50 Millionen TOTE in Europa.
    Jede Familie in Europa hat ihren Preis für seinen
    Heilswahn gezahlt – wir hatten und haben nicht die Wahl – wir müssen mit diesem blutigen Vermächtnis leben.

  3. 3 Karl Eduard 20. April 2013 um 08:01

    Sicher. Der Blogwart sagt nichts anderes. Plötzlich wachte der Hitler auf und guckt sich um und da liegen 50 Millionen tot im Staub. So als reine Affekthandlung. Nicht als Folge weltpolitischer Vorgänge. Sonst müßte es ja Beteiligte und Mitschuldige geben.

    Was hat den Mann dazu nur getrieben? Schlechte Verdauung, sexuelle Spannung, Mißbrauch in der Kindheit? Irrational unerklärliche Judophobie? Wer ist denn der Blogwart, daß er die Antwort kennt? Ein Niemand.

  4. 4 Waffenstudent 20. April 2013 um 08:26

    Auch den angloamerikanischen Terrorangriff, äh die Bombadierung der Lazarettstadt Bonn am 30.10.1918 mit beklagenswerten 30 Toten, ohne die Bombenopfer, welche später an den Folgen gestorben sind, hat ganz alleine Onkel Addi zu verantworten.

  5. 5 Richtigsteller 20. April 2013 um 11:18

    @H.Lutz Oppermann:
    Es waren nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen viel mehr. Mindestens 1 Milliarde Tote. Und an allem ist dieser Hitler schuld! Und diese deutschen Bestien haben alle mitgemordet. Einfach so! Aus Spaß!
    :

  6. 6 Joseph K. 20. April 2013 um 11:40

    ,,H.Lutz Oppermann
    20. April 2013 um 07:50

    Klartext
    Das Vermächtnis des Diktators ist die Blutspur die er hinterließ,
    über 50 Millionen TOTE in Europa.
    Jede Familie in Europa hat ihren Preis für seinen
    Heilswahn gezahlt – wir hatten und haben nicht die Wahl – wir müssen mit diesem blutigen Vermächtnis leben.„

    Was fuer ein mutiger, selbstbestimmer Klartext ,,Herr Oppermann „.

    Ich moechte Sie hiermit herzlichst zu Ihren fabelhaften Geschichtskenntnissen beglueckwuenschen. Menschen wie Sie,
    sind wahrhaft die Eckpfeiler heutiger Demokratien.

    Bleiben Sie bitte so, wie Sie sind.
    Sie haben ein Recht darauf.

    hoeflichst

    Joseph K.

  7. 7 Kreuzweis 20. April 2013 um 21:05

    Ach, Vertreter des Bewältigungsgewerbes – falsch: der Bewöltigungsindustrie! – verirren sich auch hierher um ihr Häuflein zu machen?
    Gottseidank ist jede ernsthafte Forschung über Herrn Hitler und seine angeblichen oder echten Opfer bei Strafe verboten. Eine prima Grundlage für historisches „Wissen“ nach Demokrattenart! So verkommen, diese Methodik „aufklärerisch“ oder „liberal“ oder gar „wissenschaftlich“ zu nennen, waren wohl nichtmal die Schergen der Inquisition.

    Allein die genaue Betrachtung all jener Figuren, die IHN begeifern,
    müßte Grund Genug sein, sich schützend vor IHN zu stellen.

    ER liebte die Deutschen und diese lieb(t)en IHN.
    Möge er auf Ewig allen verlogenen Selbstgerechten ein Ärgernis sein!

  8. 8 suum quique 21. April 2013 um 07:17

    Allein die genaue Betrachtung all jener Figuren, die IHN begeifern,
    müßte Grund Genug sein, sich schützend vor IHN zu stellen.
    Chapeau!

  9. 9 Volker 21. April 2013 um 18:12

    @H.Lutz Oppermann

    Seit wann gilt die 50.000.000?
    Und wann werden wir die 100.000.000 knacken?


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