Archiv für 13. Mai 2013

Reim Dich oder ich Fress Dich

Allgemeine Entwaffnung in Berlin 1919Der bewundernswerte Michael Mannheimer schüttet seinen Abscheu über Rosa Luxemburg aus, die nicht nur kaltschnäuzig ist, sondern auch, wie der Islam, die Welt beherrschen wollte. Um so verurteilenswerter, daß sie, nämlich Rosa Luxemburg, die SPD attackierte, statt den aufstrebenden Adolf Hitler. Findet Herr Mannheimer. Nämlich:

„Als Brachialmarxistin bekämfte sie ihrerzeit nicht etwa die aufkommenden NationalSozialisten um Hitler, sondern am meisten und mit all ihrer zur Verfügung stehenden brachialen Rhetorik und Schreibkunst die damalige SPD, in der sie die wahren „revisinionistischen“ Verräter der Arbeiterklasse sah.“

Der Blogwart ist ja auch dafür, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen, wenn nur das große Ziel verfolgt wird, dennoch … Rosa Luxemburg verließ die irdische Welt am 15. Januar 1919. Von Adolf Hitler war zu dieser Zeit nichts bekannt. Im September 1919 tritt er der Deutschen Arbeiterpartei bei, mit der Mitgliedsnummer 555. Am 16. Oktober hält er vor den Mitgliedern dieser Partei seine erste politische Rede. Selbst wenn Rosa Luxemburg diese hätte zur Kenntnis nehmen wollen, objektiv war sie dazu nicht mehr in der Lage, schon gar nicht, die aufstrebenden Nationalsozialisten zu bekämpfen, die es in Form der NSDAP erst 1920 durch Umbenennung der DAP gab. Es sei denn, sie wäre als Zombie einhergewandelt.

Bild: Anstatt Hitler zu bekämpfen, der 1919 nur ein kleines Licht in einer unbedeutenden Partei ist, entwaffnet die SPD – Regierung in Berlin die Bürger. Die sitzt seither waffen – und wehrlos Zivilcourage, zum Gespött der Ewiggestrigen, Neuen Rechten und moslemischen Haßprediger. Ein Trauerspiel.

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Vor 80 Jahren

Volkszählung 1925schreibt die *Freiburger Zeitung* am 08. Mai 1933: Die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung.  … Bei der Volkszählung am 16. Juni 1925 wurden im Deutschen Reich (ohne die Bevölkerung des Saargebietes) gezählt: 40014677 (=64,11 %) Evangelische (davon Angehörige der evang. Landeskirchen: 39481141), 20198334 (=32,35 %) Römisch – Katholische (einschließl. der unierten Riten, Griech.-, Armenisch-, Syrisch-Kathol.),  1550649 (=2,48 %) Sonstige (meist keiner Gemeinschaft angehörend) 564 379 (=0,90 %) Juden, 87580 (=0,14 %) Verschiedene.  Gesamt: 62410619 (=100 %)

Bild: Wenn in den 8 Jahren, seit 1925, sich das Deutsche Volk nicht enorm vermehrt haben sollte, kann man davon ausgehen, daß die Bevölkerungszahlen und Anteile an der Bevölkerung immer noch  stimmen.

Vor 90 Jahren

Der Krupp Prozeß 1923*Die Coburger Zeitung*, deren Stil der Blogwart schätzt, schreibt am 12. Mai 1923 :

Das französische Kriegsgericht in Düsseldorf verhandelte gegen 7 Deutsche, die beschuldigt sind, „Spionage und Sabotage“ getrieben und Anschläge auf Angehörige der Besatzungstruppen verübt zu haben. Die Angeklagten stellten die ihnen zur Last gelegten Taten entschieden in Abrede. Das Urteil lautete für den Kaufmann Schlager auf Todesstrafe, gegen den Kaufmann Satofski auf lebenslängliche Zwangsarbeit, gegen den Studenten Becker auf 15 Jahre Zwangsarbeit, den Schlosser Werner auf 10 Jahre Zwangsarbeit, ferner gegen drei weitere Personen auf Gefängnisstrafen von 5 – 10 Jahren. In der Revisionsverhandlung gegen den Bürgermeister Schäfer aus Essen wurde das Urteil verkündet. Es lautet auf 1 Jahr Gefängnis und 10 Millionen Mark Geldstrafe. Das Pfund Butter, liest man, kostet derzeit 7000 Mark, Eier 350 – 380 Mark das Stück.

