Archiv für 8. Mai 2013

Attentat auf den Großherzog von Baden

Großherzog Friedrich der Zweite von BadenAm 11.05.1913 schreiben die *Wiener Bilder*: Wieder hat ein Geistesgestörter gegen seinen Herrscher einen Mordversuch begangen, der glücklicherweise erfolglos blieb. Als nämlich der Großherzog von Baden am 4. d. M. von Karlsruhe kommend, am Hauptbahnhofe in Mannheim einen Wagen bestieg, um zum Rennen zu fahren, sprang ein unbekannter Mann, der ein kleines offenes Messer in der Hand hielt, auf das Trittbrett des Wagens. Der Großherzog stieß den Mann zurück, der rücklings vom Wagen fiel. Das Publikum stürzte sich auf den Angreifer und wollte an ihm sofort Justiz üben, was die Polizei durch die Verhaftung des Täters verhinderte. Der Attentäter Jung ist ein schwerer Alkoholiker. Er stand unter Aufsicht des Vereins für Trinkerfürsorge in Heidelberg. Dort wurde er lange Zeit auf der Universitätsklinik in der Abteilung für Deliriumkranke behandelt. Im verflossenen Jahre versuchte er in Mannheim in einem Anfalle von Trinkerwahnsinn seine Frau und seine Kinder aus dem Fenster zu werfen. Jung wurde dem Landgericht übergeben.

Bild: Das Attentatsopfer. Was sollte dem Leser auffallen? Fragt der Blogwart. Verhasste Monarchen bewegten sich offenbar völlig ungezwungen unter ihrem von ihnen versklavten  Volk, während heute Volldemokraten sich mit einem Kordon von Geheimdienst – und Sicherheitsleuten umgeben müssen, so sehr werden sie geschätzt und verehrt. Ist das nicht seltsam?

Straßenbahnsprengwagen in Hannover 1913

Ein Straßenbahnwagen als Sprengwagen. Die Straßenbahn in Hannover hat einen elektrischen Sprengwagen eingeführt, der sich als überaus praktisch bewähren soll. Der Wagen faßt die sechsfache Wassermenge als ein gewöhnlicher Sprengwagen und hat auf jeder Seite eine Sprengvorrichtung. Ein Elektromotor hält das Wasser unter Druck und ist es dadurch möglich, eine Strahlmenge bis zu 15 Metern zu erzielen. Die breitesten und längsten Straßen können somit in kürzester Zeit besprengt werden. Es würde sich sehr empfehlen, wenn sich die Wiener Straßenbahn diese neue Einrichtung näher ansehen und eventuell auch bei uns einführen würde. Man muß das Gute nehmen, wo man es findet. Seufzen die *Wiener Bilder* vom 4. Mai 1913.

Bild: Bedingt durch die geringe Multi – Kulti – Rate, war die Stadt Hannover 1913 in der Lage, Maßnahmen zu ergreifen, um den eigenen Bürgern das Leben angenehmer zu machen. Straßen im Sommer mit Wasser zu besprühen und sie gleichzeitig zu säubern, war eine feine Sache für den hitzegeplagten Fußgänger. Den Sprengwagen, wie auch den Elektromotor, haben übrigens kongolesische schwarze Ingenieure erfunden. Und wer das nicht glaubt, ist ein schlimmer, schlimmer Rassist.

Zum 8. Mai 1945

Krieg gegen England

Das *Argentinische Wochenblatt* vom 12. 05.1945 schreibt: Deutschlands „Letzte Pflicht“ Speer: „Wiedergeburt mit Hilfe des Feindes“. Stockholm (unleserlich) Mai (Reuters) Der dänische Rundfunk verbreitete heute eine Rede des deutschen Rüstungsministers Speer, der sagte: „Unser Schicksal liegt nicht mehr in unseren Händen. Nie ist ein Land so verwüstet worden, wie es Deutschland durch die Wut des Krieges wurde. Ihr alle seid jetzt mutlos und aufgeregt. Anstelle des Glaubens erfüllt gegenwärtig die Verzweiflung Eure Herzen. Ihr seid müde und unentschlossen. Dennoch dürft Ihr euch nicht entmutigt zeigen.

Die durch diesen Krieg entfesselte Zerstörung hat nur eine Parallele in unserer Geschichte: die während des dreißigjährigen Krieges. Jedoch die Bevölkerung wurde nicht so dezimiert wie damals durch den Hunger und die Epedemien. Wir müssen um jeden Preis die Wiederholung jener Übel verhindern und aus diesem Grund hat der Admiral Dönitz beschlossen, nicht die Waffen zu strecken.

Das ist die einzige Bedeutung der Fortsetzung des Kampfes: den Tod der freien Menschen Deutschlands zu verhindern. Das ist unsere letzte Pflicht und das deutsche Volk muß uns unterstützen. An unseren Feinden liegt es, dem deutschen Volk die Möglichkeit zu gewähren, daß sich die deutsche Nation rette und bewahre, die jetzt besiegt ist, aber ihren Kampfgeist beweist und ihr Ansehen als tapferer und großmütiger Feind in die Tafeln der Geschichte zu graben wußte.

Ihr müßt Eure Lethargie und lähmende Verzweiflung überwinden. Ich gebe Euch folgende Befehle für die Zukunft unseres Volkes bekannt: 1. Die dringlichste Arbeit ist, die am deutschen Eisenbahnsystem verursachten Schäden auszubessern. Wenn es der Feind erlaubt oder ihre Wiederherstellung anordnet, muß die Arbeit dringend und mit allen möglichen Mitteln gemacht werden, um den Lebensmitteltransport zu den vom Hunger bedrohten Zonen zu erleichtern. 2. Die privaten Fabriken und Werstätten sind verpflichtet, rasch jeden Befehl zur Wiederrherstellung der deutschen Eisenbahnen auszuführen. 3. die deutschen Bauern, die 6 Jahre lang unsere Weisungen befolgten und sich Rechenschaft über ihre Verantwortung gegenüber der Nation abgaben, haben ihr Ziel erreicht und die Produktion unserer Erde kam zu einem Höchstausmaass. 4. Die Lebensmittel werden von allen Gütern den Vorrang im Transport haben.

Die Erzeugung von Lebensmitteln, elektrischem Strom, Gasversorgung, die Arbeit in  den Kohlebergwerken und Holzunternehmungen müssen vor allem anderen in Angriff genommen werden. Wenn wir arbeiten, wie wir es in den vergangenen Jahren taten, wird die deutsche Nation ohne neue Verluste in ihrer Wirtschaft am Leben bleiben. Bis zu welchem Punkt uns unsere Feinde erlauben werden, diese Wiederaufbauarbeit durchzuführen, kann niemand vorhersagen. Jedoch es ist meine Pflicht, alles Mögliche zu tun, damit das Land diese Katastrophe überlebt. Wir müssen zur Wiedergeburt des Landes mit unserer Arbeit beitragen den Feind mit Würde und Vertrauen zu u uns selber behandeln, bescheidener sein und unerschütterliche Treue in die Zukunft unseres Volkes bewahren, die durch lange Zeit unsere größte Sorge sein wird. Gott schütze Deutschland!“

Schwein-Krosigk schafft den Antisemitismus ab. Zürich 4. Mai (Reuters)  – in einer Depesche in Innsbruck wird erklärt, das durch das letzte Dekret der deutschen Reichsregierung das die Unterschrift des Grafen Schwerin-Krosigk trägt, den noch in Besitz der Deutschen befindlichen Radiostationen und Zeitungen verbietet, weiter gegen die Juden zu hetzen.


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