Willkommenskultur

WillkommenskulturAls die ersten Europäer den Boden betraten, wo sie fälschlicherweise Indien vermuteten, da nannten sie die Eingeborenen folgerichtig Indianer. Statt Inder. Die Europäer kamen uneingeladen. Sie sahen völlig anders aus, als die Urbevölkerung, trugen andere Kleidung und praktizierten andere Sitten und Religionen. Die Hoffnung der Inder, die ungebetenen Neuankömmlinge, die nicht in der Lage waren, zu jagen oder Ackerbau zu treiben, wie es die Indianer taten, würden wegen ihrer eigenen Dummheit sterben, erfüllten sich nicht. Auch hier gab es mitleidige Seelen, die die Not der Europäer rührte und sie halfen ihnen mit Lebensmitteln über die ersten  Winter. Das war offensichtlich ein Fehler. Aus Dankbarkeit führten die Europäer das Erntedankfest ein, Soldaten, Gewehre, Kanonen und mit europäischen Krankheiten behafteten Textilien, und erschlugen alles, was irgendwie nichteuropäisch aussah,  was dazu führte, das ganze Landstriche frei von der Urbevölkerung wurden und die Indianer heute in Reservaten leben, also in Ghettos, wo sie Spielkasinos betreiben und damit  ihren Eroberern das Geld aus der Tasche ziehen.

Es gab natürlich auch Widerstand, so wie es überall Widerstand gibt, wo angestammte Bevölkerungsgruppen Invasoren weichen sollen. Immer wieder mal sammelten Kriegshäuptlinge, mehr oder weniger erfolgreich Stämme um sich, um die Eindringlinge ins Meer zu werfen, die hatten offenbar nicht verstanden, was Willkommenskultur bedeutet. Hätte Maria Böhmer damals gelebt, CDU, und wäre sie Indianerin gewesen und in der Position, ihre heutigen Weisheiten zu verkünden, viel Leid wäre den Eingeborenen erspart worden.

Es ist ja im Grunde auch einfacher dankbar zu sein, wenn gerade das Dorf von europäischen Neuankömmlingen abgebrannt wurde, die Frauen vergewaltigt und ermordet, die Kinder erschlagen, und sich zu fragen, wie man den Mördern noch besser ihre Wünsche von den Augen ablesen kann, oder nachzugrübeln, was man jetzt schon wieder falsch gemacht hat, anstatt zum Bogen zu greifen und diese Mörder in die ewigen Jagdgründe zu schicken.

Seht Ihr, und deshalb wird in Deutschland der Ruf nach einer Willkommenskultur in dem Maße immer lauter, je mehr Menschen darüber nachdenken, warum uns diese Leute eigentlich willkommen sein sollten. Je mehr Schandtaten die Zugewanderten begehen, desto intensiver müssen wir sie willkommen heißen. Das ist doch  nur logisch. Oder?

Bild: Da hatten sich die Indianer etwas Schönes eingetreten. Wer konnte schon ahnen, was ein paar Truthähne, Maiskolben oder Kürbisse anrichten. Spätestens nach der Auslöschung der ersten Stämme sprach aber niemand mehr davon, man müsse den Europäern gegenüber eine Willkommenskultur entwickeln. Vermutlich wurden solche Propheten gleich totgeschlagen. Wir sind da zivilisierter. Bei uns wird so etwas Minister oder Kanzlerin.

6 Responses to “Willkommenskultur”


  1. 1 Beipflichter 14. Mai 2013 um 09:05

    Die herzallerliebsten Bereicherer tragen tagtäglich soviel zur unserer Freude und Erbauung bei, dass man besser über die Errichtung einer „Willgehenskultur“ zu sinnieren beginnen sollte.
    Indes das Geschrei um die „Willkommenskultur“ ist wie bei jeder verlogenen „Werbung“. – Je weniger etwas ankommt, gebraucht wird, bzw. sogar abgelehnt wird, desto lauter und marktschreierischer muss es den widerwilligen „Abnehmern“ aufgeschwatzt werden.
    Denn offenbar haben mächtigste Kreise dekretiert, dass der vordere Orient seinen Sozialmüll in Mitteleuropa verklappen darf, und daher werden unsere Po-Litiker instruiert, uns diesen Abschaum als „kostbare Bereicherung“ einzutrichtern.

  2. 2 eulenfurz 14. Mai 2013 um 09:42

    Da gruselt einen die Vorstellung, daß „Rostock und Hoyerswerda“ dereinst ein Synonym werden könnten, wie es heute die Schlacht am Little Big Horn ist.

  3. 3 Karl Eduard 14. Mai 2013 um 10:30

    @eulenfurz

    Das kannst Du wohl laut sagen.

  4. 4 Rucki 14. Mai 2013 um 10:34

    Ob wir dereinst in unseren Reservaten Spielbanken betreiben dürfen, möchte ich auch mal ganz stark bezweifeln.

    Mir ist von koptischen Spielbanken in Ägypten nichts bekannt, dafür eher von abgefackelten Kirchen und entführten zwangsverheirateten Koptinnen, sowie ermordeten Kopten.

    PS. Kopten sind die Ureinwohner Agyptens, nur so als Anmerkung, falls hier ein grüner Totalversager mit-liest.

  5. 5 Karl Eduard 14. Mai 2013 um 10:40

    @Rucki

    Deine Willkommenskultur ist noch ausbaufähig.

  6. 6 Post-Achtundsechziger 14. Mai 2013 um 16:00

    Ja, die „Hoffnungen“ von damals, scheinen sich in unseren Tagen auf ungeahnte Weise zu erfüllen: die heutigen Europäer sind dabei, an ihrer eigenen Dummheit zugrunde zu gehen – weil sie das Jagen und den Ackerbau verlernt haben und sich lieber dem „Kampf gegen Naaahhziiis“ widmen.


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