Unter Stimmen aus dem Publikum findet sich ein interessanter Leserbrief. Offenbar gibt es 1923 Leute, die in sich wachsenden Antisemitismus verspüren, nur weil in Rußland die Mehrzahl der bolschewistischen Mörder und Kirchenschänder Juden sind. Meine Güte, mit genau derselben Einstellung könnte man auch irrationale krankhafte Abneigung gegen Mohammedaner verspüren, nur weil zufällig die meisten Terroranschläge auf der Welt von Moslems verübt werden. Aber, meint der Blogwart, nicht alle Mohammedaner verüben Terroranschläge! Viele sind noch zu jung dazu, oder schon zu alt, sie sind blind, gehbehindert oder fertigen nur die Raketen und Sprengsätze. Oder sammeln dafür Geld, predigen den heiligen Krieg oder sind als Migrationsbeauftragte tätig. Oder kochen einfach nur leckeren Eintopf, um die Dschihadisten zu bewirten, wenn sie nach getaner Arbeit nach Hause kommen, denn auch Morden macht hungig.  Und genau den Denk – Fehler machen auch die Antisemiten 1923. Sie zitieren sogar Gorki, um ihre kruden Thesen zu untermauern, lesen muß das aber jeder selbst. Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen, Religion spielt da gar keine Rolle und wenn in Rußland überwiegend Juden die millionenfachen Morde begehen, dann hat das nichts zu bedeuten.

Das *interessante Blatt* schreibt über den Krupp – Prozeß: Der Ruhrkonflikt. Der Krupp- Prozess hat zur allgemeinen Überraschung mit der Verurteilung sämtlicher Angeklagten geendet. Krupp von Bohlen erhielt 15 Jahre Gefängnis und 100 Millionen Mark Geldstrafe diktiert. Die Direktoren Hartwig und Oesterlen zehn Jahre Gefängnis und 100 Millionen Mark Geldstrafe. Die Direktoren Schäffer, Baur, Schräppler und von Cuntz, sowie der Betriebsführer Groß erhielten je 10 Jahre Gefängnis und 50 Millionen Mark Geldstrafe. Betriebsrat Müller bekam 6 Monate Gefängnis.  Von den 23 Schuldfragen wurden von den Beisitzern 21 bejaht. Die Anklage wurde wegen Komplotts und Störung der öffentlichen Ruhe erhoben. Die Verurteilung erfolgte einstimmig. … Das Beweisverfahren gegen die Angeklagten hatte ein negatives Ergebnis, die Verurteilung muß daher als besonders hart angesehen werden. …

Neger Nobi führt die Sämaschine nach Europa ein

Wichterles weltberühmte Sämaschinen 1913Es ist 1913 und Europa hungert. Da führt der weltbekannte schwarzafrikanische Erfinder, Neger Nobi, nicht nur die Sämaschine ein, aus dem Herzen der Finsternis, sondern auch Benzinmotoren, Lokomobilen, Dreschmaschinen und weitere fortschrittliche Geräte, wie sie nur einem famosen Krauskopf entspringen können. Um das Publikum nicht zu erschrecken, nannte sich der Schwarze Wichterle und schminkte sich weiß, zu tief saßen Vorurteile in der potentiellen Käuferschicht und war das ein „Ah“ und ein „Oh“, als die Erträge in der Landwirtschaft sprunghaft anstiegen!

Fortan war kein Europäer mehr auf Lebensmittelimporte oder Kleiderspenden aus Afrika angewiesen. Überall herrschten eitel Freude und Frohsinn. Bis zu dem Tag, als der deutsche Kaiser Wilhelm, in einem Anflug von Melancholie, beschloß, nicht nur über Frankreich, Rußland, Belgien, England und später auch Amerika herzufallen, sondern die ganze Welt in den Kriegsstrudel zu reissen. In den darauffolgenden Jahren verschwand Europas Wohltäter, Neger Nobi, auf ungeklärte Weise und man sollte meinen, derart zerstört vom Kriege, würden die Länder der Weißen zurück in Apathie und Elend versinken aber nein, sie kopierten fleißig, was der Nobi gebracht, ja, entwickelten es sogar weiter! In Afrika hingegen hub ein Heulen und Wehklagen an. Trotz all der überlegenen Intelligenz, die einen Nobi hervorgebracht, konnte sich niemand mehr daran erinnern, was Mechanik oder Physik ist oder wie man auch nur einen Brunnen gräbt. Stattdessen mussten die Frauen Kilometer und Kilometer laufen, mit einen Tonkrug auf dem Kopf, zum nächsten verdreckten Wasserloch, denn  daß man dieses hätte reinigen und einfassen können, auch das kam ihnen nicht in den überlegenen Sinn. Die Wissenschaft stand vor einem Rätsel, das nicht einmal die fortschrittlichsten  schwarzen Schamanen während eines rituellen Hühneropfers lösen konnten.

Seither führen die europäischen Regierungen, aus purer Dankbarkeit, jedes Jahr Millionen schwarzer Facharbeiter ein, in der Hoffnung, sie würden sich auf das genetische Erbe des Großen Nobi besinnen, doch bislang reichte es gerade mal zum Spitzensporler, Kulturwerkstättenbeauftragten, Integrationsberater oder Drogendealer und Mehrfachvergewaltiger. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt.

Nun, warum hat das der Blogwart geschrieben? Einmal, ganz klar, weil er ein schlimmer, schlimmer Rassist ist. Zum anderen aber, weil niemand vergessen sollte, woher unser jetziger Wohlstand kommt, jedenfalls nicht von der weißen kolonialen Ausbeutung bedauerndwerter afrikanischer Völker.


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